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| Stammzellengesetz
- Brief an Bundespräsident Horst Köhler Die Würde des Menschen ist unantastbar ! |
Ebersberg, April 2008 Herrn Bundespräsident
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CSU verliert absolute Mehrheit im Kreistag ödp erstmals im Ebersberger Kreistag |
Ebersberg, März 2008 Liebe Mitglieder, Unterstützer und Interessenten der ödp im Ebersberger Landkreis, Unsere Kandidaten bei der Kreistagswahl (pdf) Bildergalerie unserer Spitzenkandidatinnen (pdf) Wer wir sind und was wir wollen (pdf)
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ödp ist seit langem an diesem Thema Gentechnik - erst jetzt (Wahlkampf-)Thema ? |
Ebersberg, Februar 2008 Leserbrief zu "SZ-Serie zur Kommunalwahl" vom 25.2.08 Darin behauptet der Verfasser, die ödp würde im Fahrwasser der Anti-Gentechnik-Bewegung nach Stimmen fischen. Wenn ich mir das Wahlplakat so mancher Partei heute im Wahljahr 2008 anschaue, frage ich mich schon, wer wohl nach Stimmen fischt. Erinnern wir uns noch: Die rot-grüne Regierung hat die Fortsetzung von Freilandversuchen in der Gentechnik im Koalitionsvertrag vereinbart. Lediglich in einem Langzeitmonitoring wollten die damaligen Befürworter die Auswirkungen der Gentechnik im Freiland beobachten. Noch im Jahr 2000 war die ödp die einzige Partei, die die Forderungen des Bund Naturschutz (BN) unterstützte und sich grundsätzlich gegen Freilandversuche mit genmanipuliertem Material wendete. Schon 2001 hatte die Ebersberger ödp ein sofortiges Ende aller Freisetzungsversuche gefordert, obwohl keine Wahlen anstanden. Die Stärke der ödp liegt nicht im kurzfristigen Stimmenfang vor Wahlen, sondern in einer sachlichen, langfristigen Politik, die nachhaltig dem Menschen dient. Diese Grundeinstellung würde ich mir von so manchem Politiker wünschen. Eine gesunde Umwelt, Arbeit, Familie und Gesundheit, das ist es, was der Mensch braucht, keine genmanipulierten Nahrungsmittel. Die Bewahrung der Schöpfung fordern wir nicht nur in Wahljahren! Johanna Weigl-Mühlfeld Kreisvorsitzende der Ebersberger ödp (Ökologisch Demokratische Partei), Bündnis für Familien Hier einige Presseauszüge der ödp: Juli 2000 http://www.oedp-bayern.de/presse/pm98.html
weitere Pressemitteilungen der ödp zur Gentechnik: (Auszug)
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Gesundheitsamt darf in Sachen Mobilfunk angeblich nicht tätig werden. Jedoch: Abschirmmaßnahmen sind steuerlich nur absetzbar, wenn vor Ausführung der Maßnahme die Notwendigkeit duch ein amtsärztliches Gutachten nachgewiesen ist. ödp fragt im Ebersberger Gesundheitsamt nach |
Ebersberg, Februar 2008 Nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofes (Entscheidung III B 137/06 vom 29.01.07) muss bei der steuerlichen Absetzbarkeit von Abschirmmaßnahmen wegen Funkstrahlung bei Einhaltung der Grenzwerte ein amtsärztliches Gutachten vorgelegt werden. In Wolfratshausen hatten Anwohner das dortige Gesundheitsamt aufgefordert, eine medizinische Untersuchung ihres Gesundheitszustandes vor und einige Monate nach Inbetriebnahme dieses Senders durchzuführen, um zu dokumentieren, dass die von den Anwohnern geplante Abschirmmaßnahmen gerechtfertigt seien. Das Gesundheitsamt in Wolfratshausen hatte jedoch eine medizinische Untersuchung abgelehnt. In einer öffentlichen Veranstaltung der Bürgerinitiative im Januar wurde der Leiter des Gesundheitsamtes von den Betroffenen gefragt, warum er es abgelehnt hat, solche amtsärztlichen Untersuchungen durchzuführen. Er führte aus, dass die Bayerische Staatsregierung per behördeninternem Schreiben den Gesundheitsämtern untersagt hat, dass Amtsärzte bei Berichten über gesundheitliche Probleme im Zusammenhang mit Mobilfunksendern aktiv werden. Es sei ihnen von der Staatsregierung verboten worden, amtsärztliche Gutachten zu erstellen. ödp-Kreisvorsitzende Johanna Weigl-Mühlfeld fragte daher in einem Schreiben an das Ebersberger Gesundheitsamt nach, wie dieser "Gordische Knoten" zu lösen sei. Auf der einen Seite fordere der Bundesfinanzhof ein amtsärztliches Gutachten auf der anderen Seite dürfe das Gesundheitsamt gerade in Sachen Mobilfunk angeblich nicht tätig werden. So sind zum Beispiel in den Gemeinden Aßling und Baiern neue Sendeanlagen geplant. "Wie sollen Bürgerinnen und Bürger nun konkret vorgehen, um der Forderung des Bundesfinanzhofes zu entsprechen?", fragt Weigl-Mühlfeld nach. Denn ein Abzug als außergewöhnliche Belastung kommt nicht in Betracht, wenn die gesetzlich festgelegten Grenzwerte für Mobilfunkstrahlen nicht überschritten sind und es an einem vor Ergreifen der Schutzmaßnahmen erstellten amtsärztlichen Attest zum Nachweis der behaupteten Gesundheitsbeeinträchtigung fehlt. So verlangt es der Gesetzgeber. Johanna Weigl-Mühlfeld Kreisvorsitzende der ödp, Bündnis für Familien
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"Neues Stammzellengesetz und mögliche Berufung von Prof. Dreier ins Bundesverfassungsgericht stellen Bedrohungen für das ungeborene Leben dar!" ödp fordert Bundestagsabgeordnete Lehmer und Schurer zur Wahrung des Embryonenschutzes auf |
Ebersberg, Februar 2008 Nach Ansicht des ödp-Kreisvorsitzenden Johanna Weigl-Mühlfeld ist der noch vorhandene Rest von Rechtsschutz für das ungeborene Leben derzeit in zweifacher Weise gefährdet: "Zum einen droht eine weitere Aufweichung des Embryonenschutzes durch das neue Stammzellengesetz; zum anderen kann es sein, dass der Würzburger Jurist Prof. Horst Dreier als Richter und künftiger Präsident des Bundesverfassungsgerichts nach Karlsruhe berufen werden könnte. Dreier tritt seit langem dafür ein, dem ungeborenen Menschen die Menschenwürde abzusprechen und steht damit klar gegen die bisherige Rechtsprechungstradition. Seine Berufung wäre ein gewaltiger Schlag gegen den Embryonenschutz." Weigl-Mühlfeld wendet sich deshalb an die Bundestagsabgeordneten Dr. Max Lehmer und Ewald Schurer mit der Aufforderung, bei der Stammzellenentscheidung im März den Antrag des Abgeordneten Hüppe zu unterstützen: "Dieser Antrag plädiert konsequent für die ethische Position, dass menschliches Leben nicht verwertet und zum bloßen Material abgewertet werden darf." Außerdem fordert Weigl-Mühlfeld die Abgeordneten auf, Prof. Dreier als Kandidaten für das Bundesverfassungsgericht zurückzuziehen: "Dieser Jurist ist nicht nur beim Thema Lebensschutz problematisch; er baut auch rechtsphilosophische Brücken für die Möglichkeit der Folter." Warum die SPD ausgerechnet diesen Professor zum Verfassungsrichter machen möchte, sei schleierhaft.
Johanna Weigl-Mühlfeld
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Mit Steuern gerecht steuern! Für eine ökologische und soziale Steuerpolitik |
Ebersberg, Februar 2008 "Steuern und Abgaben runter!" Das ist eine populäre Forderung - sowohl am Stammtisch als auch bei den Pressekonferenzen vieler Wirtschaftsverbände. Ist diese Forderung auch sinnvoll? Sollte nicht vielmehr gefragt werden, welche Steuern und Abgaben nützlich für das Gemeinwohl sind und welche nicht? Kann der Staat Ziele wie optimale Bildung für alle Kinder oder Energiewende und Klimaschutz "an-steuern"? Der ehemalige Landesschatzmeister der bayerischen Ökodemokraten und Dipl.Finanzwirt, Willi Reinbold aus Eichstätt, wird auf diese und weitere Fragen Anwort geben und sich der Diskussion mit den Bürgern stellen. Am Dienstag, den 26. Februar um 19.30 Uhr in Grafing im Canapee.
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ödp informiert Glonner Bürger Mobilfunk und Gesundheit? |
Ebersberg, Februar 2008 Keine Technologie hat sich in den letzten 15 Jahren so rasant entwickelt wie die Mobilfunktechnologie. Der laufende Ausbau der mobilen Kommunikationstechnik führte aber zu einer immer höheren Strahlungsdichte für die Bevölkerung in Stadt und Land. Die jüngsten Belastungen gehen nicht nur von öffentlichen Mobilfunk-Netzen aus, sondern auch von Schnurlos-Telefonen nach DECT-Standard oder von WLAN. Dr. Claus Scheingraber aus Kirchheim informiert in einer ödp-Veranstaltung über die neuesten Erkenntnisse aus der Elektrosmog-Forschung und warum die heutige gepulste Funk-Technologie aus biologischer Sicht so bedenklich ist. Die Veranstaltung in Glonn ist am Donnerstag, den 28. Februar um 19.30 Uhr im Bistro "Schau ma moi".
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ödp: Familienarmut ist auch Ergebnis der CSU-Politik Weigl-Mühlfeld: Ausgleich für die Erziehungsleistung der Familien wäre nur gerecht - und kein Almosen! |
Ebersberg, Februar 2008 Pressemitteilung
zur PM "Landkreis soll Bürgerstiftung gründen" in der SZ vom 7.2.08
ödp: Familienarmut ist das Ergebnis der Bundes- und Landespolitik der vergangenen Jahre Das neue Elterngeld ist nicht der große Wurf in der Familienpolitik! Die Verlierer in diesem neuen System sind Geringverdiener und Familien mit mehreren Kindern. ödp-Kreisvorsitzende Johanna Weigl-Mühlfeld: "Noch 2002 haben Geringverdiener-Familien in den ersten drei Jahren an Bundes- und Landeserziehungsgeld insgesamt 10.440 Euro erhalten. Heute sind es nur mehr 4.500 Euro. Im Gegensatz dazu erhielten Spitzenverdiener 2002 kein Erziehungsgeld, da dieses damals einkommensabhängig gezahlt wurde. Heute erhalten Spitzenverdiener im ersten Jahr 21.600 Euro. Schon die Zahlen belegen es, dass die heutige, oft diskutierte Familienarmut künstlich herbeigeführt worden und also politisch gewollt ist." Denn: Bis 2007 erhielten Geringverdiener zwei Jahre lang 300 Euro Bundeserziehungsgeld; heute erhalten sie nur für ein Jahr 300 Euro Elterngeld im Monat. Der Maximalbetrag von 1800 Euro monatlich wird in Anlehnung an das letzte Nettogehalt bezahlt. Vor sechs Jahren erhielten Eltern Erziehungsgeld, weil sie über ein geringes Einkommen verfügten, heute ist es gerade umgekehrt: Heute erhalten Eltern ein hohes Elterngeld, wenn sie über ein hohes Einkommen verfügen. Auch die angeblich christliche und soziale CSU hat bei dieser Abwärtsspirale kräftig mitgeholfen. So erhielten Eltern bis 2002 für das erste Kind im Anschluss an das Bundeserziehungsgeld ein Landeserziehungsgeld von 256 Euro pro Monat - ein Jahr lang. Heute sind es nur mehr 150 Euro - sechs Monate lang. Die Bayerische Staatsregierung hat auch die Zahlungen ab drei Kinder von 350 Euro auf 250 Euro gesenkt. Schon seit 1999 erhalten Eltern mit einem hohen Einkommen mehr Kindergeld als den sonst üblichen Sockelbetrag. Eigenheimzulage und Kilometerpauschale nutzen vorwiegend Familien, die auf dem Land leben - auch diese wurden zusammen gestrichen. Dafür wurde von der bayerischen Staatsregierung Studiengebühren und das unsinnige Büchergeld eingeführt, die Familien müssen sich eben etwas einschränken für die Bildung ihrer Kinder. Und die Mehrwertsteuererhöhung trifft besonders jene hart, die am Existenzminimum leben, dafür hat man den Spitzensteuersatz um mehr als ein Fünftel gesenkt. Die überwiegende Mehrheit unserer Familien würde keine Almosen des Staates brauchen, wenn man sie denn steuerlich gerecht behandelte und ihnen die Erziehungsleistung in Form eines einheitlichen Gehalts, wie es die ödp fordert, zukommen ließe, so Johanna Weigl-Mühlfeld. Nicht nur die ödp fordert dies: Auch das Kolpingwerk Landesverband Bayern, der Bayerische Landesverband des Katholischen Deutschen Frauenbunds, der Familienbund der Katholiken sowie die Katholische Landvolkbewegung in Bayern. Nach Ansicht der ödp sind nicht nur Familien in den letzten Jahren finanziell benachteiligt worden. Auch Senioren erfahren seit Jahren Nullrunden bei ihren Renten, während Politiker sich ihre umstrittene Diätenerhöhung selbst genehmigen. Der hiesige CSU-Kreisverband beklagt also tatsächlich, die Schere zwischen Arm und Reich triffte insbesondere bei Familien auseinander. "Ja hat denn der CSU-Kreisverband in Ebersberg von den familienfeindlichen Entscheidungen ihrer eigenen Partei in den vergangenen sechs Jahren nichts mitbekommen ?", fragt die ödp-Vorsitzende. Gerade aus dieser verfehlten Familienpolitik sieht Kreisvorsitzende Weigl-Mühlfeld einen Bedarf für die Förderung von Familien und fordert die Abgeordneten aus dem Landkreis auf, ihre Diätenerhöhung aus dem Jahr 2007 in den Kapitalstock der künftigen Stiftung, sofern diese gegründet wird, einfließen zu lassen. "Auch ich werde dann meine Lohnerhöhung aus 2007 dafür verwenden."
Johanna Weigl-Mühlfeld
Quellen:
http://www.zbfs.bayern.de/
Bayerisches Landeserziehungsgeldgesetz,
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ödp-Landesvorsitzender stellt 7 Lösungsprojekte vor "Ökologie, Familie, Demokratie" Zeit zu handeln! |
Ebersberg, Februar 2008 Nach Ansicht des Landesvorsitzenden der bayerischen ödp, Bernhard Suttner aus Windberg (Landkreis Straubing-Bogen) wird es Zeit, die Konsequenzen aus den vielfältigen Erkenntnissen über die zentralen ökologischen und sozialen Probleme zu ziehen und "vom Reden und Analysieren zum entschiedenen Handeln" überzugehen. Dabei müsse auf allen politischen und wirtschaftlichen Ebenen verantwortlich gearbeitet werden, weil die Zeit für die Bewahrung der ökologischen und sozialen Lebensgrundlagen immer knapper wird. Suttner, der seit fast zwei Jahrzehnten auch aktiver Kreis- und Gemeinderat ist, stellt fest: "Die Möglichkeiten der Kommunalpolitik werden leider oft unterschätzt, obwohl gerade hier Klimaschutz und Energieversorgung, aber auch Familienförderung und soziale Gerechtigkeit wirksam gestaltet werden können." Im Rahmen einer öffentlichen Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am Dienstag, den 12. Februar in Ebersberg wird Suttner 7 konkrete Lösungs-Projekte zu den wichtigsten aktuellen Themen wie Klimaschutz, Familienförderung, Bildung, demokratische Teilhabe und weltweite Gerechtigkeit erläutern und sich der Diskussion mit den Bürgern stellen. Beginn der Veranstaltung im Hölzerbräu, Siegartstraße 1, ist um 19.30 Uhr.
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ödp prangert an: Uranwaffen weltweit im Einsatz |
Ebersberg, Februar 2008 Anläßlich der Sicherheitskonferenz in München lädt das Bürgerforum Gudrun Schweisfurth und die ödp zusammen mit weiteren Veranstaltern zu einem Film-Matinee mit anschließender Diskussion ein. Gezeigt wird der Film "Deadly Dust / Todesstaub" von Frieder Wagner. Abgereichertes Uran (Depleted Uranium), ein Abfallprodukt der Kernenergie, wird schon seit Jahren als Rohstoff in der Waffenindustrie eingesetzt. Seine extreme Dichte garantiert hohe Durchschlagskraft; daher dient abgereichertes Uran als Material für Sprengköpfe. Seit dem ersten Golfkrieg sind viele Kriegsschauplätze der Erde durch diese Uranwaffen radioaktiv verseucht. Die Gefahren für Soldaten und Zivilisten werden von den Verantwortlichen immer wieder aufs Neue geleugnet. Der Filmemacher Frieder Wagner folgte in mehreren Ländern dem Uranstaub. Sein aufrüttelnder Film "Deadly Dust / Todesstaub" liefert den Nachweis, das abgereichertes Uran tödlich ist. Nach dem Film folgt eine Diskussionsrunde mit dem Regisseur, sowie dem Arzt Prof. Dr. Edmund Lengfelder und dem ehemaligen SPIEGEL-Redakteur Siegesmund von Ilsemann. Moderation: Geseko von Lüpke. Matinee am Sonntag, 10. Februar, 11.00 Uhr im Kino Atelier 1, München, Sonnenstraße 12
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ödp wird in Kirchseeon ausgegrenzt In Kirchseeon plakatieren die Parteien entgegen der Plakatierungsverordnung doppelt und dreifach |
Ebersberg, Februar 2008 Entgegen der Plakatierungsverordnung von Kirchseeon, die je Wahlwerber nur ein DIN A1 Plakat auf ihren aufgestellten Wänden erlauben, plakatierten dort die CSU, SPD, Grüne und die Freien Wähler mit je zwei Plakaten. Bereits Mitte Januar waren die Plakatwände daher bis auf den letzten Platz belegt. Gemäß der Plakatierungsverordnung darf nur auf den von der Gemeinde eigens für die Wahl aufgestellten Wänden plakatiert werden. Eigene Plakatständer sind nicht zulässig. Lediglich auf einer Wand in Buch bei Kirchseeon konnte die ödp ein Plakat platzieren, dieses war jedoch schon eine Woche später von den Freien Wählern wieder überklebt worden. Kreisvorsitzende Johanna Weigl-Mühlfeld fragte daraufhin in der Gemeinde Kirchseeon nach, wie in diesem Fall zu verfahren ist. In einem Schreiben teilte diese mit, dass der ödp der Platz links unten zugewiesen wurde. Bestehende Plakate sollten überklebt werden. Alle Parteien in Kirchseeon seien auf die Plakatierungsverordnung hingewiesen worden. Kreisvorsitzende Johanna Weigl-Mühlfeld: "Es ist schon sehr bezeichnend, wenn sich Parteien nicht an die von ihnen selbst erlassenen Verordnungen halten." An einigen Plätzen verlegte die SPD mittlerweile ihre beiden Wahlplakate auf eigene Ständer, so dass zwei Plätze auf den Gemeindewänden frei geworden sind. Einer davon wurde flugs mit dem Wahlplakat von Landrat Fauth belegt, so dass die CSU nun mit gar drei Plakaten vertreten ist. An einigen Wänden musste die ödp auf Anweisung der Gemeinde bereits bestehende Plakate überkleben, da trotz des Hinweises der Gemeinde auf ihre Verordnung keine Plakate entfernt worden sind. Mit dem dritten Plakat der CSU sind erneut alle Plätze belegt - und wieder kein freier Platz für die noch fehlende FDP. Auch in Egmating und Glonn gibt es Probleme mit der Plakatierung an den Wahltafeln, da die CSU mit übergroßen Plakaten in Form von DIN A0, anstatt den üblichen A1-Formaten plakatiert und damit wenig Platz für andere Parteien bleibt. Ein geplantes Gespräch mit den Bürgermeistern soll hier Klärung bringen. Zweite ödp-Kreisvorsitzende Rosi Reindl aus Glonn: "Würde die CSU mit A1-Formaten plakatieren, wie alle anderen Parteien auch, hätten alle Platz und es gäbe keine Probleme."
Kreisvorsitzende Johanna Weigl-Mühlfeld vor einer Plakatwand in Kirchseeon - wohin jetzt mit dem Plakat?
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Kreistagswahl: ödp hat über 500 Unterschriften bis Eintragungsende erreicht |
Ebersberg, Januar 2008 Exakt 523 Bürger haben sich in die Unterschriftenlisten in den Rathäuser eingetragen, damit die ödp (Ökologisch Demokratische Partei) zur Kreistagswahl am 2. März antreten kann. Damit hat die ödp ihr selbst gestecktes Ziel von 500 Unterschriften erreicht. Allein in der Verwaltungsgemeinschaft Glonn wurde fast die Hälfte der Unterschriften geleistet. Was aber nicht verwunderlich ist, da die beiden Spitzendandidatinnen Johanna Weigl-Mühlfeld und Rosi Reindl in diesen Gemeinden beheimatet sind. Johanna Weigl-Mühlfeld: "Das ist für uns ein schöner Start und für die Wahl ein Vertrauensvorschuß für unsere Kandidaten, die sich mit ihrer Arbeit für die Bürger des Landkreises einsetzen." Nicht nur in Ebersberg tritt die ödp erstmalig an. Weitere 38 neue Listen der ödp haben bayernweit die erforderlichen Unterschriften erreicht. Wenn die ödp den Sprung in den Kreistag schafft, will sie sich im Landkreis in vielen Bereichen einsetzen. Johanna Weigl-Mühlfeld: "Wir verfolgen eine menschen- und umweltfreundliche Politik, für Kinder, Familien und Senioren. Wir können das, weil wir als einzige Partei keine Spendengelder von Firmen annehmen. Damit sind wir unabhängig von kurzfristigen Interessen aus Lobby- und Industrie-Verbänden."
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ödp berät Ebersberger beim Stromwechsel ödp: "Machen Sie Ihren Atomausstieg selbst" |
Ebersberg, Januar 2008 Die ödp (Ökologisch-Demokratische Partei) des Landkreises zeigte in ihrer jüngsten Veranstaltung auf, wie jeder selbst dazu beitragen kann, dass umweltfreundlich erzeugter Strom in unserem Stromnetz mehr und konventionell erzeugter Strom dagegen weniger wird. Dazu hatte sie den stellvertretenden Landesvorsitzenden der ödp, Michael Bettinger aus Mering eingeladen. Michael Bettinger ist Physiker und kann als solcher die unterschiedlichen Wege der Stromerzeugung gut nachvollziehen. Die ödp lehnt Kernenergie ab, weil sie zu gefährlich und zu teuer ist, weil nachfolgende Generationen mit radioaktivem Abfall belastet werden und der Uranabbau viele Menschenleben kostet und ganze Landstriche radioaktiv verseucht. Atomenergie ist keine klimafreundliche Alternative zu nichterneuerbaren Energien, denn auch die Stromerzeugung mit Atomenergie erzeugt Kohlendioxid, wenn auch in geringerem Umfang als konventionelle Kraftwerke. Zudem stoßen Atomkraftwerke das klimaschädliche Gas Krypton 85 aus. Derzeit werden weltweit rund 3% des Energiebedarfs durch Atomenergie gedeckt. Wenn man weltweit die Hälfte des Energiebedarfs mit Atomenergie decken wollte, bräuchte man 17 mal so viele Reaktoren wie zur Zeit und die Uranvorräte wären in drei bis fünf Jahren aufgebraucht. Wegen der hohen Anforderung an den Klimaschutz stellen aber auch neue Kohlekraftwerke, wie sie die Bundesregierung plant, keine Alternative zur Kernenergie dar. Bettinger zeigte auf, dass sowohl in Kohlekraftwerken als auch in Kernkraftwerken Strom mit einem Verlust von rund 65% erzeugt wird. Hier müsse angesetzt werden und künftig der Strom entweder regenerativ mit Sonnenenergie oder in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen mit bestmöglichem Wirkungsgrad erzeugt werden. Es gäbe im wesentlichen vier Lieferanten von umweltfreundlich erzeugtem Strom, die sich ausschließlich auf Ökostrom spezialisiert hätten, so dass der Verbraucher sicher sein könne, dass der von ihm bezahlte Strom auch in Spitzen- und Engpasszeiten nicht aus Kohle- oder Kernkraftwerken komme.
Diese seien:
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ödp zeigt Film: Die Genverschwörung Gentechnik - wem nützt sie? |
Ebersberg, Januar 2008 Rosi Reindl aus Glonn, ödp-Vorstandsmitglied, Mitglied im Arbeitskreis Gentechnik, zeigt den Film "Die Genverschwörung" mit anschließender Diskussion Dieser Dokumentarfilm zeigt sehr anschaulich die Verquickungen von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. "In Wirklichkeit geht es den Gentechnik-Konzernen nicht darum, den Hunger in der Dritten Welt zu bekämpfen. Sie wollen Patente auf Lebensmittel.", so Reindl. am Dienstag, den 22. Januar 2008 um 19.30 Uhr in Grafing im "Canapee", Marktplatz 14
Rosi Reindl stellt das neue Plakat für Ebersberg vor. .
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ödp hat Mindestzahl der Unterschriften zur Kreistagswahl überschritten Kreisvorsitzende Weigl-Mühlfeld: bis zum 21. Januar sind 500 Unterschriften möglich. |
Ebersberg, Januar 2008 Damit die ödp (Ökologisch Demokratische Partei) zur Kreistagswahl im März antreten kann, müssen sich bis zum 21. Januar 385 Bürger des Landkreises in den Gemeinden eingetragen haben. Am Montag haben sich bereits über 400 Bürger in die Listen eingetragen. Somit kann die ödp zur Kreistagswahl am 2. März antreten. Kreisvorsitzende Johanna Weigl-Mühlfeld ist darüber sehr erfreut. Trotzdem hat sie das Ziel, in dieser Woche noch 100 Unterschriften zu bekommen: "Das wäre ein schöner Start für die Wahl und ein Vertrauensvorschuß für unsere Kandidaten, die sich mit ihrer Arbeit für die Bürger vor Ort einsetzen". Am Donnerstag, den 17. Januar, können sich noch die Bürger von Ebersberg, Forstinning, Glonn, Kirchseeon und Steinhöring bis 20.00 Uhr in ihrem Rathaus eintragen. Am Samstag, den 19. Januar, hat das Rathaus in Markt Schwaben von 9 bis 11 Uhr sowie in Forstinning, Grafing, Poing, Pliening und Vaterstetten von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Wer die ödp unterstützen und sich eintragen möchte, muss im Landkreis Ebersberg gemeldet sein. Mitzubringen ist der Personalausweis oder Reisepass. Wenn die ödp den Sprung über die Unterschriftenhürde schafft, will sie sich im Landkreis in vielen Bereichen einsetzen. Johanna Weigl-Mühlfeld: "Wir verfolgen eine menschen- und umweltfreundliche Politik, für Kinder, Familien und Senioren. Wir können das, weil wir als einzige Partei keine Spendengelder von Firmen annehmen. Damit sind wir unabhängig von kurzfristigen Interessen aus Lobby- und Industrie-Verbänden."
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ödp-Kreisvorsitzende erhält Absage von der Regierung Verdienstorden für Franz Lenz und Max Reis abgelehnt! |
Ebersberg, Januar 2008 Bauernobmann Franz Lenz und Max Reis bleiben vorerst ohne Bayerischen Verdienstorden. Ein halbes Jahr nach der Überreichung der Unterschriften von 200 Ebersberger Bürgern im Juli 2007 hat ödp-Kreisvorsitzende Johanna Weigl-Mühlfeld eine Absage der Regierung von Oberbayern erhalten, "wegen der besonderen Vertraulichkeit" ohne Begründung. Lenz und Reis hatten sich jahrelang für eine gentechnikfreie Region eingesetzt, Unterschriften gesammelt und Aufklärungsveranstaltungen organisiert. Bei einer Demonstration am Rande einer CSU-Veranstaltung zur Agro-Gentechnik im Mai 2006 waren die beiden der Staatsschutzpolizei aufgefallen und später verfolgt worden. Nach Artikel 141 der Bayerischen Verfassung ist Aufgabe jedes einzelnen Staatsbürgers (erst recht aller staatlichen Behörden), die heimischen Tier- und Pflanzenarten für die kommenden Generationen zu erhalten. "Für nichts anderes sind unsere Bauern bei der Demonstration gegen den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft eingestanden, bei der sie vom Staatsschutz beobachtet und registriert worden sind" - so hatte Weigl-Mühlfeld ihren Vorschlag für die Auszeichnung begründet. Weigl-Mühlfeld wird dazu nicht klein beigeben: "Wie kann ein O2-Chef Rudolf Gröger am 11. Juli 2005 den Bayerischen Verdienstorden bekommen und keine 14 Tage später kündigt das Unternehmen den Abbau von 700 Stellen an? Für welche Verdienste wird man denn heute ausgezeichnet?"
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Mobilfunk selber messen ödp-Kreisverband verleiht kostenlos Messgerät |
Ebersberg, Januar 2008 Der ödp Kreisverband Ebersberg bietet allen interessierten und gesundheitsbewussten Mitbürgern die Möglichkeit, selbst die Initiative zu ergreifen und eigene Messungen durchzuführen. "Nur durch eine Messung schafft man Gewissheit, denn Strahlung sieht, hört und schmeckt man nicht.", so ödp Kreisvorsitzende Johanna Weigl-Mühlfeld. Nicht nur die allseits gefürchteten Mobilfunk-Sendeanlagen können die Gesundheit beeinträchtigen, sondern auch hauseigene Geräte, wie DECT-schnurlos-Telefone, Babyphone oder WLAN. Am Mittwoch, den 16. Januar bietet der ödp Kreisverband an einem Informationsabend eine Einweisung für eine eigene Messung an. Dabei erhalten die Teilnehmer das Wissen, mit dem Gerät umzugehen und die Messergebnisse zu interpretieren. Es wird die Durchführung der Messung mit den Geräten gezeigt und jeder Teilnehmer kann unter Anleitung auch selbst die Messgeräte in die Hand nehmen und üben. Der Abend ist auch für Laien verständlich aufbereitet, so dass keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich sind. Die technischen Erläuterungen erfolgen von Gabriele Widhopf, Geopatologin aus Anzing www.strahlenfreischlafen.de und Rudolf Renner, Elektrobiologe, Fa. Renania aus Zorneding, www.renania.de Beginn der Veranstaltung ist um 19.30 Uhr in Ebersberger Hölzerbräu, Sieghartstr. 1.
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Demo für ein sauberes Saatgut ohne Gentechnik ödp-Kreistagskandidatin Rosi Reindl aus Glonn organisiert Groß-Demo in München |
Ebersberg, Januar 2008 Die Ebersberg ödp bietet am kommenden Mittwoch, 9. Januar eine Mitfahrgelegenheit zur Großdemonstration in München für ein sauberes Saatgut ohne Gentechnik an. Der Demonstrationszug startet um 11.00 Uhr am Odeonsplatz mit einem Schlepperumzug. Ab 14.00 Uhr sprechen im Löwenbräukeller u.a. Percy Schmeiser aus Kanada, der Träger des alternativen Friedensnobelpreises und Franz Lenz, Kreisobmann des Bayer. Bauernverbands Ebersberg, der von der ödp für den Bayerischen Verdienstorden vorgeschlagen worden ist. Rosi Reindl, stellvertretende Vorsitzende im ödp-Kreisverband, sieht im Einsatz der Gentechnik unsere Lebensmittel-Grundlage bedroht: "In Wirklichkeit geht es den Gentechnik-Konzernen nicht darum, den Hunger in der Dritten Welt zu bekämpfen. Sie wollen Patente auf Leben. Setzten sie sich durch, gefährden sie die Ernährungssouveränität von uns allen." Wer Interesse an einer Mitfahrgelegenheit hat, kann sich unter der Nr. 08093/300795 bei der ödp-Kreisvorsitzenden Johanna Weigl-Mühlfeld melden.
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ödp wirbt erfolgreich für die Kreistagswahl 2008 Nach 14 Tagen schon die Hälfte der notwendigen Unterschriften erreicht! |
Ebersberg, Dezember 2007 Damit die ödp überhaupt zur Kreistagswahl antreten kann, müssen sich bis zum 21. Januar 385 Unterstützer in den Gemeinden eingetragen haben. Seit Beginn der Eintragungszeit (6. Dezember) hat sich bis zum 20. Dezember schon mehr als die Hälfte der notwendigen Unterstützer in den Rathäusern eingefunden. Kreisvorsitzende Johanna Weigl-Mühlfeld ist zuversichtlich, die hohe Hürde von insgesamt 385 Unterschriften zu schaffen: "Gerade über die Feiertage haben viele Berufstätige Zeit, in die Rathäuser zu gehen". Darüber hinaus haben die meisten Gemeinden ihre gesetzlich vorgeschriebene Öffnung an Wochenenden erst im neuen Jahr. Am Samstag, den 12. Januar, können sich die Bürger von Anzing, Aßling, Ebersberg, Kirchseeon und Zorneding von 10 bis 12 Uhr in ihrem Rathaus eintragen. Erst am Samstag, den 19. Januar, haben die Rathäuser in Markt Schwaben von 9 bis 11 Uhr sowie in Forstinning, Grafing, Poing, Pliening und Vaterstetten von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Wenn die ödp den Sprung über die Unterschriftenhürde schafft, will sie sich im Landkreis in vielen Bereichen einsetzen. Johanna Weigl-Mühlfeld: "Wir verfolgen eine menschen- und umweltfreundliche Politik, für Kinder, Familien und Senioren. Wir können das, weil wir als einzige Partei keine Spendengelder von Firmen annehmen. Damit sind wir unabhängig von kurzfristigen Interessen aus Lobby- und Industrie-Verbänden."
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Kreistagswahl 2008 Rathauslotsen sammeln Unterschriften |
Ebersberg, Dezember 2007 Bis zum 21. Januar 2008 benötigt die ödp in Ebersberg 385 Unterstützer-Unterschriften, damit sie zur Kreistagswahl antreten kann. Bei der ersten Unterschriften-Aktion am Glonner Christkindlmarkt war die ödp bestens vertreten.
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Die Bürger sollen endlich wissen, woran sie sind. Mobilfunk: ödp verleiht kostenlos Meßgerät |
Ebersberg, Dezember 2007 Zahlreiche Appelle von engagierten Bürgern und Wissenschaftlern zum Thema Mobilfunk fanden in der Politik bislang kaum Gehör. Aus diesem Grund bietet der ödp Kreisverband Ebersberg allen interessierten und gesundheitsbewussten Mitbürgern die Möglichkeit, selbst die Initiative zu ergreifen und eigene Meßungen durchzuführen. "Nur durch eine Messung schafft man Gewissheit, denn Strahlung sieht, hört und schmeckt man nicht.", so ödp Kreisvorsitzende Johanna Weigl-Mühlfeld. Nicht nur die allseits gefürchteten Mobilfunk-Sendeanlagen können die Gesundheit beeinträchtigen, sondern auch hauseigene Geräte, wie DECT-schnurlose-Telefone, Babyphone oder WLAN. Dem Meßkoffer liegen ausführliche Beschreibungen, Adressen von professionellen Baubiologen und Informationen von Umweltinstituten und Ärzten anbei. Ziel dieser Aktion ist, überhaupt erst festzustellen, ob eine Strahlung im eigenen Umfeld vorliegt. Ist dies der Fall, kann man sich an professionelle Baubiologen wenden und entsprechende Maßnahmen zur Abhilfe schaffen. In ihrem Volksbegehren "Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk" forderte die ödp als wichtigste Maßnahme eine drastische Senkung der Grenzwerte, die bei uns in Deutschland um ein Vielfaches höher sind, als in anderen europäischen Ländern und somit höher als nötig für ein störungsfreies Senden und Empfangen von Mobilfunk. Darüber hinaus ist es nach Meinung der ödp erforderlich, dass für alle Sendemasten eine Genehmigungspflicht eingeführt werden muss. Nicht die geringsten Kosten dürfen ausschlaggebend für die Standortauswahl sein, sondern eine möglichst große Gesundheitsverträglichkeit.
Weitere Informationen hierzu erhält man bei der ödp Geschäftsstelle Ebersberg,
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Erstmals in Ebersberg ödp tritt zur Kreistagswahl an |
Ebersberg, November 2007 Mit einer Doppelspitze tritt der ödp-Kreisverband zur Kreistagswahl im nächsten Jahr an. Die Mitglieder setzten auf der Nominierungsversammlung am Montag im Ebersberger Hölzerbräu die Kreisvorsitzende Johanna Weigl-Mühlfeld aus Baiern und zweite Vorsitzende Rosi Reindl aus Glonn auf die ersten beiden Plätze. "Es ist an der Zeit die knappe CSU-Mehrheit im Kreistag zu beenden, um neue Ideen im Landkreis diskutieren zu können", lautete das Credo der Vorsitzenden. Damit die ödp überhaupt zur Wahl antreten kann, müssen sich bis zum 21. Januar 385 Unterstützer in den Gemeinden eintragen. Kreisvorsitzende Johanna Weigl-Mühlfeld ist zuversichtlich: "Wir schaffen das, weil wir Politik für den Bürger machen, unabhängig von kurzfristigen Interessen aus Lobby-Verbänden, da wir als einzige Partei keine Spendengelder von Firmen annehmen". Nicht nur in Ebersberg, auch in weiteren 38 Landkreisen tritt die ödp erstmals zur Wahl an, die bereits mit 240 Mandatsträger bayernweit auf kommunaler Ebene vertreten ist. Bereits 2005 initiierte die ödp das Mobilfunk-Volksbegehren mit dem Ziel, den Gemeinden das Genehmigungsrecht für Sendemasten zurück zu geben. In der Verwaltungsgemeinschaft Glonn, der Heimatgemeinde der Spitzenkandidatinnen, wurde damals die 10 Prozent-Hürde geschafft. Leider nicht in ganz Bayern, trotzdem hat dieses Volksbegehren ein Umdenken in Bezug auf die Gesundheit bewirkt. "Viele Menschen fragen sich heute ernsthaft, warum ein hoher Mobilfunkmast mitten im Wohngebiet mal eben so errichtet werden darf, obwohl man sogar bei einer Gartenhütte mehr Bauvorschriften zu beachten", gab Weigl-Mühlfeld zu bedenken. Aufgrund der Besorgnis vieler Bürger fordert die Vorsitzende, dass das Landratsamt Ansprechpartner und Berater für Gemeinden und Bürger sein solle, wenn es um die Standortsuche von Mobilfunkmasten gehe. Eine flächendeckende Funkversorgung ist auch ohne Funkmasten in Wohngebieten möglich. Ebenso fordert die ödp auch in ländlichen Regionen eine flächendeckende DSL-Versorgung, jedoch nicht über Funk, sondern ausschließlich leitungsgebunden. Rosi Reindl, Mitglied im Arbeitskreis Gentechnik des Bund Naturschutzes, plädierte in ihrer Antrittsrede für ein gentechnikfreies Ebersberg: "Laut Umfragen lehnen 80 Prozent der Bevölkerung Gentechnik im Essen ab." Eben aus diesem Grund hat die Ebersberger ödp die beiden Bio-Landwirte Landwirte Franz Lenz aus Zorneding und Max Reis aus Buch für die Verleihung des Bayerischen Verdienstordens vorgeschlagen und im September öffentlich mit weiteren 200 Unterstützerunterschriften an die Regierung von Oberbayern übergeben. "In der Energieversorgung sind wir schon seit Jahrzehnten von einigen wenigen Monopolisten in eine Abhängigkeit gedrängt worden, mit verheerenden Folgen, wie wir heute beim Strom- und Ölpreis sehen. Wollen wir Bürger dies auch in der Nahrungsmittelversorgung?", gibt Rosi Reindl zu bedenken. Neben den umweltpolitischen Themen widmet sich die ödp besonders den Belangen von Familien. Unter anderem fordert die ödp ein bayerisches Erziehungsgehalt von monatlich 1000 Euro. Echte Wahlfreiheit hängt nicht nur davon ab, ob es genügend Kinderkrippen gibt. Wahlfreiheit für Erziehende gibt es nur, wenn sich Eltern die familiäre Kinderbetreuung auch leisten können. Auch war es die ödp, die mit der Büchergeld-Klage auf die Benachteiligung von Familien aufmerksam machte. "Jetzt sind es die kinderreichen Landkreise und Kommunen, die auf dem Büchergeld sitzen bleiben", mahnt Weigl-Mühlfeld.
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ödp-Kreisvorstand: Neueste Änderung beim Büchergeld benachteiligt Landkreise mit höherer Kinderzahl Singlestädte werden bevorzugt |
Ebersberg, November 2007 Kreisvorsitzende Johanna Weigl-Mühlfeld: Die CSU drückt sich um eine echte Büchergeldlösung herum Die CSU drückt sich nach Ansicht des ödp-Kreisvorsitzenden Weigl-Mühlfeld um eine klare Lösung der Büchergeldfinanzierung herum. Bei der jüngsten Vorstandssitzung der Ebersberger ödp forderte die Vorsitzende, "dass die Lernmittel von allen Staatsbürgern aus der Steuerkasse des Freistaates finanziert werden und nicht - wie sich abzeichnet - vorwiegend aus den kommunalen Haushalten". Die ödp-Kreisvorsitzende sieht eine Ungerechtigkeit: "Typische Single-Städte mit hoher Wirtschaftskraft und wenig Kindern wären gegenüber kinderreichen Landkreisen und Mittelstädten bevorzugt, wenn die Kommunen künftig die Schulbücher zu bezahlen hätten". Nur eine Gesamtfinanzierung der Lernmittel über den Etat des Kultusministeriums könne diese Verwerfungen beheben. Die geplante Gesetzesänderung, wonach die Kommunen in diesem Jahr das Büchergeld nicht mehr einkassieren müssen, sondern auch darauf verzichten können birgt nach Ansicht der ödp-Kreisvorsitzenden erhebliche Gefahren für die Kommunen: "Wer als Kommune freiwillig auf eine gesetzlich mögliche Gebühr verzichtet, hat schlechte Karten, wenn er dafür Ersatz vom Staat fordert." Die Beckstein-Regierung hebele damit schon bei einer ihrer ersten Entscheidungen trickreich das Konnexitätsprinzip ("wer anschafft zahlt...") aus.
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ödp Ebersberg ruft zur Teilnahme auf Anti-Transrapid-Demo |
Ebersberg, November 2007 Die Ebersberger ödp bietet am kommenden Samstag (3.11.07) eine Mitfahrgelegenheit zur Großdemonstration in München "gegen das unsinnige Prestigeobjekt Transrapid" an. Der Demonstrationszug startet um 11.00 Uhr am Karlsplatz. Die Schlußkundgebung findet um ca. 13.00 Uhr am Marienplatz statt. Wer Interesse an einer Mitfahrgelegenheit hat, kann sich unter der Nr. 08093/2292 melden. "Der Transrapid ist verkehrstechnisch überflüssig, er verbraucht mehr Energie als die Alternativen, ist nicht zu bezahlen und wird außerdem von einer Mehrheit der bayerischen Bevölkerung abgelehnt", meint ödp-Kreisvorsitzende Johanna Weigl-Mühlfeld. Die hohen Kosten für den Bau der Strecke und der nicht Kosten deckende Betrieb bedeuten nach Ansicht der ödp finanzielle Nachteile für andere Verkehrsmittel im ländlichen Raum. So seien die Zuschüsse für den öffentlichen Nahverkehr reduziert worden. Weigl-Mühlfeld: "Bayern braucht keinen Luxusflitzer, der wenigen nützt, sondern bessere öffentliche Verkehrsmittel für alle".
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ödp Ebersberg ruft zur Teilnahme auf Gentechnikfreies Erntedankfest |
Ebersberg, September 2007 Die Initiative "Gentechnikfreies Mangfalltal" veranstaltet am 3. Oktober in Bruckmühl ein gentechnikfreies Erntedankfest. Als Ehrengäste sprechen: Hubert Weiger, Landesvorsitzender vom Bund Naturschutz Bayern und Josef Bodmaier, Kreisvorsitzender des Bayerischen Bauernverbandes Kreis Rosenheim zum Thema: "Gemeinsam für gentechnikfreien Anbau in Bayern." Umrahmt wird der Nachmittag durch einen musikalischen Beitrag von Liedermacher Peter Lendle aus Vogtareuth mit der Uraufführung des Songs: über den "Gentechnikmann." Abends um 19.30 Uhr zeigt Rosi Reindl, zweite Vorsitzende der Ebersberger ödp, den Film "Die Genverschwörung" im "Wirtshaus zum Obermaier", Bahnhofstraße 10, Bruckmühl. Das Fest beginnt um 13.00 Uhr und findet auf dem Hof des Biolandgärtners Harro Colmshorn statt, der nachmittags auch Führungen durch seine Gärtnerei anbietet. Die Bioland-Gärtnerei "Am Hainerbach" ist in Bruckmühl, Ortsteil Mittenkirchen/Wiechs, im Forellenweg 21. Mehr Details zur Veranstaltung oder Mitfahrgelegenheiten sind beim ödp Kreisverband unter Telefon 08093/2292 oder bei Rosi Reindl aus Glonn unter 08093/905575 zu erfahren.
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ödp-Kreisvorsitzende fordert Abschaffung des Büchergeldes bereits in diesem Schuljahr Alle Abgeordneten wären gefordert, im Sinne der Eltern jetzt tätig zu werden |
Ebersberg, September 2007 Nach Ansicht der ödp-Vorsitzenden Johanna Weigl-Mühlfeld ist das Büchergeld nicht nur aus bildungs-, sondern auch aus familienpolitischen Gründen abzulehnen. Es trifft wiederum alle Eltern, die schulpflichtige Kinder haben. Die ödp ist der Meinung, dass die "familienpolitischen Wohltaten" von Bundestag und Landtag die Grenze des Zumutbaren überschritten haben: Mehrwertsteuererhöhung auf 19 %, die Ersetzung des Erziehungsgeldes durch das Elterngeld, das in vielen Fällen eine finanzielle Verschlechterung bedeutet, die Einführung von Studiengebühren und das bayerische Büchergeld. Es reicht! Die ödp appelliert an die CSU-Landtagsfraktion sowie an die Staatsregierung, dem Büchergeldspuk sofort ein Ende zu bereiten und bereits mit dem laufenden Schuljahr zur Lernmittelfreiheit zurückzukehren. Bereits mit Einführung des Büchergeldes im September 2004 unter der damaligen Kultusministerin Hohlmeier hat die ödp von Beginn an die Abschaffung dieses Gesetzes mit einer Sammelpetition an den Bayerischen Landtag gefordert. Im November 2005 unterstütze die ödp 20 Bürgerinnen und Bürger bei der Erhebung einer Popularklage vor dem Bayerischen Verfassungsgerichtshof. Bei der Entscheidung im April diesen Jahres hat das Verfassungsgericht dem Gesetzgeber sehr deutlich gesagt, dass das Büchergeld zumindest in seiner Höhe überprüft werden müsse, so Johanna Weigl-Mühlfeld. Das Urteil auf die von der ödp organisierte Klage sei der CSU damals - trotz des vermeintlichen Sieges - "in die Knochen gefahren". Im Mai 2007 forderte ödp-Kreisvorsitzende Johanna Weigl-Mühlfeld von den CSU-Abgeordneten Christa Stewens und Monika Hohlmeier: "Die beiden sind nach diesem Urteil als Landtagsabgeordnete die zuständigen Büchergeld-Überprüfer. Sie sollten jetzt aktiv werden und für die Reduzierung dieser familienfeindlichen Gebühr eintreten oder besser gleich für deren Streichung", so Weigl-Mühlfeld in einem Schreiben an die CSU-Abgeordneten. Das Verhalten der CSU-Abgeordneten beim Büchergeld sei "wieder einmal ein klassisches Beispiel für die Meinungsbildung in der CSU-Fraktion", findet Johanna Weigl-Mühlfeld. "Das Büchergeld wurde seinerzeit auf Pfiff von Stoiber und Faltlhauser eingeführt und wird jetzt auf Pfiff von Beckstein wieder abgeschafft - die Abgeordneten nicken ab, was ihnen vorgesetzt wird und haben nicht den Mut, zur rechten Zeit zu widersprechen", resümiert die Kreisvorsitzende der ödp.
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Spenden-Affäre im CSU-Kreisverband Ebersberg Kreisvorsitzende Stewens schaut untätig zu |
Leserbrief zu "CSU nicht involviert" vom 24.8.07 im Münchner Merkur Es liegt am System, nicht an der Person Nein, Frau Stewens kann nicht für vergangene, kriminelle Machenschaften einzelner CSU-Genossen verantwortlich gemacht werden. Hier gebe ich ihr Recht, wenn sie heute in personellen Fragen angegriffen wird. Sehr wohl kann sie etwas für die Zukunft tun, wenn sie ernsthaft Interesse daran hat, Schmiergeld-Affären zu verringern. Als CSU-Kreisvorsitzende könnte sie den Vorstoß wagen und einen Antrag stellen, dass künftig in ihrem Kreisverband keine Spendengelder von Firmen angenommen werden und darüber hinaus Abgeordnete aus dem Landkreis weder als Berater noch als Aufsichtsrat fungieren dürfen. (Wie Hr. Hollerith dies neben seinem Bundestagsmandat zeitlich schaffte wird wohl manchen Bürger ein Rätsel bleiben). Damit wäre schon von vorne herein ein Gefahrenpotential ausgeräumt und man könnte sich mehr um die eigentliche Sachpolitik kümmern, als immer wieder mit Skandalen konfrontiert zu werden. Zugegeben: Die ödp kann aufgrund der Tatsache, dass sie keine Firmenspenden annimmt, nicht mit Hochglanzbroschüren werben, wie es der CSU-Kreisverband in der Vergangenheit tat. Meist wirbt die ödp "nur" auf Umweltpapier - dafür um so aussagekräftiger.
Johanna Weigl-Mühlfeld, Baiern
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Die Schizophrenie in der Diskussion um die Förderung von Familien Betreuungsgeld contra Herdprämie |
Ebersberg, August 2007
Leserbrief zu "Ist Betreuungsgeld sinnvoll?" Interview mit Sozialministerin Christa Stewens vom 13.8.07 in der SZ |
ödp-Demo gegen Freisetzung von gentechnisch verändertem Mais ödp radelt zum Gen-Maisfeld nach Finsing |
Ebersberg, August 2007 |
ödp demonstriert gegen die 3.Startbahn in München |
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München, Juli 2007 "Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte!" Vorne
Links: Kreisvorsitzende
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ödp übergibt 200 Unterstützer-Briefe an die Regierung von Oberbayern Ebersberger Landwirte sollen Verdienstorden erhalten |
Ebersberg, Juli 2007
Vor der Übergabe der Unterstützerbriefe an die Regierung von Oberbayern (v.l.n.r.): Prof. Albert Treitwein (ödp), Jutta Judt, Karl-Ludwig Judt (beide BN), ödp-Kreisvorsitzende Johanna Weigl-Mühlfeld, Dr. Wolfgang Beer (FW), stellvertretende ödp-Kreisvorsitzende Rosi Reindl |
ödp fordert: Bayerischen Verdienstorden für Ebersberger Landwirte |
Ebersberg, Juli 2007 |
Verfassungsgerichtshof verlangt Überprüfung der Büchergeld-Höhe: Weigl-Mühlfeld: "MdL Stewens und Hohlmeier sollen Richterspruch erfüllen und sich für Büchergeld-Reduzierung einsetzen" Alle Abgeordneten wären jetzt gefordert, im Sinne der Eltern tätig zu werden |
Ebersberg, Juni 2007 Genau das fordert ödp-Kreisvorsitzende Johanna Weigl-Mühlfeld nun von den CSU-Abgeordneten Christa Stewens und Monika Hohlmeier: "Die beiden sind nach diesem Urteil als Landtagsabgeordnete die zuständigen Büchergeld-Überprüfer. Sie sollten jetzt aktiv werden und für die Reduzierung dieser familienfeindlichen Gebühr eintreten oder besser gleich für deren Streichung", so Weigl-Mühlfeld in einem Schreiben an die CSU-Abgeordneten. Die ödp setzt nach wie vor darauf, das von den Eltern abgelehnte Büchergeld doch noch endgültig abzuschaffen. "Bei dem vom Gericht indirekt aber deutlich angeregten niedrigeren Büchergeldsatz wird das Verhältnis von bürokratischem Kostenaufwand bei den Kommunen und Ertrag für die Staatskasse nicht mehr zu rechtfertigen sein", meint Weigl-Mühlfeld. Ausdrücklich sprechen die Verfassungsrichter in ihrem Urteil von einer "unsicheren Datenlage im Zeitpunkt des Gesetzeserlasses" und verpflichten den Gesetzgeber dazu, "die tatsächliche Entwicklung sorgfältig zu beobachten". Nach Ansicht der ödp bedeutet dieser höchst interessante und überraschende zweite Leitsatz des Urteils im Klartext: "Unsere Abgeordneten und deren CSU-Fraktionskollegen haben auf Geheiß der Staatsregierung seinerzeit überhastet und ohne Ermittlung der tatsächlichen Verhältnisse bei den Lernmittelkosten gehandelt. Diese Fehler müssen in nächster Zeit korrigiert werden", fordert Weigl-Mühlfeld. Falls der Landtag diese "familienfeindliche und nachweislich noch dazu überhöhte Bildungsabgabe" nicht umgehend abschaffe, werde die ödp das Büchergeld zu einem Schwerpunkt des Landtagswahlkampfes 2008 machen.
"Wir bitten die Wähler, 2008 dazu ein eigenes Urteil zu sprechen und der familienfeindlichen Büchergeld-CSU einen Denkzettel zu verpassen", so Weigl-Mühlfeld.
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Eltern helfen keine Gutscheine! Unionspolitiker erwägen Bildungsgutscheine statt Elterngeld |
Ebersberg, Juni 2007 Führende Unionspolitiker erwägen als Alternative zum geplanten Betreuungsgeld sogenannte Bildungs-Gutscheine an die Eltern auszugeben. Interessant wäre es zu wissen, ob mit diesem Modell auch das familienfeindliche Büchergeld künftig in Form von Gutscheinen bezahlt werden kann. Derzeit muss für jedes Kind an bayerischen Gymnasien 40 Euro gezahlt werden. Was würde das Bayerische Kultusministerium wohl sagen, wenn es von allen Eltern nur mehr Gutscheine in Höhe von 40 Euro erhalten würde und nicht mehr die Zahlung selbst? Wir fordern eine echte Wahlfreiheit für Erziehende durch ein bayerisches Landeserziehungsgeld von monatlich 1000 Euro. Nach Berechnungen des Familienbundes erzeugt ein Krippenplatz Kosten von 1300 Euro pro Kind und Monat. Die öffentliche Hand subventioniert dies durchschnittlich mit 1000 Euro pro Kind und Monat. Wir fordern eine Gleichbehandlung aller Familien mit einer echten Wahlfreiheit durch ein bayerisches Landeserziehungsgehalt. Die Höhe des Landeserziehungsgehalts muss sicherstellen, dass es dem Erziehenden ermöglicht wird, zumindest während der ersten drei Lebensjahre ihres Kindes entweder auf eine Erwerbstätigkeit zu verzichten (die Erziehungsleistung wird honoriert und kompensiert den Verdienstausfall) oder sich eine Betreuung in Institutionen ihrer Wahl einzukaufen. Erinnern wir uns noch: Zur Gründung einer Ich-AG erhielten Erwerbslose neben Ihrem sonstigen Einkommen 600 Euro pro Monat. Zur Gründung einer Familie will man uns künftig mit Gutscheinen abspeisen!
Johanna Weigl-Mühlfeld, Baiern
Vorsitzende der Ebersberger ödp / Bündnis für Familien
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ödp-Vortrag über Korruption: Eine Hand wäscht die andere! |
Ebersberg, Juni 2007 Eine Partei, die über Jahre immer wieder eine hohe Spende von einem bestimmten Unternehmen bekommen habe, könne dessen Wünschen vielleicht nur um den Preis ihrer eigenen finanziellen Existenz widerstehen. Schlimmer als der volkswirtschaftliche Schaden sei der Verlust an Vertrauen des Bürgers in die Sauberkeit der Politik, der unweigerlich komme. Hier fehle der Wille der großen Parteien, wie eigenartigerweise in vielen Industriestaaten.
Zacher, früher in Zorneding ansässig und seit seiner Landratskandidatur 1996 für die
ödp im Landkreis Ebersberg bekannt, fordert ein strenges Verbot für Abgeordnete, Geldspenden
anzunehmen. "Jeder kleine Beamte, der die Hand aufhält, wird bestraft, sofern es aufkommt. Der Abgeordnete darf das ungestraft!"
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Nach sensationellem Genmais-Urteil des Verwaltungsgerichts Augsburg zugunsten eines schwäbischen Imkers und dem Verbot von Genmais Mon 810: Gentechnik-Urteil ist eine Watschn für die CSU Mühlfeld: "Koexistenz-Theorie ist unhaltbar und illusionär!"
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Ebersberg, Mai 2007 Nach Aussage des Amtes gäbe es "Grund zur Annahme (..) , dass der Anbau von Mon 810 eine Gefahr für die Umwelt darstellt" zitiert Mühlfeld aus der aktuellen Meldung des Berliner Tagesspiegel. Das Augsburger Verwaltungsgericht hatte vor kurzem einem Imker Recht gegeben, der im Honig seiner Bienen massive Verunreinigungen mit Gen-Mais-Pollen vom Staatsgut Kaisheim festgestellt hatte. Die Augsburger Richter hätten ganz eindeutig erklärt, dass ein Imker das Recht und die Pflicht habe, Honig ohne genveränderte DNA zu erzeugen und anzubieten. Dies könne er nicht, wenn die Bienen Zugang zu einem Maisfeld mit genmanipulierten Pflanzen hätten. Aus diesem Grund muss nach dem Urteil des VG Augsburg der Blütenstand der Maispflanzen frühzeitig entfernt werden. "Das ist eine saftige Watschn für die
Manipulateure der Schöpfung" sagt die ödp-Kreisvorsitzende. |
Elterngeld und Krippenoffensive - Meilensteine oder Stolpersteine? |
Ebersberg, Mai 2007 Leserbrief zu CSU diskutiert mit Ebersberger Pfarrern über Schwangerschaftsabbrüche vom 28.4.07 Leider war dem Bericht nicht zu entnehmen, wie sich die CSU konkret zu diesem Thema äußert. Welche Hilfen bietet heute der Staat – und damit wir alle als Gesellschaft - werdenden Müttern in einer u.a. finanziell schwierigen Situation an: Endstation Hartz IV oder Sozialhilfe! Barbara Spachmann-Bueckers von Donum Vitae benannte bei den Gründen für eine Abtreibung neben psychischen und physischen Überforderungen Zukunftsangst und finanzielle Probleme. Hier hilft auch das von Seiten der CSU gepriesene, neue Elterngeld nicht weiter, wenn die junge Mutter vor der Schwangerschaft nicht über ein eigenes Einkommen verfügte, weil sie zu Hause bereits Kinder versorgte oder ein Studium absolvierte. In dem Fall müssen eben 300 Euro Elterngeld, das als Sockelgeld monatlich für ein Jahr gezahlt wird, reichen. Reicht es für die Miete, für Essen, für die Windeln? Wie geht es weiter nach dem ersten Jahr? Sicher tut es der Seele gut, wenn staatliche oder kirchliche Stellen Beratung anbieten, aber davon kann sich keine junge Mutter Milch kaufen. Erinnern wir uns noch: Zur Gründung einer Ich-AG erhielten Arbeitslose vom Staat allein im ersten Jahr monatlich 600 Euro, zur Gründung einer Familie erhalten Bedürftige heute 300 Euro. Erst jüngst startete die ödp eine Petition für die Einführung eines bayerischen Erziehungsgehalts: Im Anschluss an das Elterngeld des Bundes soll das Land Bayern zwei Jahre lang ein Landeserziehungsgehalt in Höhe von 1000 Euro pro Kind und Monat zahlen, das den Eltern ermöglicht, frei und ohne Benachteiligung über die Art der Betreuung für ihre Kinder zu entscheiden. Ein Krippenplatz kostet die öffentliche Hand durchschnittlich 1000 Euro im Monat. Dieses Geld soll künftig direkt an die erziehende Person ausgezahlt werden. Die Eltern haben dann die freie Entscheidung, ob sie die 1000 Euro für eine Betreuung des Kindes ausgeben oder zeitweise aus dem Erwerbsleben ausscheiden und sich der familiären Erziehungsarbeit widmen. Übrigens: Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hat das Land Nicaragua massiv kritisiert und mit der Kürzung der Entwicklungshilfe gedroht, weil es die Abtreibung verboten hat (vgl. Presseerklärung des BMZ vom 17.11.2006) Fazit: letztlich dreht sich alles um das „liebe“ Geld. Aber sind uns unsere Kinder darüber hinaus nicht viel mehr wert?
Johanna Weigl-Mühlfeld, Baiern
Vorsitzende der Ebersberger ödp / Bündnis für Familien
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Elterngeld und Krippenoffensive - Meilensteine oder Stolpersteine? |
Ebersberg, Mai 2007 Roswitha Bendl, familienpolitische Sprecherin der ödp in Bayern und Mitglied in mehreren kirchlichen Familiengremien sprach am 08.05. 07 im Schweiger Brauhaus in Markt Schwaben zum Thema: Elterngeld und Krippenoffensive - Meilen- oder Stolpersteine für Familien? Familienpolitik ist derzeit ein heißes Thema. Elterngeld und Krippenoffensive und die Finanzierung von beidem werden in Talkshows und auf den Leserbriefseiten viel und kontrovers diskutiert. Dabei könne, so Bendl, von der oft zitierten Wahlfreiheit für Eltern nicht die Rede sein, wenn im Staat ein Betreuungsmodell forciert und einseitig gefördert werde. Sie prangerte die immer wieder falsch dargestellte Höhe der Transferleistungen an Familien an und verwehrte sich gegen die verzerrte Darstellung der aktuellen Betreuungssituation. Da werde ein Modell als überholt und verknöchert gebrandmarkt, das von der breiten Mehrheit der Familien bewusst und gut gelebt werde, wie Studien immer wieder ergäben. Unabhängig davon, dass die neuen familienpolitischen Instrumente für eine Reihe von Familien durchaus ein Gewinn sein können, ist nach Meinung Bendls beim Elterngeld das dahinter stehende Gesellschaftsverständnis fatal: deutliche Verbesserungen für Gut- und Bestverdiener werden durch Einschnitte bei den einkommensschwächsten Eltern finanziert. Auch die Konzeption des Elterngelds als eine Schadensersatzleistung wegen der Geburt eines Kindes setzt falsche Akzente. Da es ein Jahr lang 2/3 des letzten Einkommens ersetze, habe es naturgemäß die größten Vorteile für die eigentliche Zielgruppe: gut verdienende Akademikerinnen. Eltern mit heute oft üblichen niedrigen Durchschnittslöhnen oder z.B. Studentinnen, die kein hohes vorheriges Gehalt vorweisen können, müssen mit dem Sockelbetrag für nur mehr ein Jahr zufrieden sein. Ebenso gehe es Vätern und Müttern, die in den letzten Jahren bereits Kinder zuhause betreut haben. Bendl, die in Erding im Kreistag und Stadtrat sitzt, kritisierte auch die Botschaft, die die Krippenoffensive begleite: Kinder brauchen ihre Eltern längstens 14 Monate, dann braucht die Wirtschaft wieder die Arbeitskraft beider Eltern. Nicht von ungefähr lobten hohe Wirtschaftsvertreter das Elterngeld, weil Eltern ihrer Meinung nach ohnehin zuviel Zeit mit Kindererziehung verbrächten. Es sei höchste Zeit endlich die Betreuungstätigkeit - egal ob in Institutionen oder zuhause verrichtet, gerecht zu honorieren. Seit vielen Jahren werde deshalb von der ödp und vielen Verbänden ein steuer- und abgabenpflichtiges Erziehungsgehalt vorgeschlagen.
Bendl stellte die jetzt in Bayern auf den Weg gebrachte Petition der ödp und der Familienpartei für ein bayrisches Landeserziehungsgehalt vor. Viele Menschen, die die derzeitige Familienpolitik als einseitig und ungerecht empfinden, können hier ein Zeichen setzen in Richtung echter Wahlfreiheit.
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ödp: Große Koalition spielt die Eltern gegeneinander aus! |
ödp fordert „sofortige Beendigung des unverschämten Taktierens mit dem
Geld der Eltern!“ Bendl verweist darauf, dass einerseits von SPD-Seite gefordert werde, das Kindergeld zu kürzen, um öffentliche Kinderbetreuung zu bezahlen, obwohl das Kindergeld den Eltern als Ausgleich für die verfassungswidrige Besteuerung des Existenzminimums der Kinder zusteht. Andererseits schiebe die CDU-Ministerin von der Leyen zuvor gut verdienenden Müttern ein Elterngeld zu, das durch Kürzung bzw. Streichung des Erziehungsgeldes für ärmere Mütter finanziert wird. Studentinnen, Arbeitslose und Mütter, die bereits vorhandene Kinder erziehen, werden damit zugunsten besser verdienender Frauen wesentlich schlechter gestellt. „Dieses Prinzip, bei dem jeweils eine Gruppe von Eltern auf Kosten einer anderen Gruppe zu Schaden kommt, obendrein noch als familienpolitische Leistung verkaufen zu wollen ist einfach skandalös und wird verständlicherweise bei vielen Eltern zu Frust und Entmutigung führen“, so Kreisvorsitzende Johanna Weigl-Mühlfeld. In einem Schreiben an die Bundestagsabgeordneten Ewald Schurer und Max Lehmer forderte die Kreisvorsitzende ein Erziehungsgehalt für alle Mütter und Väter, gleich in welcher Position sie stehen. Nur damit wird eine echte Wahlfreiheit geschaffen: die Kinder selbst zu erziehen oder das Erziehungsgeld bei einer Erwerbstätigkeit für eine Betreuung zu verwenden. Wer Kinder erzieht, sichert Zukunft und Wirtschaftskraft. Das
Erziehungsgeld sollte ein Entgelt für diese Arbeit sein, und kein
Lohnersatz für frühere Tätigkeiten.
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Bayerischer Verdienstorden für Ebersberger Bauern! |
November 2006 -
Leserbrief zu
Gentechnik-Gegner bleiben gespeichert
SZ, vom 20.Oktober 2006 Für nichts anderes sind unsere Bauern bei der Demonstration gegen den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft in Ebersberg eingestanden. Eigentlich müssten die Landwirte Max Reis und Franz Lenz für ihre Fürsorge, die jedem bayerischen Bürger obliegen, so wie es in der Bayerischen Verfassung ausdrücklich festgeschrieben ist, den Bayerischen Verdienstorden erhalten. Ich werde die beiden jedenfalls für diesen Preis vorschlagen. Und ich hoffe, dass dies möglichst viele Verbraucher (die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung lehnt eine Genmanipulation der Nahrung ab) tun. Jetzt können wir Verbraucher Solidarität zeigen und mit einem minimalen Portoaufwand kund tun, dass wir hinter den Ebersberger Bauern stehen! |
Anerkennung statt Verfolgung |
Oktober 2006 - Leserbrief z. Kommentar von Herrn Chr. Hufnagel v. 21.10.06 Herr Hufnagel, ihrem Vorschlag Herrn Lenz und seinen Mitstreitern einen Preis für gelebte Demokratie zu verleihen kann ich mich nur anschließen. So treffend ihre Aussage auch ist, bis dies von politischer Seite auch so gesehen wird, sind sicherlich noch viele derartige Kommentare nötig. Tatsache ist, dass die CSU ebenso wie Bundesminister Seehofer im vorauseilenden Gehorsam den Konzernen den Boden für den Milliardenmarkt Gentechnik öffnen möchten, selbst mit der Gefahr, dass es bäuerliche Strukturen und Tausende von Arbeitsplätzen im Agrar-Markt bald nicht mehr geben wird. Bei den Informationsveranstaltungen der Landkreis-CSU konnte noch kein Politiker die Frage nach dem vermeintlichen Nutzen der Agro-Gentechnik beantworten. Gentechnik reduziert die Vielfalt der Sorten und erbringt in den meisten Ländern der Erde auch nicht die versprochenen Mehrerträge (neueste Studien aus Kanada belegen, dass bei gleichen Anbaubedingungen der BT-Mais bis zu 12 % weniger Ertrag bringt). Desweiteren wurden in wissenschaftlichen Untersuchungen festgestellt, dass BT-Mais auch auf die Entwicklung von Nichtzielorganismen wie z.B. Bienen, Regenwürmer (meist erst in der zweiten Generation), verschiedene Schmetterlingsarten u.s.w. negative Auswirkungen hat. Um dennoch die Ziele durchzusetzen, schreckt man auch nicht davor zurück, den Verfassungsschutz einzuschalten wenn Landwirte Laken mit der Aufschrift "Wir sind gegen Gentechnik, Papst Benedikt steht hinter uns" an ihren Traktor hängen. Die vielbeschworene Wahlfreiheit der Verbraucher ist durch die vielen Ausnahmefälle bei der Kennzeichnung (Fleisch, Eier, Milch von Tieren die mit Gentechnik gefüttert wurden müssen nicht gekennnzeichnet werden, ebensowenig wie Honig der BT-Pollen enthält) eher ein "Etikettenschwindel" als eine wirkliche Entscheidungshilfe beim Einkauf. Wir haben in Sachen gelebter Demokratie noch viel vor uns. Packen wir´s an! |
Positionen zum neuen Elterngeld |
Oktober 2006 - Leserbrief zu Lehmer: Elterngeld macht wieder Mut zu Kindern SZ, vom 30.Sept.2006 In diesem Kurzbericht betont CSU-Abgeordneter Max Lehmer, dass das neu beschlossene Elterngeld in "wesentlichen Punkten" die Handschrift der CSU trage. Ja - das kann man wirklich erkennen, wenn man auch das Kleingedruckte aus diesem Gesetz liest, das leider in diesem Bericht nicht aufgelistet worden ist: Bis zu 14 Monate lang wird künftig 67 Prozent des letzten Nettogehalts vom Staat für die Betreuung eines Kindes gezahlt. Maximal 1800 Euro monatlich. Wer bisher schon wegen Kindererziehung - es gibt tatsächlich noch Eltern, die mehr als ein Kind haben - nicht berufstätig war, erhält einen Grundbetrag von kläglichen 300 Euro monatlich. Fazit: Einzelkinder von gutverdienenden Bürgern sind dem Staat mehr wert, als Kinder, deren Eltern weniger im Geldbeutel haben. Das ist wahrlich die Handschrift der CSU! Gerechter und faktisch auch mit weniger Aufwand umsetzbar wäre gewesen, das bisherige Kindergeld zu erhöhen. Warum wurde diese Lösung nie diskutiert? Johanna Weigl-Mühlfeld ödp Kreisverband Ebersberg |
Neuwahlen der Ebersberger ödp |
September 2006 - Der ödp Kreisverband Ebersberg hat einen neuen Vorstand. Bei der letzten Mitgliederversammlung des Kreisverbands wurde als neue Vorsitzende Johanna Weigl-Mühlfeld aus Baiern und als ihre Stellvertreterin Rosi Reindl aus Glonn gewählt. Dem Vorstand gehören weiter als Schriftführer Martin Baumgartner aus Ebersberg und als Kassier Maria Galleneder aus Baiern an. Hanno Sombach, der bisherige Vorsitzende, und Ingrid Trischler fungieren als Kassenprüfer. Mit Rosi Reindl, Mitglied im Arbeitskreis "Gentechnik", will sich der neue Vorstand in dieser Wahlperiode im besonderen für eine gentechnikfreie Zone in der Landwirtschaft einsetzen. Ein weiterer Schwerpunkt wird in der Vorbereitung des Antritts zur Kommunalwahl 2008 mit einer eigenen Kreistagsliste sein. In den benachbarten Landkreisen Freising, München, Erding und Rosenheim hat die ödp bereits Kreistagsmandate inne. "Wir wollen als politische Alternative für alle Bürger antreten, die sich von den regierenden Großparteien nicht mehr vertreten fühlen und einen Weg aufzeigen, wie tatsächliche Basisdemokratie praktiziert werden kann", begründet Rosi Reindl ihr Engagement zur Kreistagsliste. Der ödp, die satzungsgemäß auf Geldspenden aus der Wirtschaft verzichtet, da Konzerne und Verbände - auch trotz ihres oftmals gezückten Scheckbuches - kein Wahlrecht haben, ist es ein Grundanliegen, die politische Kultur in Bayern von unten zu erneuern. Als ökologische Partei unterstützt die ödp die Stärkung dezentraler Strukturen in Politik und Verwaltung sowie die Entwicklung regionaler Märkte in der Wirtschaft, da Menschen, die sich mit ihrem Lebensumfeld identifizieren, sich auch kulturell, sozial und ökologisch für ihre Heimatregion einsetzen. Ein Beispiel hierfür ist die konsequente Befürwortung seitens vieler Verbraucher und Landwirte von gentechnikfreien Zonen im Landkreis. "Wir werden unsere ganze Kraft dafür einsetzen, dass auch im Landkreis Ebersberg die ökologischen, sozialen und demokratischen Themen neben einem nachhaltigen Wirtschaften mehr Gewicht erhalten." so die neue Vorsitzende, Johanna Weigl-Mühlfeld. |
Gentechnik-Politik der CSU |
August 2006 - Leserbrief zum Artikel im Münchner Merkur vom Montag, den 31.7.06 "Nachlassendes Interesse" CSU-Infoveranstaltung zum Thema Gentechnik Bezieht man das nachlassende Interesse auf Gentechnik-Befürworter, dann hat die Überschrift des Berichts durchaus seine Berechtigung. Dieses Klientel war kaum vertreten, die Veranstaltung war fast ausschließlich von Kritikern besucht. Leider kam in dem Artikel auch nicht zum Ausdruck, dass die anschließende Diskussion zeitlich den größten Raum an diesem Abend beanspruchte, trotzdem blieben vielen Fragen der anwesenden Kritiker meist unbeantwortet. So wie die Frage von Christoph Fischer, dem Gründer der Initiative "Zivilcourage", der lediglich wissen wollte, wie die Haftung bei der Verunreinigung von Honig von heimischen Imkern gehandhabt wird. Wer haftet hier, für welche Menge? Wird nur das Glas Honig ersetzt, das im Labor getestet wurde oder die ganze Ernte? Die Antwort des Staatssekretärs Müller hierauf: "Dies sei nicht relevant, da Honig nicht kennzeichnungspflichtig wäre." Weitere Nachfragen zu diesem Punkt ließ Ministerin Christa Stewens nicht zu und verwies Christoph Fischer vom Mikrofon. So einfach ist das! Übrigens auch Fleisch, Milch und Eier sind nicht kennzeichnungspflichtig, das sollte zu denken geben. Bei derart rigiden Methoden frage ich mich schon, ob nun alle anwesenden Kritiker damit rechnen müssen, vom Verfassungsschutz überprüft zu werden, wie dies bei einigen Ebersberger Bauern, die diese Gentechnik-Politik nicht hinnehmen wollen, nach der ersten Informationsveranstaltung der CSU bereits geschehen ist. Johanna Weigl-Mühlfeld, Baiern ödp Kreisvorstandsmitglied |
ödp kritisiert Haltung der Sozialdemokraten Die SPD täuscht die Verbraucher über ihre wahren Absichten: Im Landkreis und Bayern gegen Gen-Mais, in Berlin dafür! |
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März 2006 -Der Kreisverband der ödp in Ebersberg wirft der SPD vor, die Verbraucher über ihre wahren Absichten bei der landwirtschaftlichen Gentechnik zu täuschen. „Herr Schurer und die SPD macht in Ebersberg auf Widerstand, protestiert gegen die neuen Gen-Maisanbauflächen und die Bundes-SPD macht genau das Gegenteil", kritisiert ödp-Kreisvorsitzender Hanno Sombach. Dem von der SPD unterzeichneten schwarz-roten Koalitionsvertrag zufolge sollen die Regelungen des Gentechnikgesetzes „so ausgestaltet werden, dass sie Forschung und Anwendung in Deutschland befördern" (Kapitel B I 8.9). Sombach: „Die SPD kopiert derzeit die Methode der bayerischen Grünen, die während der rot-grünen Regierungskoalition gegen Transrapid, Gentechnik und Atom-Zwischenlager waren, während die Grünen im Bund die Voraussetzungen für diese Projekte schafften". Renate Künast habe sich bei der entscheidenden Abstimmung zur grünen Gentechnik in Brüssel der Stimme enthalten, so Sombach und diese Doppelzüngigkeit gipfelte in der Ehrung von Ian Wilmut mit einem der renomiertesten und mit 100.000 Euro dotierten Medizinpreise, obwohl dessen Klonexperimente mit Embryonen in Deutschland strafbare Handlungen wären. Die ödp setzt unterdessen auf eine Doppelstrategie und will „mit einer bayernweit laufenden Petition erreichen, dass die gentechnikfreie Landwirtschaft als Ziel im neuen Landesentwicklungsprogramm verankert wird". Mit einer derartigen Ergänzung des LEP könne auch in Grub nicht länger ein Staatsgut für den Versuchsanbau zur Verfügung gestellt werden. Das neue LEP wird voraussichtlich ab März im Landtag beraten. Darüber hinaus hätte eine erfolgreiche Petition auch eine grundsätzliche politische Signalwirkung. Sombach: „Wir wollen auf diese Weise erreichen, dass sich Bayern an Österreich ein Beispiel nimmt. Dort raten die Politiker den Landwirten, die Finger von der Gentechnik zu lassen." Was in der Mehrzahl der Regionen in Frankreich und Italien Realität ist, soll auch für den Landkreis Ebersberg als gutes Beispiel gelten. "Wir dürfen den Anschluß nicht verpassen" heißt für Sombach den Anschluss an die Befürwortung der Vielfalt in Europa statt der abzusehenden Einfalt. Mittlerweile erfreut es Sombach, dass diese Idee einer breiten Unterstützung in der Bevölkerung gewiß ist. Bei den privaten Gen-Anbauflächen greift das LEP zwar nicht. Die ödp veröffentlicht aber laufend die neu angemeldeten Flächen. Dadurch entstehe auch vor Ort Druck auf die Gen-Bauern, vor allem auch von den anderen Bauern, die an die Gen-Anbauflächen angrenzen. Es gebe schon mehrere Beispiele dafür, dass diese Veröffentlichungsstrategie wirkt: in Osterhofen (Lkr. Deggendorf), in Altdorf (Lkr. Landshut), im Landkreis Amberg-Sulzbach ... und sicherlich auch in Ebersberg. Sombach appeliert auch an Lokalpolitiker wie Gemeinderäte, sich nicht mit dem Argument mangelnder Zuständigkeit aus der Verantwortung stehlen zu wollen. Hier sieht er genügend Spielraum für Mitverantwortung beim Einkauf von Lebensmitteln für Kindergärten, Schulen, Altenheime bis hin zur Regelung von Pachtverträgen für verpachtete Gemeindeflächen. Die bayerische ödp ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich an den landesweiten Aktionstagen für ein gentechnikfreies Bayern zu beteiligen.
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Leserbrief zum Bericht "Gentechnik: Keine Vorteile für den Verbraucher" vom 2.Februar 2006 |
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2. Februar - Sehr geehrter Herr Acker ! Haben Sie vielen Dank für den Bericht über diesen wichtigen Vortrag! Hier noch mal mein Leserbrief hierzu, mir liegt das Thema absolut am Herzen, denn es verstößt
Mit freundlichen Grüßen
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Immer noch Genmais-Flächen im Landkreis Ebersberg ödp will Rückzug durch öffentlichen Druck erreichen. |
2. Februar 2006 - Nach dem teilweisen Rückzug aus dem Landkreis Deggendorf ist noch Weißenfeld im Landkreis Ebersberg für großflächigen Genmais-Anbau angemeldet (30000qm). Nach dem teilweisen Rückzug aus dem Landkreis Deggendorf will die ödp den Genmais-Saatguthersteller Monsanto jetzt dazu bringen, auch vom Landkreis Ebersberg Abstand zu nehmen. Die ödp will mit der Bekanntgabe der Daten "wie im Landkreis Deggendorf so viel öffentlichen Druck erzeugen, dass die angemeldeten Anbauflächen wieder zurückgezogen werden", kündigte ödp-Kreisvorsitzender Hanno Sombach. Seit dem vergangenem Wochenende läuft nun auch die landesweite ödp-Petitionsaktion unter dem Motto "Hände weg von unserem Essen!" "Wir wollen erreichen, dass der Landtag bei der ab März anstehenden Beratung des neuen Landesentwicklungsprogramms die gentechnikfreie Landwirtschaft zum Ziel der Landesplanung erklärt. Die Unterschriftenliste kann unter Tel. 0851/931131 angefordert oder im Internet unter http://www.oedp-bayern.de abgerufen werden. Sombach appelliert an alle bayerischen Politiker, besonders die Kommunalpolitiker, jetzt endlich die Notbremse zu ziehen und der Staatsregierung sowie insbesondere Horst Seehofer, dem erklärten Förderer der Genmanipulations-Industrie, ins Gewissen zu reden. "Die Ankündigung des bayerischen Baby-Nahrungsproduzenten Hipp (Süddeutsche Zeitung - Bayern vom 19.1.06), künftig nur noch im Ausland seine Rohstoffe einzukaufen wenn der Anbau von genmanipulierten Pflanzen forciert werde, muss nun endlich bei allen Verantwortlichen die Alarmstufe Rot auslösen. Nicht nur die Biobauern und Imker, sondern auch viele gentechnik-kritische konventionell wirtschaftenden Landwirte stehen vor der Vernichtung ihrer Existenz." Hipp hatte erklärt, dass es für ihn nur auf die Wünsche der Verbraucher ankomme. Und diese wollten nun mal keine genmanipulierte Nahrung. Wenn verstärkt genveränderte Organismen ausgebracht werden, könne auch der gutwilligste und sorgfältig arbeitende Landwirt eine Verschmutzung seiner Ernte mit genmanipuliertem Material nicht mehr verhindern. Insbesondere Österreich und Polen hätten die Zeichen der Zeit erkannt und würden das Vordringen der Genmanipulation verhindern. Nach Ansicht der ödp führt die Ausbringung genveränderter Organismen (GVO) "zu unabsehbaren und nicht rückholbaren Folgen". Die aktuelle Übersicht der Gen-Anbauflächen finden Sie auf der homepage des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit unter: http://194.95.226.237/stareg_web/showflaechen.do?d-16544-p=1 |
Neue bayerische Genmaisstandorte veröffentlicht: |
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20. Januar 2006 - Die neuesten Veröffentlichungen der Gen-Mais-Anbauflächen für 2006 durch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit weisen Niederbayern als Zentrum des Anbaus genmanipulierter Organismen aus. Aber auch der Landkreis Ebersberg kommt nicht "ungeschoren" davon: in Poing-Grub wird die Uni Weihenstephan ihre Versuche auch in diesem Jahr fortsetzen. ödp-Kreisvorsitzender Sombach appelliert an alle bayerischen Politiker, jetzt endlich die Notbremse zu ziehen und insbesondere Herrn Fauth und Herrn Seehofer, den erklärten Förderern der Genmanipulations-Industrie, ins Gewissen zu reden. "Die Ankündigung des bayerischen Baby-Nahrungsproduzenten Hipp (Süddeutsche Zeitung - Bayern vom 19.1.06), künftig nur noch im Ausland seine Rohstoffe einzukaufen wenn der Anbau von genmanipulierten Pflanzen forciert werde, muss nun endlich bei allen Verantwortlichen die Alarmstufe Rot auslösen. Nicht nur die Biobauern und Imker, sondern auch viele gentechnik-kritische konventionell wirtschaftenden Landwirte stehen vor der Vernichtung ihrer Existenz." Hipp hatte erklärt, dass es für ihn nur auf die Wünsche der Verbraucher ankomme. Und diese wollten nun mal keine genmanipulierte Nahrung. Wenn verstärkt genveränderte Organismen ausgebracht werden, könne auch der gutwilligste und sorgfältig arbeitende Landwirt eine Verschmutzung seiner Ernte mit genmanipuliertem Material nicht mehr verhindern. Insbesondere Österreich und Polen hätten die Zeichen der Zeit erkannt und würden das Vordringen der Genmanipulation verhindern. Die ödp startet noch im Januar eine landesweite Petitionsaktion zur aktuellen Fortschreibung des Landesentwicklungsprogramms (LEP). Der Entwurf der Staatsregierung, der ab März in den Landtagsausschüssen behandelt wird, soll "um das landesplanerische Ziel einer gentechnikfreien Produktionsweise in Bayern ergänzt werden", fordert Sombach. Nach Ansicht der ödp führt die Ausbringung genveränderter Organismen (GVO) "zu unabsehbaren und nicht rückholbaren Folgen". Die Aussaat stelle auch "eine existenzielle Bedrohung aller verantwortlich produzierenden Landwirte und Imker dar. Wenn auch die Meinung hierzu kontrovers bleibt - die Mehrheit von über 80% der in Verbänden organisierten Landwirten und Imker lehnt diese Technik aufgrund der Risiken ab - doch spätestens, wenn es zur Verteilung von Fördermitteln, oder um Genehmigungsverfahren geht, wird der Widerstand gebrochen", so Sombach. "Diese Wahl für den Landwirt kommt einer Entscheidung zwischen Pest Cholera gleich".
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Jahresrückblick 2005 |
Dez.05 - Liebe Interessenten, Mitglieder und Unterstützer, Eine neue … Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, dass Ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, dass die Gegner allmählich aussterben, und dass die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht worden ist. (Max Planck, 1858-1947). Mit diesem Schreiben, will ich Ihnen zum Jahresende danken für Ihre Treue, ihre Unterstützung und Ihre Motivation beim Versuch, unseren Idealen gerecht zu werden. In Anlehnung an M.Planck darf ich behaupten, dass diese Unterstützung dafür sorgt, dass sich diese Wahrheit durchsetzen wird – weil wir nicht aufgeben werden, sondern auch dafür sorgen, dass die nächste Generation damit vertraut gemacht wird. Dies ist wahrlich kein Zuckerschlecken gewesen und auch in Zukunft kein leichtes Unterfangen. Besonders in diesem Jahr fiel auf, wie gleichförmig, wie zunehmend desinteressiert und abgestumpft die meisten Menschen, die wir zu erreichen versuchten. Ihre äußeren Umstände nehmen sie noch wahr, um es mit Passivität hinzunehmen – ohne selbstbestimmend einzugreifen. Ohne groß nachzudenken oder zu hinterfragen wird nur noch „mitgelaufen“ oder ohne Rücksicht auf Folgen der Kopf in den Sand gesteckt. Auch wenn wir Verständnis für dieses Verhalten aufbringen mögen, akzeptieren läßt sich das schwer: den Widerspruch in dieser Logik und dieser Handelsweise vermag auch die ödp nicht zu lösen. Aber dem Anspruch und den Idealen dieser Leute können wir gerecht werden, indem wir politische Verantwortung übernehmen. Es fehlt nur noch, den gordischen Knoten zu lösen, der diese Personen daran hindert, uns die Verantwortung zu übertragen. Noch nicht. Umso mehr erfüllt es mich mit Stolz, dass es überhaupt noch eine Partei gibt, die sowohl klare Positionen nach humanistischen, ökologisch-ökonomischen und ethisch wertkonservativen Aspekten bezieht und dass wir schon auf eine Menge Erfolge (politisch wie gesellschaftlich-kulturell) verweisen können. Es lohnt sich, dafür weiterzumachen. Die meisten unserer ehrenamtlich Engagierten, ziehen die Kraft aus Ihrer Unterstützung. Sie beweisen auch, dass sie politische Arbeit als ein Opfer für die Gesellschaft verstehen und sind wären keineswegs bereit, ihre Ideale auf dem Altar der Karrieresucht oder der Linientreue wegen zu opfern. Unsere hier in Bayern erzielten Erfolge beweisen, dass wir außerparlamentarisch und ehrenamtlich relativ mehr für die Gesellschaft und demokratische Kultur erreichten, als die politisch Etablierten. In diesem Jahr wurde unser Budget über Gebühr belastet und so möchte ich Sie daran erinnern, wie sehr wir auf Ihre Spenden angewiesen sind! Er dient ab jetzt schon der Finanzierung des Wahlkampfes 2008. Unser Konto lautet nach wie vor 282200, BLZ 70169619. Vielen Dank hierfür! Ich wünsche Ihnen allen eine friedvolle und besinnliche Adventszeit, ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Mit freundlichen Grüßen Hanno Sombach
Wenn Sie nun noch Interesse haben, dann folgen Sie mir bitte bei dem kleinen „Jahresbericht“ in fortfolgenden Ausführungen zu unseren Aktivitäten und Standpunkten auf die nächsten Seiten. Thema Mobilfunk Das Hauptthema der ödp war in diesem Jahr die Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk. Auch wenn wir das Volksbegehren nicht gewonnen haben – so ist es doch gelungen 8,7% der Ebersberger im Landkreis zu sensibilisieren, aufzurütteln, zu informieren und sich zusammenzuschließen. Und darum geht es letztendlich: sich zusammenzuschließen, um gemeinsam und immer stärker zu zeigen welche Risiken man uns dem materiell-kurzsichtigen Vorteil wegen aussetzt. Ihnen allen, die hier mit großem Engagement mitgeholfen haben, ein herzliches Dankeschön! Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk wird auch weiterhin ein wichtiges Thema bleiben[1]. Immerhin: das Volksbegehren war die weltweit größte Meinungsäußerung zu diesem Thema. Derzeit füllen sogar mehr Interessierte die Veranstaltungen als während der Zeit des Volksbegehrens –womit sich leider bestätigen läßt, dass die Lobbyarbeit durch unsere von uns und Industrie bezahlten Staatsdiener wirkungsvoller war. Thema Gerecht sparen auch an der Spitze Weniger Achtungserfolg war uns beim zweiten Volksbegehren beschieden. Am 6.Mai hat der Bayerische Verfassungsgerichtshof das Volksbegehren unter nachvollziehbaren Gründen abgelehnt. Leider ist nicht nachvollziehbar, warum der Gerichtshof Interessen der Abgeordneten, gegen die des Volkes vertritt. Schon im Vorfeld, beim Sammeln der Unterschriften war uns klar, dass mit mehr Zuspruch als damals beim „Senats-Volksbegehren“ zu rechnen war – wohl nicht nur uns, wie aus der Entscheidung zu entnehmen ist! Thema Gentechnik – Schwerpunktthema auch 2006 Das nächste Jahr soll der Schwerpunkt unserer Arbeit beim Thema Gentechnik in Landwirtschaft und Nahrungsmitteln sein. Frau Reindl (Glonn) verdient hier unsere besondere Unterstützung, denn sie hat durch Ihr Engagement (Infoveranstaltungen, internationale Unterstützung, u.v.m) dafür gesorgt, dass zumindest im Landkreis die Zuversicht herrscht, dass eine Partei sich bedingungslos für Gentechnikfreiheit in Lebens- und Nahrungsmittel verbürgt. Denn von der neuen Regierung (weniger noch von der neuen Opposition – die es als Regierende auch nicht vermochten) wird viel zu erwarten sein – allerdings wenig Gutes! Machen wir uns nichts vor! Die nächsten vier Jahre wird in Sachen Gentechnik mit dem Feuer gespielt werden. Die Wissenschaftler warnen davor. Denn die Ausmaße sind in nichts zu vergleichen mit Atomverseuchung oder Umweltkatastrophen jeglicher Art. All das billigen diejenigen, die verantwortungsbewusst regieren sollten. Und weil bei diesem Spiel mit dem Feuer die „Feuerversicherung“ nicht den Gewinn reduzieren soll, haben sich die findigsten Lobbyisten unter den Politikern schon erschreckende Gesetzentwürfe von der Industrie in die Schublade legen lassen, die das Risiko auf den Verbraucher wälzen werden. Ich bin sicherlich kein Pessimist, aber Euphemismus wäre hier fehl am Platze. Darum nenne ich die Dinge beim Namen. Wer den Film „Leben außer Kontrolle“ gesehen oder über den GENozid zur Reduzierung der Überbevölkerung durch die Gentechnik gelesen hat (W. Engdahl „Kann es in einer Welt mit „Gen-Food“ Frieden geben?“) der bekommt eine ungefähre Vorstellung davon, was uns hier erwartet. Ist die Gentechnik einmal großflächig ausgesetzt – ist sie nicht mehr rückholbar. Das wissen die Konzerne und darum schreckt man auch nicht vor „Missgeschicken“ zurück, die Fakten schaffen. Diese zufälligen – immer häufigeren – „Versehen“ bleiben bei aller Schönfärberei, was sie sind: gezielte Kontamination. Wenn es die Chemiekonzerne schaffen, uns bis in ein oder zwei Jahren vor vollendete Tatsachen zu stellen – Rumänien z. B. wurde ohne Wissen der Bauern dieses Jahr zu über 90 % unwiderruflich mit falsch deklariertem Saatgut absichtlich verseucht - dann ist der Zug weltweit für immer abgefahren! Doch es besteht noch Hoffnung, blickt man z. B. auf die Schweiz, wo jetzt die Bevölkerung sich in einer Volksabstimmung ganz klar gegen die Gentechnik ausgesprochen hat. So gilt es nun Bauern und Konsumenten anzusprechen und zu warnen, sie aufzumuntern, durch ihr Handeln Zeichen zu setzen. Nur so – über die Macht der Konsumenten und den Widerstand der Bauern - haben wir Chancen, das Schlimmste noch zu verhindern. Thema Sozialpolitik am Beispiel Büchergeld Daß die neue Gebühr bis zu fünf mal höher ist als die tatsächlichen Bücherkosten, das scheint außer der ödp wohl keinen mehr zu stören? Diesen Verstoß gegen das gebührenrechtliche Kostendeckungsprinzip versuchen wir mit 20 Bürgerinnen und Bürger aus sechs bayerischen Regierungsbezirken zu kippen. Mit einer von der ödp unterstützten Popularklage gehen wir gegen das „familienfeindliche Büchergeld“ vor. Thema Zusammenarbeit mit der Familienpartei Das Jahr 2005 stand auch bei uns ganz im Zeichen der Kooperation mit der Familienpartei Deutschlands. Im April sprachen sich die Delegierten des Bundesparteitages mehrheitlich für eine Zusammenarbeit aus. Wir wollten im Landkreis den ursprünglich vom Bundesvorstand eingebrachten Initiativantrag unterstützen und der Familienpartei 2006 bei der Bundestagswahl helfen. Als Gerhard Schröder im Mai überraschend Neuwahlen verkündete, waren wir finanziell, kapazitätsmäßig und zeitlich nicht in der Lage, Unterstützung zu bieten. Das Ergebnis der Bundestagswahl lag für die Familienpartei dennoch bei 0,4 Prozent – was zeigt, dass sie unter den für 2006 geplanten Bedingung, die 0,5%-Hürde locker übersprungen hätte und an der Wahlkampfkostenerstattung hätte teilhaben können. Thema Europäische Verfassung
Nicht einverstanden waren wir mit den Inhalten der Europäischen Verfassung, die im Frühjahr 2005 im Bundestag verabschiedet wurde.
Wiederholt wies die ödp im Vorfeld auf die politisch falschen Weichenstellungen hin. Wir kritisierten nicht nur die Absenkung des Sozialstandards zugunsten der
neoliberalen Wirtschaftspolitik. Besonders gegen die Aufwertung der Punkte zu Verfassungsrang – wie etwa der staatlichen Förderung der Atomenergie und dem
Abbau demokratischer Grundrechte – sind wir entschieden entgegengetreten. Wir konnten zwar die Zustimmung im Bundestag nicht vermeiden, aber dank der
Ablehnung unserer französischen und niederländischen Nachbarn, liegt dieses löcherige Werk
erst mal wieder auf Eis.
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Warum wird ein Steuerflüchtling mit Staatsempfang geehrt? ödp Ebersberg fragt Edmund Stoiber nach Kosten für Beckenbauer-Empfang |
Sept.05 - Eine deutliche Lücke im aktuellen und am Dienstag veröffentlichten Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes hat die Ebersberger ödp entdeckt. Dabei gehe es zwar nicht um eine große Summe, wohl aber um ein schlimmes Beispiel: „Ich verstehe nicht, warum der Ministerpräsident ausgerechnet einen amtsbekannten Steuerflüchtling wie Franz Beckenbauer mit einem Staatsempfang ehrt“, meint ödp-Kreisvorsitzender Hanno Sombach. Hanno Sombach hat den Ministerpräsidenten deshalb brieflich um Auskunft über die Kosten des Ereignisses gebeten und will auch wissen, aus welchem Etat das Geld für die Ehrung genommen wurde. Vor allem aber erkundigt sich der ödp-Kreisvorsitzende danach, wie der Ministerpräsident des Freistaates zu Äußerungen seines NRW-Kollegen Jürgen Rüttgers (CDU) steht, die dieser im Jahre 2003 laut Manager-Magazin von sich gegeben hat: „Wer Steuerschlupflöcher bedenkenlos nutzt oder ins Ausland zieht, um Steuern zu sparen, muss wissen, dass er seine Vorbildfunktion verliert“ sagte der damalige CDU-Vorsitzende und heutige Ministerpräsident von NRW unter ausdrücklicher Erwähnung der Namen Franz Beckenbauer und Michael Schumacher. Und weiter: „ Es gibt Dinge, die tut man nicht. Steuerflucht ins Ausland gehört dazu.“ Nach Ansicht von Hanno Sombach muss man über diese klaren Worte aus Politikermund dankbar sein. „Ein Geburtstagsempfang, finanziert aus der Steuerkasse, die der Geehrte nicht zu füllen gewillt ist, muss hingegen empören“, meint der ödp-Politiker.
Schließlich hätte der Staat z.B.
keine Probleme, Etatlücken zu schließen, eine würdige
Versorgung pflegebedürftiger Menschen zu sichern und nötige
Verbesserungen in Bildung und Familienförderung zu finanzieren, wenn
Steuervermeidung, Steuerflucht, Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit
wirksam bekämpft und gesellschaftlich geächtet würden.
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Volksbegehren Gesundheitsvorsorge Mobilfunk im Landkreis Ebersberg 8,7 % erreicht." |
Liebe Freunde, liebe Mitstreiter und Helfer, die vierzehntätige Eintragungsfrist ist nun beendet. Ich möchte mich bei Euch bedanken für die Unterstützung - gerade in unserem Aktionsbündnis in Ebersberg war das Kernteam von ca. neun Leuten seit Ende März (einige bis zu zwanzig! volle Arbeitstagen und oft Dieselben mit Spenden bis zu dreizehnhundert Euro) engagiert dabei, die Bürger über die Risiken im Bereich der niederfrequenten Strahlung (wie sie von Mobilfunkmasten, DECT-Telefonen und Handies ausgehen) und die undemokratischen Privilegien einiger Konzerne in Bayern - hinsichtlich des Baurechts - aufzuklären. Danke auch an die vielen ehrenamtlichen Helfer, die sich hilfsbereit zur Verfügung gestellt haben. Unsere Absicht (nämlich die Erkenntnisse und Ungleichbehandlung in Sachen Mobilfunk publik zu machen und als Gesetzesvorschlag bzw. als Änderung im Landesentwicklungsprogramms zu verankern) stieß auf eine enorm gut gesteuerten Kampagne von Volksbegehrengegner. Die Lobby aus Mobilfunkbetreibern, von diesen finanzierten Interessensgruppen und Politikern verfügten über eine derartige mediale und finanzielle Macht, dass wir dieser nicht gewachsen waren. Vor allem dem gebetsmühlenartigen Wiederholen von Unwahrheiten und der Verdrehung unserer Absichten, waren wir - zugegebenermaßen - nicht gewachsen! Hinzu kommt - und dies wirkt gerade in anbetracht unseres Gesamtaufwandes von ca. 150 Arbeitstagen (im Kernteam; plus schätzungsweise weitere 200 ehrenamtlichen Stunden von Helfern und Helfershelfer) und angesichts eines Budgets von ca. EUR 4.000 beachtlich - dass trotzdem fast neun Prozent der Bevölkerung in Ebersberg "bewegt" werden konnten. Dies ist eine Leistung, die zu würdigen - und dieses Urteil erlaube ich mir leider aufgrund der Erfahrung - die meisten Bürger des Landkreises nicht imstande sein werden. Sicherlich, das Ergebnis mag bayernweit ernüchternd sein und für die politische Landschaft und Kultur ein Desaster bedeuten, aber wir nehmen die Erfahrung mit, dass Bayern über einige wenige Menschen verfügt, die bereit sind, sich aus Gründen der Menschlichkeit, des Einfühlungsvermögens in die Not des Mitmenschen und aus der Überzeugung, dass Wegsehen nicht hilft, die Dinge zu verbessern, mit viel Opferbereitschaft für andere einsetzen. Bewusstsein ist eben, wie Sartre schon sagte, doch kein Hohlraum, wenn uns auch einige der Regierenden das beweisen wollen. Für mich bestand die schönste Erfahrung darin, dass wir dazu in der Lage waren, die Schranken, die uns durch Parteizugehörigkeiten entstehen - zu überwinden und das Ziel damit nicht zu verderben (wie es ab Landtagsebene so grässlich praktiziert wird). Schade, dass eben dieses Bild den wenigsten Bürgern im Landkreis vermittelt wird bzw. von ihnen wahrgenommen wird. Das Volksbegehren mag nicht "gewonnen" worden sein. Aber die Wirkung, die unsere Arbeit und Unterstützung hier hatte und noch haben wird, können nur die Vorausschauenden unter uns ermessen. Denn in einer Zeit, in der sich immer mehr Menschen Sorgen über Ihre Gesundheit durch die bereits präsente Mobilfunkstrahlung im GSM-Netz und die Intensivierung im UMTS-Netz machen, war es unerlässlich notwendig, den Bürgern von den Mobilfunkkonzernen (und deren politischer Lobby) unabhängige Informationen über Möglichkeiten zur Reduzierung der gesundheitlichen Risiken zu geben. Euch allen, vielen Dank hierfür. Es lag nicht an uns, wie die andere mit dieser Verantwortung umgehen wollen.
Mit freundlichen Grüßen Ergebnisse aus dem Bayerischen Landesamt für Statistik
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Erstunterzeichner-Treffen beim Volksbegehren "Gesundheitsvorsorge Mobilfunk" |
Juli. 2005 - Am Dienstag, den 5.7.2005 trafen sich die Erstunterzeichner im Rathaus in Glonn. Neben betroffenen Bürgern aus Balkam unterzeichnete Bürgermeister Martin Esterl, sowie Rosi Reindl und Johanna Weigl-Mühlfeld vom Aktionsbündnis.
v.l. Johanna Weigl-Mühlfeld, Bürgermeister Martin Esterl, Rosi Reindl.
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Am Dienstag beginnt die Eintragungszeit für das Mobilfunk-Volksbegehren Initiatoren wollen öffentliche Genehmigungsverfahren mit Nachbarschaftsbeteiligung statt Nacht- und Nebelaktionen Hollerith: "Wer keinen Mobilfunksender vor seinem Schlafzimmer will, kann jetzt sein Mitspracherecht sichern!" |
Juli. 2005 - Am Dienstag (5.7.2005) beginnt die Eintragungszeit für das Volksbegehren "Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk". "Sendemasten sollen den Bürgern nicht mehr in Nacht- und Nebelaktionen vor die Schlafzimmer gestellt werden können", formuliert Angelika Hollerith, die Leiterin des Aktionsbündnisses zum Volksbegehren für den Landkreis Ebersberg. Hollerith betont aber, dass sich "die Initiative nicht grundsätzlich gegen Mobilfunk richtet“. „Durch öffentliche Genehmigungsverfahren mit Nachbarschaftsbeteiligung und kommunale Vorsorgeplanungen sollen vielmehr unproblematischere Standorte ausgewählt und die Strahlenbelastung deutlich reduziert werden. Die Mobilfunkbetreiber sollen ihre Sendemasten nicht länger hinstellen können, wo sie wollen", fordert Hollerith. Inzwischen wird das Volksbegehren von einem breiten Bündnis unterstützt. Neben der ödp und den Freien Wählern Bayern sind auch der Bund Naturschutz und der Anbauverband Bioland mit im Boot, außerdem der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen, SPD Kirchseeon und landesweit 700 Ärzte und Apotheker, weiterhin der Haus-u.Gundbesitzerverband, zahlreiche Bürgerinitiativen und sogar 116 bayerische Bürgermeister. Das Volksbegehren ist aber nur erfolgreich, wenn sich vom 5. bis 18. Juli zehn Prozent der Wahlberechtigten in den Rathäusern eintragen. Sollte das Begehren diese Hürde überspringen, müssen künftig die Nachbarn vor der Installation von Sendemasten informiert und ihre Einwendungen gehört werden. Außerdem kann die Kommune in Vorsorgeplanungen Tabuzonen und unproblematische Standorte festlegen. Hollerith: "Wir müssen jetzt handeln. Denn die vielen Hinweise auf die gesundheitsgefährdende Wirkung der Mobilfunkstrahlung (Erbgutschäden, Krebs ...) verdichten sich zu Beweisen. Trotzdem will die Mobilfunkindustrie auch im Landkreis Ebersberg weitere Sendemasten ohne Bürgerbeteiligung aufstellen wie zum Beispiel in Ebersberg, Vaterstetten, Bruck, Kirchseeon und in Grafing. Hollerith: "Wer sich sein Mitspracherecht sichern will, sollte vom 5. bis 18. Juli unterschreiben. Gelingt es dem Aktionsbündnis die nötigen Unterschriften von zehn Prozent der bayerischen Wähler zu sammeln, käme es voraussichtlich zum eigentlichen Volksentscheid". Informationen können unter 0851/931171 angefordert oder im Internet unter www.gesundheitsvorsorge-mobilfunk.de abgerufen werden.
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Leserbrief zum Volksbegehren „Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk zum Artikel aus dem Münchner Merkur |
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Juni. 2005 - Leserbrief zum Artikel des Herrn Deutschländer/29.6.05 im Politikteil des Münchner Merkur
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Volksbegehren „Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk Termine und Infostände |
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Juni. 2005 - Mit den ersten von mehreren Infoständen innerhalb des Landkreises Ebersberg eröffnet das unabhängige und
parteiübergreifende Aktionsbündnis zum Volksbegehren die heiße Phase.
Neben der Möglichkeit, sich durch Gespräche und aufliegendes Material kundig zu machen bietet sich an einigen
Infoständen sogar die Chance sich mit fachkundigen Elektrobiologen auszutauschen bzw. die Strahlung von
Handys
und Elektrogeräten messen zu lassen.
Beim Volksbegehren verreist oder erkrankt?
So können Sie sich trotzdem eintragen:
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Auftakt für die Eintragung vom 5. bis zum 18. Juli Volksbegehren „Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk Kann Mobilfunk wirklich krank machen? |
Juni 2005 - Ist Ihr Nachbar nie gereizt? Schlafen und lernen Ihre Kinder gut? Wird das auch übermorgen noch so sein, wenn morgen vor Ihrem Haus eine Mobilfunkantenne aufgestellt worden ist? Hat alles schon seine Richtigkeit, weil die da oben ja wissen, was für Sie gut ist? Wer selber mitreden können will und wem es lieber ist, wenn ein Bauantrag für einen neuen Mobilfunkmasten im Rathaus seiner Gemeinde auch unter Gesundheitsaspekten geprüft wird, der sollte bald dafür sorgen: Die bayerischen Staatsbürger können in ihrem Rathaus durch Unterschrift das Volksbegehren „Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk“ unterstützen. Dieses Volksbegehren möchte den Gemeinden ein Mitspracherecht beim Aufstellen von Mobilfunksendern sichern und somit die Strahlenbelastung in Wohngebieten verringern. Die Eintragung ist aber nur vom 5. bis zum 18. Juli möglich. Neueste ärztliche Studien (Naila und Bamberg) bestätigen den Verdacht, daß ein Langzeiteinfluß von Mobilfunk und anderen Mikrowellen krank macht. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen werden genau die biologischen Systeme gestört, die den menschlichen Körper vor Krankheit schützen sollen. „Es ist daher zwingend notwendig, endlich Vorsorge vor Strahlenbelastungen zu betreiben. Die Nachfrage nach Information ist auch im Landkreis Ebersberg groß“, meint die Anzingerin Angelika Hollerith, Leiterin des Unabhängigen Aktionsbündnisses zum Volksbegehren. Am Dienstag, den 28. Juni um 19:30 Uhr, lädt das Aktionsbündnis zu einem Informationsabend im Evangelischen Gemeindehaus Kirchseeon (Gartenweg 9a) ein. Referenten sind Rudolf Renner, Elektrobiologe aus Zorneding („Was bringt das Volksbegehren“) und der Zahnarzt Dr. Claus Scheingraber, der seit Jahrzehnten Erfahrungen über die Wirkungen hochfrequenter Strahlen sammelt. „Kann Mobilfunk wirklich krank machen? Das ist heute nicht mehr die Frage“, so Claus Scheingraber, „denn es gibt immer mehr Menschen, die wegen der Dauerbestrahlung durch Mobilfunksender zum Teil erhebliche Gesundheitsprobleme haben. Wir wissen das, denn wir haben viele persönlich kennengelernt. Auch wenn die Betreiber noch abwiegeln, könnte sich der Wind bald drehen.“ Die Versicherer haben das längst erkannt und schließen Schadensersatz-Forderungen wegen Gesundheitsschäden aus ihren Policen aus. Ein Allianz-Sprecher hält in einem Artikel der SZ vom 28. Januar 2004 „die gesundheitlichen Konsequenzen der elektromagnetischen Strahlung für nicht abschätzbar. Wenn sich irgendwann eine Gefährlichkeit nachweisen ließe, hätte das verheerende Wirkungen für die gesamte Versicherungsbranche“. Der Eigentümer haftet für alle Schäden, die von seinem Grundstück ausgehen. Zahlt die Versicherung nicht, steht der Eigentümer dumm da – spätestens, wenn die Betreiberfirma pleite ist. Neben den Schadensersatz-Forderungen wegen Krankheiten könnten auch noch Forderungen wegen Wertverlusts der Immobilien hinzukommen. Das Mobilfunk-Volksbegehren vom 5. bis 18. Juli wird bisher von über 700 Ärzten, Apothekern, Bürgermeistern sowie dem Bund Naturschutz unterstützt und vom Bayerischen Haus-, Wohnungs- und Grundbesitzerverband befürwortet.
Das parteiübergreifende Unterstützerteam (v.l.n.r oben: Hanno Sombach/Vaterstetten, Heidrun
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ödp-Kreisvorstand Ebersberg gibt nicht auf Über 25000 Einwohner haben gegen Politiker-Privilegien unterschrieben - Innenministerium will Volksbegehren trotzdem nicht zulassen. Sombach: Selten so viel Einigkeit der Parlamentarier - mit Zähnen und Klauen gegen Anstand und Vernunft! |
Febr. 2005 - Mit Empörung hat der ödp-Kreisvorstand in seiner jüngsten Sitzung auf die Ablehnung des Volksbegehrens Gerecht sparen - auch an der Spitze! durch das Innenministerium reagiert: Nicht unser Volksbegehren sondern die Privilegien der Abgeordneten sind verfassungswidrig und gefährden die Stabilität der Demokratie, so Sombach. Auch im Landkreis Ebersberg hatten sich knapp tausend aktive Bürgerinnen und Bürger an der Unterschriftensammlung beteiligt. Jetzt muss der Verfassungsgerichtshof entscheiden. Ein Urteil wird für Anfang April erwartet. Nach Ansicht der ödp-Kreisvorsitzenden ist das vom Innenministerium abgelehnte Verbot von Nebentätigkeiten und Vorstandsämtern in Verbänden längst überfällig: "Über die Doppelfunktionen vieler Abgeordneter macht sich Lobbyismus durch Parlamentarier breit. Interessenskonflikte sind vorprogrammiert: Wer zum Beispiel als Vorstand eines Verbandes Altenheime betreibt, wird große Schwierigkeiten haben, die nötigen Gesetze zur Heimaufsicht zu beschließen. Entlarvend sei die Argumentation des Innenministeriums zur Altersversorgung: Ungeniert wird vorgerechnet, dass die staatliche Altersvorsorge für Abgeordnete monatlich 2500.- Euro wert ist. Das ist das Zweieinhalbfache des Höchstbeitrages zur gesetzlichen Rentenversicherung von derzeit 1004.- Euro, der einem Gehalt von 5200.-Euro entspricht. Damit gibt das Ministerium zu, dass die Abgeordneten derzeit vom Steuerzahler so rentenversichert werden, als erhielten sie ein Monatsgehalt von 13 000.- Euro. Das allein ist schon ein empörender Beweis für die Verschwendung von Steuergeldern und von fehlendem Gerechtigkeitssinn", so Sombach. Am absurdesten ist nach Ansicht des ödp-Kreisvorstandes der Vorwurf, das Volksbegehren hätte formale Mängel, da es sich auf das vor dem 1. Juli 2004 geltende Abgeordnetengesetz beziehe. Zum 1. Juli trat die minimale Änderung in Kraft, dass die Pensionen nicht mehr mit 55, sondern erst ab dem 60. Lebensjahr fällig werden. Sombach: Ziel war eine Aushöhlung der Volksgesetzgebung. Wenn der Landtag während einer laufenden Unterschriftensammlung nicht nur eine lapidare Mini-Änderungen beschlossen hätte, um dem Volksbegehren die formale Basis zu entziehen, so wäre das Fälligkeitsalter mit gutem Beispiel auf 72 angehoben worden - wie es auch für uns Normalbürger geplant ist. Letztendlich: alle Unterschriften sind nachweislich vor dem 1. Juli gesammelt worden. Dem Bürgerbegehren soll nur ein weitere verfahrenstechnische Hürde aufgestellt werden - wenn auch ohne Grundlage, Hauptsache es wird verzögert, so mancher hat die 10 Jahre noch nicht voll! Der ödp-Kreisvorsitzende hat gedämpfte Hoffnungen auf ein gutes Urteil des Bayerischen Verfassungsgerichts, das jetzt über das Schicksal des Volksbegehrens entscheiden wird: Da die Zusammensetzung des Gerichts vom Landtag mit einfacher Mehrheit bestimmt wurde, sind gewisse Bedenken begründet. Dennoch hoffe ich auf einen guten Spruch der Richter und erinnere auch an die Möglichkeiten der Bürger, ihren Interessen bei den nächsten Wahlen, Ausdruck zu verschaffen! Über kurz oder lang wird man sich daran erinnern, wer wessen Interessen vertritt. so Sombach .
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Politischer Aschermittwoch 2005 Die Streichung von Nebenjobs und Politiker-Privilegien wäre eine reinigende Dusche |
Febr. 2005 - Der bayerische ödp-Vorsitzende Bernhard Suttner durchleuchtete beim Aschermittwoch seiner Partei in der Passauer Redoute die aktuelle Tagespolitik im Lichte der vier Kardinaltugenden: Weisheit, Gerechtigkeit, Mut und das rechte Maß. Suttner nahm dabei auch die größten Aufreger aufs Korn: von der Deutschen Bank des "Raubtierkapitalisten Ackermann", der die Kassen von CDU, CSU, SPD, FDP und Grünen auch weiterhin mit Großspenden füllt" über den Vollmer-Fischer-Erlass bis zu den "von der CSU eingefädelten zinsgünstigen Krediten für ausländische Atomkraftwerke". Weise seien Politiker, die auch die langfristigen Folgen ihres Handelns bedenken. Die Gerechtigkeit erfordere eine neue Finanzierung der Sozialversicherung über Steuern und Energieabgaben und nicht wie bisher über Lohnnebenkosten sowie auch einen Aufbruch zu fairem Welthandel und Weltsozialstrukturen. Ungerecht sei dagegen, dass mit der Hartz IV-Reform langjährige Arbeitnehmer und Beitragszahler genauso behandelt werden wie Leute, die nur kurzzeitig in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben. Das rechte Maß sei Gründungsmotiv der ödp, die das Geschrei nach Wachstum ohne qualitative Differenzierung für maßlos hält. Vielmehr müsse der Verbrauch fossiler Energieträger mit allen Kräften zurückgefahren werden. Ein sinnvoller Wachstumsschub ließe sich deshalb bei der grundsätzlichen Umstellung der Energieversorgung organisieren. Suttner zeigte sich überzeugt, dass die Energiepolitik seit vielen Jahren von den großen Konzernen bestellt und bezahlt ist. Die Enttarnung von Abgeordneten, die auf den Gehaltslisten von Konzernen stehen, hat ein Stück der Wahrheit offengelegt. Dagegen werde die ödp nun mit ihrem aktuellen Volksbegehren gegen Politiker-Nebentätigkeiten ankämpfen. Der Abbau von Politiker-Privilegien und ein Verbot von Aufsichtsratsposten und Beraterverträgen ist eine reinigende Dusche und WellnessPeeling für das Parlament. Der Mobilfunkexperte und
ödp-Bundesvorsitzende Prof. Dr. Klaus Buchner warb für das zweite Volksbegehren
der Partei. Mit dem Projekt Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk will
die ödp die Strahlenbelastung durch eine bessere Auswahl der Sendemastenstandorte
reduzieren. Die Mobilfunkbetreiber sollen die Sendemasten nicht länger hinstellen
können wo sie wollen, sondern eine Baugenehmigung beantragen müssen und dann gezielt mit
den Gemeinden unproblematischere Standorte auswählen. Erstmals setzt die ödp bei
der Organisation von Volksbegehren auf sogenannte online-Selbstmelder: Alle Bürger,
können im Internet unter http://www.politikerpensionen-streichen.de
Splitter vom ödp-Aschermittwoch Aus der Rede des ödp-Landesvorsitzenden Bernhard Suttner: Es gibt mindestens zwei Fußballskandale: erstens den mit dem Schiedsrichter und zweitens die Steuerbefreiung der FIFA für ihre Einnahmen aus der Fußballweltmeisterschaft 2006. Wenn es um Fußball geht, brennen bei den Großpolitikern alle Sicherungen durch und Deutschland wird zur Steueroase! ... Als anständiger Mensch sollte man mit dem Raubtierkapitalisten Ackermann von der Deutschen Bank nichts mehr zu tun haben. Deshalb ist ganz sicher zu erwarten, dass CDU, CSU, SPD, FDP und Grüne die unanständigen Spenden dieser unanständigen Firma künftig empört zurückweisen. Die unsägliche Gier hochbezahlter Manager wie Deutsche-Bank-Chef Ackermann lässt vermuten, dass diese Artikel 14 des Grundgesetzes wohl so lesen: `Eigentum verpflichtet zur Raffgier sein Gebrauch soll zugleich der Gemeinheit dienen. ... Wo man das Atom liebt, ist immer auch ein bisserl Bayern! (zum zinsgünstigen Kredit der Bayerischen Landesbank für ein neues Atomkraftwerk im finnischen Ort Olkiluoto) Atomausstieg, Flugbenzinsteuer, Vorrang für die Bahn Die Grünen stehen vor ihrem Trümmerfeld abgelegter Ideale! Und da hat sich der altlinke Herr Vollmer wohl gesagt: Wenigstens an einem Punkt will ich wieder so radikal sein wie in der Gründer- und Kampfzeit: Die Grenzen sollen offen sein! (zum Vollmer-Erlass) Aschermittwoch ist traditionell der Tag, an dem die meisten Parteien den Luftraum über den Stammtischen erobern wollen und sich darin verbal verfliegen nicht nur, aber auch deshalb fordert die ödp seit langem die Besteuerung von Flugbenzin (ödp-Landesgeschäftsführer Urban Mangold bei der Eröffnung des Politischen Aschermittwochs).
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Nein zur genetischen Klassengesellschaft ödp kritisiert Münchener Rückversicherung |
Jan. 2005 - Der Sprecher des Arbeitskreises Gentechnik der Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp), Ulrich Brehme, kritisiert in einer aktuellen Stellungnahme Achim Regenauer, den Vorsitzenden der Arbeitsgruppe "genetische Testmethoden" des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft und Beschäftigten der Münchener Rückversicherung. Regenauer hatte gefordert, dass ab dem Jahr 2011 alle Versicherungsneukunden sämtliche über sie existierende Gentests und auch herkömmliche Untersuchungsergebnisse vor Vertragsabschluss vorlegen müssen. Weiter forderte er, dass die Patienten kein "Insiderwissen" auf Kosten der Gemeinschaft der Privat-Versicherten haben sollten. Stattdessen könne sich ja jeder gesetzlich versichern. Dazu Ulrich Brehme: "Diese Position der Versicherungswirtschaft ist nicht akzeptabel. Es ist wettbewerbsrechtlich nicht nur bedenklich, daß die Versicherer die "schlechten Risiken" an die gesetzlichen Versicherer abschieben wollen. Damit setzt auch ein Auswahlprozeß ein, in dem Menschen dafür bestaft werden sollen, daß ihr Erbgut nicht den Vorstellungen der Versicherungswirtschaft entspricht." Brehme betont, dass die meisten Krankheiten jedoch durch die Lebensumstände und Lebensweise verursacht werden. Menschenverachtend sei zudem, den aus dem Bereich der Aktienspekulation stammenden Begriff "Insiderwissen" auf gefährdete Menschen anzuwenden, so als ob diese absichtlich erkranken würden. Auch sollte einer so mächtigen Versicherung bekannt sein, dass gerade Beamte und Selbständige meist privat versichert seien und so direkt von dieser neuen Form genetischer Apartheid betroffen wären. Herr Renauer hält dies - laut Presseberichten - für eine "faszinierende Entwicklung". Immer mehr Menschen würden durch diese Entwicklung jedoch benachteiligt und ausgegrenzt, kritisiert der ödp-Politiker. So hat das Landesschulamt Hessen versucht, das Verbeamtungsverfahren einer Lehrerin zu stoppen, weil sie in einem Fragebogen eine Erbkrankheit in ihrer Familie angegeben hatte. Brehme dazu: "Die Diskrimminierung und Ausgrenzung von Menschen, die mit Gesundheitsrisiko leben müssen, ist im Anti-Diskriminierungsgesetz unter Strafe zu stellen. "
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ödp-EBE auf dem Landesparteitag in Ansbach. Landesvorsitzender Bernhard Suttner mit 94% wieder gewählt. |
Jan. 2005 - Am o.a. Landesparteitag nahmen auch alle Delegierten aus dem Kreisverband Ebersberg teil. Der Parteitag beschloss, die bereits gesammelten 32.000 Zulassungsunterschriften für das Volksbegehren "Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk"- davon 465 aus dem Landkreis EBE - im April 2005 im Bayerischen Innenministerium einzureichen. Die zweiwöchige Eintragungszeit wird dann für den Frühsommer 2005 erwartet. Ziel des Volksbegehrens ist die Einführung einer Genehmigungspflicht für Mobilfunkssendemasten. Sendeanlagen sollen künftig nach dem Vorsorgeprinzip nicht in Wohngebieten, bei Kindergärten und Schulen, sondern an unproblematischeren Standorten errichtet werden können. Suttner: "Wir sind nicht gegen Handys, aber wir wollen die Strahlenbelastung durch eine bessere Auswahl der Standorte deutlich reduzieren. Die Betreiberfirmen sollen sie nicht länger hinstellen können, wo sie wollen." Nahezu zeitgleich läuft das bereits im Januar eingereichte Volksbegehren "Gerecht sparen, auch an der Spitze" zur Streichung überzogener Politikerpensionen - hierzu trugen die Wähler im Landkreis EBE mit 743 Unterschriften bei - was nach Einschätzung des ödp-Vorstandes "ein Kraftakt für die gesamte Partei" werden wird. Schon jetzt zeige sich, dass das Volksbegehren erfolgreich ist, "weil Landtagspräsident Alois Glück sich in ganz Deutschland zum Wortführer bei der Abschaffung der Politikerpensionen macht". Suttner: "Wir setzen darauf, dass wir durch zwei gewonnene Volksbegehren gestärkt aus dem Jahr 2005 hervorgehen, bei der nächsten Kommunalwahl die Zahl unserer Mandate verdoppeln und dann bei der Landtagswahl der Einzug ins Parlament gelingt". Der Parteitag befasste sich auch mit einem vom Landesvorstand vorgelegten Eckpunktepapier zur Reform der Sozialversicherung. Nach Ansicht der ödp sollen die Sozialversicherungen künftig nicht mehr über Lohnnebenkosten, sondern über Steuern auf alle Einkünfte und auf Energieverbrauch finanziert werden. Arbeitgeber, die über einen längeren Zeitraum keine Beschäftigten entlassen, sollen wie beim Schadensfreiheitsrabatt der Haftpflichtversicherung einen Beitragsbonus erhalten. Außerdem plädiert die ödp für die Einführung eines Erziehungsgehalts.
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Hohlmeier, Narnhammer, Stewens und Vocke sollen von sich aus ein zeitgemäßes Abgeordnetengesetz ohne Privilegien vorschlagen! Stv. ödp-Kreisvorsitzender Hanno Sombach schreibt an die örtlichen Abgeordneten |
Jan. 2005 - Die ödp will mit ihrem Volksbegehren "Gerecht sparen, auch an der Spitze" Bewegung in die Politik bringen und Abgeordnete zur Eigeninitiative anregen! Bis Mitte Februar hat das Innenministerium Zeit, über die Zulässigkeit des neuen ödp-Volksbegehrens "Gerecht sparen, auch an der Spitze" zu entscheiden. Ziel ist die Streichung überzogener Politikerpensionen und ein Verbot von Nebentätigkeiten für Abgeordnete. Stv.ödp-Kreisvorsitzender Hanno Sombach hat jetzt in einem Schreiben die Abgeordneten aus dem Landkreis Ebersberg aufgefordert, "selbst einen Vorschlag für ein zeitgemäßes Abgeordnetengesetz ohne Privilegien einzubringen". Die ödp des Landkreises EBE geht davon aus, dass es auch bei diesem Volksbegehren einen Wettbewerb zwischen dem Text der ödp und einem Konkurrenztext des Parlaments geben wird. Sombach: "Wir hoffen, dass die Politiker den Willen der 30.000 Unterzeichner des Volksbegehrens ernst nehmen und nicht abwarten, wie das Volksbegehren ausgeht, sondern von sich aus Vorschläge entwickeln. Es wäre auch gut, wenn das Volk die Auswahl zwischen zwei Entwürfen hätte". "Die aktuellen Vorgänge um Laurenz Mayer und andere von Konzernen bezahlte Abgeordnete müssen Folgen haben", so der stv.Kreisvorsitzende. Denn es bestehe die Gefahr, dass nach der ersten Aufregung alles wieder vergessen wird. Ein Verbot von Politiker-Nebentätigkeiten in Bayern hätte nach Ansicht der ödp eine Signalwirkung auf alle anderen Bundesländer und auf die Bundesebene und würde die Debatte um ein bundesweites Verbot endlich voranbringen. "Uns geht es um die Eindämmung von Lobbyismus und um ein zeitgemäßes Abgeordnetengesetz ohne Privilegien", schreibt Sombach in seinem Brief an die genannten Abgeordneten. Die Menschen verlieren das Vertrauen in die demokratischen Institutionen, befürchtet Sombach, wenn die Politiker ständig neue Sparopfer, mehr Eigenverantwortung und private Altersvorsorge von den Bürgern verlangen, sich selbst dabei aber ausnehmen: "Abgeordnete erhalten hohe Pensionen ohne eigene Beiträge, kassieren zusätzlich zu ihren Diäten nachweisfreie Aufwandspauschalen und nehmen teilweise auch noch bezahlte Nebenjobs bei Konzernen an. Das ist eine gefährliche Entwicklung für unser Land", so Hanno Sombach. Die Kritik, dass bei einem generellen Verbot von Nebentätigkeiten, keine Vertreter freier Berufe und keine Selbständigen mehr für ein Abgeordnetenmandat kandidieren würden, weist Sombach zurück. "In unserem Volksbegehren geht es nicht um ein Verbot selbständiger Tätigkeiten für gewählte Parlamentarier. Wir wollen vielmehr entgeltliche Nebenjobs von Abgeordneten verbieten und die klare Trennung von Lobbyismus und Parlament: Ein - wie auch immer - bezahlter Arbeitnehmer darf nicht gleichzeitig Abgeordneter sein. Dazu kann er, wenn er sein Mandat ernst nimmt, gar keine Zeit haben.
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"2,6% Zinsen für finnisches Atomkraftwerk, das muss auch für uns drin sein!" ödp schreibt an Landrat Fauth und an Bürgermeister. Landesbank soll als Sparkassen-Tochter günstigere Kreditbedingungen für Kommunen im Landkreis EBE ermöglichen. |
Jan. 2005 - Die ödp will zinsgünstigere Kredite für Kommunen im Landkreis EBE und sieht dabei die Bayerische Landesbank in der Pflicht. Zu 50% gehört diese dem Sparkassenverband und die Sparkassen stehen wiederum unter der Gewährsträgerschaft der Kommunen. Jetzt wurde bekannt, dass die Landesbank ein finnisches Atomkraftwerk mit einem zu 2,6% zu verzinsenden Kredit fördert. "Da müssten doch eigentlich auch für unsere Kommunen günstigere Zinsen drin sein", fordern die Vors. bzw. stv. Vors der Kreis-ödp. "Wir glauben, dass die vielen Sparer und Kunden der örtlichen Sparkassen, ihre Einlagen lieber zum Wohle der örtlichen Krankenhäuser und Schulen verwendet sähen, als zum Bau eines neuen finnischen Atomkraftwerks", so Werner Schubert/Grafing und Hanno Sombach/Vaterstetten. Auch beim örtlichen Mittelstand seien zinsverbilligte Kredite "sicherlich besser angelegt als in einem finnischen AKW". Der Kreistag Ebersberg, der Stadtrat Grafing und der Gemeinderat Vaterstetten sollen deshalb die Bayerische Landesbank auffordern, künftig an die kommunalen Körperschaften des Freistaates Kredite zu den Bedingungen auszureichen, die dem Betreiberkonsortium des neuen finnischen Atomkraftwerks gewährt wurden. Das haben die beiden Vorsitzenden inzwischen in gleichlautenden Schreiben an Landrat Fauth und die Bürgermeister Heiler und Niedergesäß ihrer Wohnsitzgemeinden Grafing und Vaterstetten beantragt. Die kommunalen Vertreter in den Sparkassen- und Landesbankgremien sowie die kommunalen Spitzenverbände sollen dieses Anliegen gegenüber dem Vorstand der Landesbank unterstützen, fordern Schubert und Sombach. Schließlich gehört die Förderung der kommunalen Infrastruktur zum gesetzlich definierten Kernbereich der Landesbank.
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ödp Kreisverband Ebersberg zur Gen-Studie der Landesanstalt für Landwirtschaft in Grub. Amerikanischer Wissenschaftler bestätigt: Über Gentech-Pflanzen wird mehr Gift versprüht |
Jan. 2005 - Erhebliche Zweifel hat der stv. Kreisvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp) im Landkreis EBE, Hanno Sombach, an der Studie der Landesanstalt für Landwirtschaft zum Thema Gen-Pflanzen. "Wenn das eine Studie sein soll, dann wird demnächst das Bleigießen zu Sylvester zur Wissenschaft erklärt. Prognosen sind Vorhersagen die mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit so eintreffen können, während wissenschaftliche Studien auf Beobachtungen beruhen. Bei der Landesanstalt für Landwirtschaft werden Steuergelder für Prognosen verschwendet, während der amerikanische Wissenschaftler Charles M. Benbrook in einer Untersuchung belegt, dass von 1996 bis 2003 der Verbrauch an chemisch-synthetischen Hilfsstoffen bei gentechnisch veränderten Mais-, Soja- und Baumwollkulturen kontinuierlich anstieg. Benbrook verglich den Einsatz von Pestiziden auf Flächen mit konventionellen und gentechnisch veränderten Sorten. Beim Gentech-Soja stieg die Menge chemischer Unkrautvertilger um 50 Prozent an" schildert Sombach und relativiert die Aussagen zum Gifteinsatz beim Bt-Mais:" In diesem Sonderfall mag es durchaus so sein, dass der Einsatz von Insektenvernichtungsmitteln zurückgegangen ist. Leider müssen gleichzeitig aber immer giftigere Unkrautvernichtungsmittel hergestellt werden um den sich entwickelnden Superunkräutern Einhalt zu gebieten - dankenswerter Weise und völlig uneigennützig bieten die Firmen der Agro-Gentechnik diese gleich im Doppelpack mit dem genmanipulierten Saatgut an. Weiterer Nachteil des Bt-Mais: Das Gift, das diese Pflanze produziert, schützt sie zwar vor dem gefürchteten Maiszünsler, stellt aber gleichzeitig eine Gefahr für Nutzinsekten wie Florfliege, Schmetterlinge und Bienen dar. Was dieses Gift im Boden anrichtet ist noch absolut unerforscht. Dies ist nichts anderes als ein Großversuch an der Biosphäre" so der stv.ödp-Kreisvorsitzende in seiner Kritik an den Agro-Unternehmen Monsanto, Syngenta und Bayer.
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Staatsregierung greift - im Widerspruch zur kirchlichen Position - verhindernd in kommunale Selbstverwaltung ein ödp will für Krankenhaus und Seniorenheim gentechnikfrei einkaufen! |
Okt. 2004 - Für alle soziale Einrichtungen - besonders an Schulen, in Krankenhäusern und Seniorenheimen - sollen nach Ansicht von ödp-Vorsitzendem Hanno Sombach künftig ausnahmslos gentechnikfreie Lebensmittel eingekauft werden. "Unsere Landrat und unsere kommunalen Vertreter sollten sich vorbildlich für Gesundheitsvorsorge einsetzen", fordert Hanno Sombach "statt die Verträglichkeit von GVO-Nahrung an denjenigen zu erproben, die sich nicht mehr oder noch nicht wehren werden". Die Staatsregierung hat jetzt über die Bezirksregierungen alle Landratsämter und kreisfreien Städte angewiesen, keine Forderungen nach Gentechnikfreiheit aufzustellen. Von Landrat Fauth will Sombach nun in einem Schreiben wissen, "wie im Landkreis Ebersberg gegen diesen beispiellosen Eingriff in die kommunale Selbstverwaltung vorgegangen wird. Die CSU-Staatsregierung bewährt sich erneut und diesmal besonders dreist als Lobbyist der Gentechnik-Konzerne", kritisiert Sombach. In einem über die Bezirksregierungen verbreiteten Schreiben schwört die Staatsregierung die Gemeinden in Bayern auch gegen so genannte "gentechnikfreie Zonen" ein. Demnach dürfen Gemeinden bei der Verpachtung eigener Grundstücke keine Klauseln gegen den Anbau genmanipulierter Pflanzen einfügen. Es dürfen "keine allgemeinen, von einer eindeutigen Behinderungsabsicht motivierte Forderungen nach Gentechnikfreiheit aufgestellt werden", heißt es in dem Regierungsschreiben. "Die Staatsregierung stellt sich mit dieser Anordnung auch in direkten Kontrast zur kirchlichen Position: Die für die allermeisten kirchlichen Grundstücke zuständige "Katholische Pfründepachtstelle" erlaubt in ihren Pachtverträgen den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen nicht. "Die Gängelung der Kommunen ist ein starkes Stück, besonders, da die Risiken genveränderter Nahrungsmittel jetzt erst langsam bekannt werden" meint ödp-Vorsitzender Hanno Sombach. "Künftig dürfen sich also z.B. die Verwaltungen von Kreiskrankenhäusern, Kinder- und Altenheimen nicht um einen gentechnikfreien Einkauf bemühen, obwohl sie dies unter Umständen aus Gründen des vorsorgenden Gesundheitsschutzes lieber tun sollten."
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| Seit einem Jahr erlaubt die EU eine nationale
Kerosin-Steuer... Ebersberger ödp verlangt von Minister Stolpe, das Flugbenzin für Flugverkehrsunternehmen nicht niedriger zu besteuern als den Treibstoff von Privatpersonen |
Okt. 2004 - Wann beendet die rot-grüne Bundesregierung endlich die Subventionierung dieser Verkehrsmittels zu ungunsten aller anderen? Der ödp-Kreisverband Ebersberg erinnert Bundesverkehrsminister Stolpe in einem Schreiben daran, dass die EU seit fast einem Jahr eine nationale Kerosinsteuer erlaubt. Am 27.10.2003 hat der EU-Ministerrat in Luxemburg beschlossen, den Mitgliedsstaaten die nationale Besteuerung des Flugzeugtreibstoffes Kerosin zu erlauben. Um Tanktourismus zu vermeiden, können Nachbarstaaten auch Besteuerungskoalitionen bilden. Aus Anlass des ersten Jahrestages dieses "erfreulichen Beschlusses" hat sich der stv. ödp-Kreisvorsitzende Hanno Sombach - selbst Verkehrspilot - an Bundesverkehrsminister Stolpe gewandt, um zu erfahren, ob die Bundesregierung von diesem Recht Gebrauch machen wird. Während jeder Lehrling für Mofa-Treibstoff und jeder Berufspendler für Bahn-Diesel Mineralölsteuer und Ökosteuer zahlt und der Normalbürger für die Bewegung seines Luftfahrzeuges immens steuerlich geschröpft wird, bleiben Unternehmen der Verkehrsluftfahrt und solche, die sich über rechtliche Konstrukte als solche ausgeben dürfen, steuerlich freigestellt. Damit kommt in Deutschland ein - in Umweltaspekten fragwürdiges - Beförderungsmittel in den Genuß einer ungerechtfertigten steuerlichen Förderung so Hanno Sombach. Sombach, der als Verkehrspilot auch über die gängige Praxis in diesem Umfeld informiert ist, wirkt besonders aufgebracht, wenn er über den Missbrauch der Flugbereitschaft des Bundes, aber auch über die Einstellung mancher deutscher Manager entrüstet: Während sie Flexibilität bei der Jobsuche, Verzicht auf Zulagen von Ihren Bürgern oder Beschäftigten fordern, lassen sie sich exklusiv und auf Kosten der gesamten Belegschaft und Steuerzahler - nicht selten täglich - quer durch Deutschland oder gar aus dem benachbarten Europa an den Arbeitsplatz jetten, wo Menschen bereit sind für so viel weniger zu arbeiten als wir Deutsche! Es ist Zeit, diejenigen die in den Genuß von steuerfreiem Flugbenzin, die Abschreibung von Flügen und Flugmaterial bis hin zu Sonder-Landegenehmigungen auf Außenplätzen, nicht nur daran zu erinnern, daß sie sich das selbst leisten können, sondern damit die öffentlichen Kassen und den der auch Steuern zahlen muß, zu entlasten, so Sombach in seinem Appell an Stolpe.
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| ödp-Kreisverband diskutiert
über Hartz IV: Es gibt gerechtere Lösungen! Wer 30 Jahre Beiträge zahlt, muss besser versichert sein als Arbeitsunwillige! |
Sept. 2004 - Der ödp-Kreisvorstand im Landkreis Ebersberg hat auf ihrem letzten Treffen Alternativen zu Hartz IV diskutiert. Die ödp will demnächst gerechtere Alternativvorschläge vorlegen. "Wer langjährig in die Arbeitslosenversicherung einzahlt, darf nicht genauso behandelt werden wie Arbeitsunwillige", fordert der stellvertretende ödp-Kreisvorsitzende Hanno Sombach. Die ödp-Kreisvorstandsmitglieder sind sich einig, dass es die Politik bei aller Notwendigkeit von Reformen schaffen müsste, gerechtere Lösungen zu finden. "Wenn jemand 30 oder 40 Jahre in die Arbeitslosenversicherung einzahlt, wegen einer Betriebspleite entlassen wird und dann genauso behandelt wird wie prinzipiell arbeitsunlustige Zeitgenossen, dann ist das schlicht und einfach Unrecht", bemängelt der stv. Kreisvorsitzende Sombach. Wenn die Politik schon alle über einen Kamm schere, dann sei es umso unverständlicher, dass ausgerechnet für unsere Politiker selbst die alten Privilegien erhalten bleiben. Sombach: "Es bleibt für uns unakzeptabel, dass die Abgeordneten nach dem Ausscheiden aus dem Parlament bis zu achtzehn Monate die vollen Bezüge erhalten - und das ohne eigene Beiträge geleistet zu haben!" Dies versucht die ödp nun mit einer Petition zu ändern. Sombach: "Wer sich beteiligen will, kann die Petition "Hartz IV auch für Politiker" unter Tel. 0851/931131 anfordern oder im Internet unter http://www.oedp-bayern.de abrufen. Es sei "das Mindeste, was man von einem anständigen Politiker hätte erwarten können, der für Hartz IV die Hand gehoben hat, dass er die eigenen Privilegien zuerst angepaßt und die Leistungen des Staates für die eigene Person den Leistungen der übrigen Bevölkerung angeglichen hätte. Es empört, dass unsere Abgeordneten überhaupt nicht daran denken - bloß deren Jugendorganisationen dürfen schon mal diese Ungerechtigkeit thematisieren, damit dem Wähler/Bürger das Gefühl von Veränderung suggeriert wird", so Sombach, der die gleichzeitig gespielte Entrüstung der politisch Verantwortlichen über Vorstandsgehälter für unangebracht hält. "Wenn die Politiker nicht in der Lage sind, ein Gesetz zu machen, das gegen Sozialbetrug einschreitet - geschweige denn dafür zu sorgen, daß vorhandene Gesetze umgesetzt und ausgeübt werden - aber gleichzeitig die leistungsbereiten Menschen, die das Schicksal der Arbeitslosigkeit hart getroffen hat, vor Ungerechtigkeit bewahren soll, dann ist das Unfähigkeit und ein Armutszeugnis für die die diesen Staat lenken wollen, bemerkt ödp-Vorstandsmitglied Sombach. Gerade wir in Bayern, die auf hohem Niveau leben, sollten uns bewußt sein, daß wir in Ost- und Mitteldeutschland mit Hartz IV unsere eigene Konkurrenz aufbauen. Mittelfristig werden wir Arbeitnehmern im Wettbewerb gegenüberstehen, die genötigt sind, jeden Preis zu akzeptieren. Damit können wir Südostdeutsche - bei den entsprechenden Lebenshaltungskosten - nicht mithalten. Bei den notwendigen Reformen sei auch mehr Kreativität gefordert: Arbeitslosengeld und Arbeitslosenhilfe sollten je nach Länge der Beitragszahlung gestaffelt und für tatsächliche Verweigerer gestrichen werden. Zudem sollten die Arbeitnehmer selbst wählen können, ob sie sich mit freiwillig höheren Beiträgen für einen verlängerten Versicherungsschutz entscheiden oder mit einem niedrigeren Prozentsatz für kürzere Zeit versichert sein wollen. Der Arbeitgeberteil könnte außerdem als Schadens-Haftpflichtversicherung fortgeführt werden: Wer keine Kündigungen ausspricht, bekommt dann ähnlich wie bei der Haftpflichtversicherung einen Beitragsbonus, schlägt die ödp vor. Der gerechten und praxisrelevanten Lösungen gibt es genügend - was Hartz IV davon beinhaltet, sieht man daran, was Dr.Hartz selbst dazu sagt, bemerkt Sombach: Nichts!
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ödp-EBE feiert ihren Erfolg bei der Europawahl |
Juli 2004 - Wir freuen uns, im Landkreis EBE mit 2,39 % fast 80% mehr Stimmen erhalten zu haben als 1999 (1,3 %). Wir sind damit fast an das bayernweite Ergebnis der ödp mit 2,4% herangerückt. Das bisher beste Ergebnis der Bayern-ödp hat entscheidend dazu beigetragen, bundesweit 0,6% - nach 0,4% 1999- zu erreichen und damit weiter in der Parteienfinanzierung - neue Eingangsschwelle 0,5% - zu bleiben. Grund genug, das mit allen zu feiern, die mit uns feiern wollen. Dazu laden wir zu einem gemeinsamen Abendessen am Montag, 12.07.04 um
18.30 Uhr Von den Nicht-Mitgliedern erbitten wir eine Kostenbeteiligung von 20,- Wir wollen dieses gesellige Beisammensein nutzen, um uns bei Ihnen zu bedanken und einen Ausblick zu geben, wie wir weitermachen wollen.
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ödp-EBE mit ihrem Wahlergebnis rundum zufrieden |
Juni 2004 - Der ödp-Kreisverband Ebersberg ist mit seinem Europa-Wahlergebnis rundum zufrieden. "2,39% - nach 1,3 % 1999 - bei der für uns schwierigen Europawahl sind ein großer Erfolg. Wir sehen das auch als Anerkennung für unsere politische Arbeit vor Ort", sagten die ödp-Europawahlkandidaten Helmut Graf/Baldham und HannoSombach aus Vaterstetten. Gegenüber der letzten Europawahl hat die ödp-EBE ihr Wahlergebnis damit um über 1%-Punkt gesteigert. Der Erfolg der ödp sei aber auch "eine Bestätigung unseres landesweiten Weges und eine Ermutigung für die anstehenden Aufgaben". So werde man den lokalen Widerstand gegen die Genmanipulation in der Landwirtschaft weiter thematisieren. Auch für die erfolgreiche Durchführung der beiden Volksbegehren für mehr Gesundheitsschutz beim Mobilfunk und gegen überzogene Politikerprivilegien fühlt sich die ödp jetzt gestärkt: "Die bayerischen Wählerinnen und Wähler haben durch das bisher beste Wahlergebnis in der Geschichte der bayerischen ödp anerkannt, dass hier eine werteorientierte und zielgerichtete Gruppe am Werk ist, die mit den Mitteln der direkten Demokratie Bewegung in die Politik bringt." Auf Landesebene ist die ödp jetzt mit 2,4 % fünftstärkste Partei. Durch dieses beachtliche Ergebnis aus Bayern konnte die ödp bundesweit 0,6 % erringen und bleibt - trotz Verschärfung auf eine "Eintrittsschwelle" von 0,5 % - in der Parteienfinanzierung. Damit ist die Weiterarbeit finanziell abgesichert. Großer Dank an unsere Wähler !
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Kein Essen aus dem Gen-Labor! |
Juni 2004 - Im Landkreis EBE waren in jüngster Zeit in den Tageszeitungen Meldungen zu lesen, denen zu Folge die Bauernschaft den Landkreis "gentechnikfrei" halten will. Das gilt es zu unterstützen und die ödp-EBE will dabei mitwirken ! Mit einer Massenpetition an das Parlament der Europäischen Union (EU) will die Ökologisch-Demokratische Partei (ödp) dem beängstigenden Vormarsch der Gentechnik im Lebensmittelsektor entgegentreten. Kernforderungen der Petition sind das Verbot des Imports, des Anbaus und des Verkaufs von gentechnisch verändertem Saatgut sowie das Verbot von gentechnisch veränderten Lebens- und Futtermitteln. Auch Patente auf Leben innerhalb der EU sollen für ungültig erklärt werden. Dazu Werner Schubert, Kreisvorsitzender der ödp: "Ernährungssicherheit und Gesundheit der Bevölkerung dürfen nicht dem Freihandel geopfert werden. Der Handel ist kein Selbstzweck! Seine Regeln müssen sich dem Wohl der Menschen und der Natur unterordnen. Hierzu ist auch die Welthandelsorganisation (WTO) verpflichtet. Die EU darf sich nicht WTO-Forderungen beugen, die gegen den Schutz der eigenen Bevölkerung gehen." Mit ca. 80% der EU-Bevölkerung gemeinsam fordert die ödp daher, gentechnisch veränderte Saaten, Lebens- und Futtermittel in der EU unbefristet zu verbieten. Um dies zu dokumentieren, hat sich die ödp das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis Oktober 2004 bundesweit 100.000 Bürger und Bürgerinnen für ihre Massenpetition zu gewinnen. Das Unterschriftenformular kann im Internet unter http://www.oedp.de herunter geladen oder unter mailto:oedp-ebe.geschf@ebe-online.de oder unter Tel./Fax 08106/5445 angefordert werden.
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25.100 Unterschriften für Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk. |
Juni 2004 - Die ödp hat die erste Hürde übersprungen: 25.100 Bürgerinnen und Bürger Bayerns - davon bisher über 300 aus dem Landkreis EBE - haben sich in die Listen des Volksbegehrens "Für Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk" eingetragen, die Unterschriftensammlung für das zweite Volksbegehren "Gerecht sparen, auch an der Spitze" steht ebenfalls kurz vor dem Abschluss. ödp-Kreisvorsitzender Werner Schubert wird sich nun an MdL Christa Stewens (CSU) wenden und sie biten, in der CSU-Landtagsfraktion für eine Annahme der beiden Volksbegehren zu werben. Ziel des Volksbegehrens "Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk" ist die Einführung einer Genehmigungspflicht für Mobilfunksendeanlagen. Die Sender sollen nach dem Vorschlag der ödp nicht länger bis zu einer Höhe von zehn Meter genehmigungsfrei sein. Durch die Einführung einer Genehmigungspflicht könnten die Städte und Gemeinden Sendemasten "an weniger problematischen Standorten genehmigen" und beispielsweise Wohngebiete oder das Umfeld von Kindergärten und Schulen von Sendeanlagen freihalten. "Auch aus dem Landkreis Ebersberg liege Unterschriften - siehe oben -für diese Forderung vor", erklärt Schubert und sieht deshalb "Frau Stewens von der CSU als Stimmkreisabgeordnete in der Pflicht, sich für die Forderungen des Volksbegehrens einzusetzen": "Das Volksbegehren richtet sich also nicht generell gegen Mobilfunk. Da aber auf der Bundesebene eine Senkung der Grenzwerte an der rot-grünen Regierung bislang scheiterte, soll die Strahlenbelastung nun zumindest durch eine gezieltere Standortauswahl reduziert werden. Wir wollen hierfür die Kommunen stärken und das Ziel 'vorsorgender Gesundheitsschutz' in das Landesentwicklungsprogramm aufnehmen. Dann müssen die Behörden künftig nicht nur die Mobilfunkversorgung und bautechnische Daten im Auge behalten, sondern die Standorte auch unter dem Aspekt der Gesundheitsvorsorge prüfen", skizzierte Europakandidat Helmut Graf/Baldham die Hauptforderungen des Volksbegehrens. Die ödp-Politiker appellieren nun an die Landtagsabgeordnete, "das Signal aus der Bürgerschaft ernst zu nehmen und jetzt von sich aus das Anliegen aufzugreifen und umzusetzen. Das wäre auch ein Beitrag zum Abbau der Politikverdrossenheit. Die Fortsetzung des Verfahrens bis zum Volksentscheid wäre dann nicht mehr nötig", so Schubert und Graf. Nach Ansicht der ödp muss jedoch auch die Bundesregierung aktiv werden: Es sei ein beschämender Zustand, "dass nach 6 Jahren rot-grüner Bundesregierung immer noch die absurd hohen Grenzwerte aus der Kohl-Ära gelten und keine Novellierung der Bundesimmissionsschutzverordnung angepackt wurde. Jürgen Trittin hat sich auf diesem Gebiet ebenso interesse- wie tatenlos gezeigt", kritisieren die ödp-Europakandidaten Helmut Graf und Hanno Sombach. Für das zweite Volksbegehren zur Streichung von Politikerpensionen und Aufsichtsratsposten für Abgeordnete hat die ödp inzwischen 23.000 Unterschriften vorliegen, davon 720 aus dem Landkreis Ebersberg. Der Landtag wird am 16. Juni über den bereits als Petition eingereichten Volksbegehrenstext beraten. Bis dahin will die ödp auch für dieses Volksbegehren die erforderlichen 25.000 Unterschriften zusammen haben. "Gerade in einer Zeit, in der allen Bürgerinnen und Bürgern Einschnitte abverlangt werden, müssen auch die Abgeordneten im Landtag einen Sparbeitrag leisten. Wir wollen mit dem Volksbegehren durchsetzen, dass die Landtagsabgeordneten selber für ihre Rente aufkommen müssen", stellte Schubert heraus. "Wer monatlich 5.861 Euro Gehalt und zusätzlich auch noch eine steuerfreie Aufwandspauschale von 2.724 Euro bekommt, ohne dass der Aufwand nachgewiesen werden muss, der kann ohne weiteres selber für seine Alterssicherung sorgen", argumenierte er. Er verweist weiterhin darauf, dass Landtagsabgeordnete nach gerade einmal zehn Jahren Landtagszugehörigkeit einen Anspruch auf rund 1.963 Euro Alterssicherung pro Monat haben. "Für solch eine Summe muss ein normaler Arbeiter rund 50 Jahre arbeiten! Das ist wirklich nicht vermittelbar", so Schubert. In den kommenden Wochen will die ödp für beide Anliegen noch ein Sicherheitspolster von jeweils 5000 Unterschriften sammeln. Gleichzeitig beginnen die Verhandlungen für Bündnisse zur Vorbereitung der zweiten Phase. Außerdem wird die ödp das Vorhaben des Bund Naturschutz für ein Volksbegehren zur Erhaltung der Staatsforste tatkräftig unterstützen. Schubert: "Wir können uns in den nächsten Monaten über eine lebhafte direktdemokratische Bewegung im Freistaat freuen".
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Nach Marienberg nun auch Atom-Gefahr |
Juni 2004 - Am 9. Juni wird der neue Forschungsreaktor FRM II in Garching in Betrieb genommen. Es ist der erste Neubau eines Atomreaktors in Deutschland seit Tschernobyl. Von der Bayerischen Staatsregierung wird er als "Zukunftsinitiative" gepriesen, die den Weg für neue Technologien bereiten soll. Tatsächlich handelt es sich jedoch um ein Konstruktionsprinzip, das schon seit einem halben Jahrhundert bekannt ist. Statt des Atomreaktors wäre heute eine sog. "Spallationsquelle" die bessere und zeitgemäße Lösung. Mit ihr lassen sich stärkere Neutronen-Strahlen und eine weit bessere Zeitauflösung erreichen. Der Garchinger Reaktor kostet fast eine halbe Milliarde Euro. Bedenkt man, dass die Regierung sogar die bayerischen Wälder verkaufen will, um ihren Haushalt zu finanzieren, muss man besonders strenge Kriterien an den Nutzen eines solchen Großprojekts anlegen. Der ist jedoch eher dürftig. In einer Denkschrift zum Reaktor werden Forschungsarbeiten aufgeführt, die international von geringem Interesse sind. Schon vor zehn Jahren schrieb Prof. Mößbauer von der TU München in der Süddeutschen Zeitung (vom 17.02.1994, S. 21):zu der Frage, warum man in München einen eigenen Reaktor braucht, wo es doch einen leistungsfähigeren in Grenoble gibt: "Es geht bei der Verteilung (der Experimentierplätze in Grenoble) nicht nach dem Länderproporz, sondern nach der Qualität. Und wenn wir nichts Gescheites mehr anbieten können, dann kommen wir nicht mehr zum Zug." Wäre es da nicht besser und billiger, ein paar gute Wissenschaftler anzustellen, um "etwas Gescheites" zu machen, statt einen neuen Reaktor zu bauen? Als einziger Reaktorneubau der westlichen Welt wird der FRM II mit sog. "Waffen-Uran" betrieben, mit dem auch Atombomben gebaut werden. 1995 sollte bei der Neufassung des Atomwaffensperrvertrags dieses Waffen-Uran grundsätzlich verboten werden. Wegen des Garchinger Reaktors setzte damals Außenminister Kinkel durch, dass dieser Teil des Sperrvertrags gestrichen wurde. Das ist ein großes Problem, weil jedes Land, das einen solchen Reaktor hat, innerhalb kürzester Zeit Atombomben bauen kann. Für die Wissenschaft ist dieses Waffen-Uran nicht nötig. Das berühmte Argonne National Laboratory hat einen alternativen Entwurf zum Garchinger Reaktor vorgelegt, der bei praktisch gleichem Neutronenfluss mit normalem Uran auskommt. Die Aussage, dass "die Wissenschaft" das Waffen-Uran benötigt, ist somit eindeutig falsch. Wegen des "Schweren Wassers", das im FRM II verwendet wird, ist der Ausstoß von radioaktivem Tritium ähnlich hoch wie bei einem normalen Atomkraftwerk. Aus dem offiziellen deutschen Kinderkrebsregister ergibt sich, dass in der Umgebung der Deutschen Kernkraftwerke die Häufigkeit von Krebs bei kleinen Kindern signifikant erhöht ist. Will man der Bevölkerung dieses Opfer auch im Namen der Wissenschaft abverlangen? Neben der Einweihungsfeier des Reaktors findet eine Protestveranstaltung statt, an der verschiedene Bürgerinitiativen und Vertreter von ödp, Die Grünen und SPD teilnehmen. Die ödp beklagt besonders, dass das Ultragift Plutonium in die Isar "entsorgt" wird, und zwar an einer Stelle, wo häufig gebadet wird.
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Zum Vorschlag der CSU, neue Atomkraftwerke zu bauen. |
Juni 2004 - ödp-Kreisvorsitzender Werner Schubert erinnert CSU an gestrichene AKW-Standorte in Bayern. Die ödp-EBE ist empört über Edmund Stoibers Forderung nach neuen Atomreaktoren und befürchtet, dass der Standort Marienberg im Landkreis Rosenheim hierfür wieder ins Gespräch kommt. "Die CSU hat vor vier Jahren im Landtag unter dem Druck eines ödp-Volksbegehrens fünf Standorte streichen lassen, die für ein neues Atomkraftwerk reserviert waren. Dazu gehörte auch Marienberg im Landkreis Rosenheim. Das war ein Wahlversprechen, das Edmund Stoiber doch jetzt nicht so einfach brechen kann", kritisiert ödp-Kreisvorsitzender Werner Schubert. Innerhalb weniger Wochen hatte die ödp damals weit mehr als die erforderlichen 25.000 Zulassungsunterschriften für das Volksbegehren gesammelt. Im Landkreis konnten damals von der ödp-EBE überdurchschnittlich viele Unterschriften gesammelt werden, was nicht verwundert, wenn man bedenkt, dass er im Falle eines Reaktorunfalls fast ganz in der gefährdetsten Zone liegt. Kurz vor der Einreichung der Unterschriften im Innenministerium lenkte Stoiber ein und kündigte im Landtagswahlkampf 1998 die Streichung der für Atomkraftwerke frei gehaltenen Flächen an. "Hoffentlich haben die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden die frei gewordenen Flächen inzwischen anderweitig verplant. Falls nicht, wären sie gut beraten, dies möglichst schnell nachzuholen. Denn schließlich waren diese Standorte auf Eignung für ein AKW bereits geprüft", meint Schubert. Die ödp fordert von der CSU, "jetzt ganz genau zu erklären, wo sie ihr neues Atomkraftwerk haben will. Ich kann mir dann auch eine Wiederholung des Anti-AKW-Volksbegehrens vorstellen", so Schubert. Denn nach den neuesten Ankündigungen der CSU sei damit zu rechnen, "dass Stoiber sein damaliges Wahlversprechen bricht". Und dann hängt das Damoklesschwert wieder über den ehemaligen reservierten Atomkraftstandorten Pleinting (Landkreis Passau), Marienberg (Rosenheim), Viereth (Bamberg), Grafenrheinfeld (Schweinfurt) und Pfaffenhofen a.d. Zusam (Dillingen), befürchtet die ödp.
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Landesweiter Aktionstag gegen Politiker-Privilegien |
Juni 2004 - Die ödp ruft den Samstag, 5. Juni zum "Bayernweiten Aktionstag gegen Politiker-Privilegien" aus: In mehr als dreißig Orten, darunter auch in Poing, stehen an diesem Tag Eintragungs-Infostände für das ödp- Volksbegehren "Gerecht sparen, auch an der Spitze". Dort können alle Bürgerinnen und Bürger direkt unterschreiben. Ziel ist die Streichung überzogener Politiker-Pensionen und ein Verbot von Aufsichtsratsposten für Abgeordnete. Der Eintragungsstand ist von .08 Uhr bis .14.. Uhr gegenüber dem City-Center. Die Unterschriftenlisten können aber auch direkt bei der ödp unter Tel./Fax 08106/5445 oder im Internet angefordert werden. Eine Übersicht der Städte, in denen die Aktion am Samstag läuft, ist bereits im Internet unter http://www.oedp-bayern.de/volksbegehren abrufbar. ödp-Kreisvorsitzender Werner Schubert ruft alle Wahlberechtigen zur Unterstützung der Aktion auf: "Gemeinsam zeigen wir Schwarz-Rot-Grün-Gelb, dass eine gerechte Sparpolitik anders aussieht! Es kann nicht sein, dass Normalbürger demnächst bis zum 67. Lebensjahr arbeiten müssen, während Politiker schon nach wenigen Jahren im Parlament atemberaubende Superpensionen erhalten. Es ist ein gefährlicher Vertrauensverlust in die demokratischen Institutionen zu befürchten, wenn sich die entscheidenden Politiker bei allen Sparbeschlüssen selbst ausnehmen". Die ödp will die Unterschriftensammlung noch im Juni abschließen. Insgesamt sind landesweit 25.000 Zulassungsunterschriften erforderlich. Davon sind bereits 18.000 gesammelt. Für das zweite, zeitgleich laufende ödp-Volksbegehren "Für Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk" liegen sogar schon 22.000 Unterschriften vor.
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EU-Richtlinie sieht Auskunftspflicht vor: Landwirte
und Imker können Gemeinden nach geheimen Gen-Feldern befragen |
Juni 2004 - Landwirte und Imker können von ihrer Gemeinde Auskunft darüber verlangen, wo Felder mit gentechnisch veränderten Pflanzen sind. Das sieht nach Angaben eine EU-Richtlinie vor. ödp-Kreisgeschäftsführer Helmut Graf bietet nun allen Interessierten im Landkreis ein Auskunftsformular an, das von Greenpeace entwickelt wurde. Es kann unter Tel./Fax 08106/5445 oder e-Mail mailto:oedp-ebe-liste@ebe-online.de angefordert und dann bei der Gemeindeverwaltung eingereicht werden. "Für Landwirte und Imker ist das Wissen über die Lage der Gen-Felder notwendig, um die Gefahr einer Verschmutzung ihrer Äcker oder des Honigs durch Gentechnik einschätzen zu können", stellt Graf klar. "Die Musteranfrage ist dafür ein entscheidender Hebel, denn die behördliche Geheimniskrämerei verstößt gegen EU-Recht". Kritik übt stv. Kreisvorsitzender Hanno Sombach an der Staats- und der Bundesregierung: "Die CSU treibt in Bayern die Gen-Verunreinigung voran und Rot-Grün hat sich in Berlin tatenlos mit der europäischen Regelung zur Freisetzung genmanipulierter Organismen abgefunden". Besonders ärgerlich sei "die Wählertäuschung der Grünen, die im Europawahlkampf so tun, als ob sie alles Mögliche gegen genverändertes Essen unternehmen. Das Gegenteil ist der Fall", so auch Kreisvorsitzender Werner Schubert.
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ödp-Mobilfunkkonferenz |
Mai 2004 - Die ödp-Kreisverbände Starnberg, Dachau, Freising, Ebersberg, Erding, München-Land, Fürstenfeldbruck sowie Weilheim und Augsburg und auch der ödp-Bezirk Oberbayern laden gemeinsam - als ödp-Regionalverbund - Mobilfunkinitiativen, Gemeinderäte, Bürgermeister und Interessenten rund um München dazu ein. Die Starnberger ödp-Kreisvorsitzende und Europakandidatin Christiane Lüst, die den Regionlaverbund gegründet und die Veranstaltung aufgrund der drastischen Zunahme von Bürgerprotest gegen Mobilfunkmasten in den verschiedensten Orten initiiert hat: "Ziel ist darüber zu informieren, wie man es schafft, Mobilfunkmasten auf ein nötiges Minimum zu reduzieren und nicht in unmittelbare Nachbarschaft zu bekommen. Dafür hat der Referent, Herr Peter Schmalz, rechtliche Handhaben ergründet, die auch schon vor Gericht Bestand hatten. Die Bürger haben sehr wohl die Möglichkeit, sich gegen die Masten mit Erfolg zu wehren - und diese Rechtsmittel wollen wir den Bürgern in die Hand geben. Und da die Nachfrage so groß ist, haben wir die Veranstaltung nach München gelegt, um einen größeren Kreis von Mobilfunkgegnern zu erreichen."
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Landesparteitag der
bayerischen ödp |
Mai 2004 - Am Samstag den 08.05.04 hielt die ödp-Bayern in Ingolstadt einen Landesparteitag ab, an dem auch die Delegierten unseres Kreisverbandes, Helmut Graf/Baldham, Werner Schubert/Grafing und Hanno Sombach/Vaterstetten teilnahmen. Schwerpunkt war der nunmehr beginnende Europawahlkampf, zu dem ein Leitantrag des Landesverbandes Bayern beschlossen wurde. An den Bayerischen Landtag wurde eine Resolution verabschiedet "Gerecht sparen, auch an der Spitze", die, falls der Landtag ihr entspricht, zur Einstellung des am 19. März gestarteten Volksbegehrens der ödp gleichen Namens führen würde. An Bundesumweltminister Trittin wurde appelliert, als "Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk" die Grenzwerte beim Mobilfunk im Rahmen der Bundesimmissionsschutzverordnung drastisch zu senken. Entspricht er dem Appell, wäre das ebenfalls gestartete Volksbegehren gleichen Namens der ödp hinsichtlich der Grenzwerte unnötig und bräuchte nur noch die Änderung der Bayerischen Bauordnung begehren. Schließlich wurde noch ein Antrag an den Bayerischen Ministerpräsidenten angenommen, sich nicht nur bei der EU-Verfassung für einen Volksentscheid auszusprechen sondern dieses basisdemokratische Instrument ganz allgemein auch auf Bundesebene - das es derzeit noch nicht gibt, weil eben gerade die CSU massiv dagegen ist - zu fordern.
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Gerecht sparen, auch
an der Spitze! |
Mai 2004 - Die ödp bedankt sich mit einem Gartenpflänzchen bei allen, die für Gerechtigkeit eintreten und das am 19.März gestartete o.a. Volksbegehren der ödp unterstützen wollen. Begünstigungen, wie überzogene, beitragsfreie Pensionen, Aufsichtsratsposten und Beraterverträge, Tagegelder trotz Abwesenheit, steuerfreie Aufwandspauschalen ohne Nachweispflicht das ist den Ökologischen Demokraten schon lange ein Dorn im Auge und ein Grund die Initiative für ein Volksbegehren zu ergreifen. Hanno Sombach, stv. Vorsitzender der ödp im Landkreis Ebersberg: Wir gehören zu den wenigen Politikern, die man beim Wort nehmen kann. Wir versprachen, das Volksbegehren zu starten, wenn hinsichtlich Besoldung, Besteuerung und Altersbezüge keine Bewegung in den Landtag kommt. Im Jahr, als der Senat Dank des Volksbegehrens der ödp abgeschafft wurde und seitdem uns Steuerzahlern 10 Mio. Euro jährlich einsparen hilft, habe ich einen Apfelbaum gepflanzt - am 15.05. will ich jedem ein Pflänzchen schenken, der unser Vorhaben gutheißt und durch eine Unterschrift zum Volksbegehren verhilft so Sombach. Sombach, der in Vaterstetten lebt und als Kandidat der ödp für den Landkreis Ebersberg zur EU-Wahl antritt, versteht diese Aktion auch als Testfeld für die Toleranzschwelle der Bürger hinsichtlich der Selbstbedienungsmentalität der EU-Parlamentarier. Zwar gibt es auf Bundes- beziehungsweise Europaebene kein demokratisches Instrument wie das Volksbegehren, doch sind wir uns bewusst, dass mit einem gelungenen Volksbegehren auf Landesebene auch ein Appell an das Demokratieverständnis und das Gewissen unserer EU-Parlamentarier zu richten ist. Es wird sie wieder an Ihren wirklichen Auftrag erinnern, dem Wohle des Volkes zu dienen und nicht Ihrem eigenen bloß.
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ödp: CSU
Erfüllungsgehilfe der Gentechnik-Lobby |
Mai 2004 - Den Anbau von genverändertem Mais auf staatlichen Grundstücken in Bayern, so auch im Staatsgut Grub im Landkreis Ebersberg, stößt auf harsche Kritik der ödp. Dagegen zollt sie den Bauern im Landkreis Respekt und Anerkennung, weil sie sich an diesem Erprobungsanbau nicht beteiligen. In einem Schreiben an Landtagsabgeordnete Christa Stewens (CSU) bittet ödp-Kreisvorsitzender Werner Schubert um Aufklärung über das genaue Ausmaß des Anbaus und die Frage nach der Haftung für möglich Schäden: "Es kann auf jeden Fall nicht angehen, dass der Freistaat und somit die Steuerzahler für etwaige Schäden aufkommen müssen" fordert der ödp-Kreisvorsitzende. Während einerseits dadurch die Gewinne privatisiert würden, müssten die Risiken und Lasten die Allgemeinheit tragen. Vor dem Hintergrund, dass eine breite Mehrheit in der Bevölkerung die Gentechnik im landwirtschafltichen Bereich ablehne, findet es die ödp "äußerst seltsam, dass sich die bayerische Staatsregierung und zugleich die CSU wieder einmal zum Erfüllungsgehilfen der Gen-Lobby" mache. Die Aussage des bayerischen Landwirtschaftsministers Josef Miller, wonach die Staatsregierung nur einer Forderung der EU nachkomme, ist für Werner Schubert ebenfalls nicht nachvollziehbar, weil "gerade die CSU wegen jeder Kleinigkeit gegen die EU" wettere: "Diese Haltung der CSU ist ein Verrat an den freistaatlichen Prinzipien Bayerns". Im Zusammenhang des Erprobungsanbaues weist die ödp ausdrücklich darauf hin, dass von der Regierung in England in Auftrag gegebene Studien die Auskreuzungsgefahr bestätigten. In einem Einzelfall konnte eine Einkreuzung sogar noch in 650 m Entfernung gemessen werden.
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Krank durch
Mobilfunk? |
Mai 2004 - Zu diesem Thema konnte der ödp-Kreisverband Ebersberg den bekannten Atomphysiker Prof. Dr. Klaus Buchner gewinnen für einen Vortrag mit Dia-Unterstützung am Donnerstag, 13.Mai 04, 19 Uhr beim Brückenwirt in Kirchseeon. Macht Mobilfunk krank? Kann man sich vor schädlichen Strahlen schützen? Oft heißt es, diese Fragen seien ungeklärt; es bestehe noch Forschungsbedarf. Der Vortrag des Atomphysikers und Bundesvorsitzenden der Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp) stellt den Stand der Forschung in verständlicher Weise dar und kommentiert die "widersprüchlichen" Ergebnisse verschiedener Untersuchungen. Dabei werden auch die politischen Interessen der Beteiligten angesprochen. Abschließend geht der Referent auch auf die aktuellen ödp-Volksbegehren "Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk" und "Gerecht sparen, auch an der Spitze" ein und stellt das europapolitische Programm der ödp vor. Für beide Volksbegehren kann auch an diesem Abend unterschrieben werden. Auch können Sie an diesem Abend die beiden Europawahl-Kandidaten aus dem Kreisverband EBE der ödp, Helmut Graf/Baldham und Hanno Sombach/Vaterstetten, kennen lernen. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von dem "singenden Bäckermeister", Liedermacher Richard Riedlberger aus Germering.
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Man ist, was man
isst ! |
April 2004 - Die ödp setzt sich seit vielen Jahren für eine naturverträgliche ökologische Landwirtschaft zum Nutzen des Menschen ein. Dies schließt genverändertes Saatgut und genveränderte Futtermittel aus. "Der Landkreis Ebersberg wäre als gentechnikfreie Zone gegen geltendes EU-Recht gar nicht mehr durchzusetzen - zumindest nicht mit daraus abzuleitendem Rechtsanspruch", meint Hanno Sombach, stellvertretender Kreisvorsitzender der ödp: "Aber wir Verbraucher können heute schon entscheiden, was uns gentechnikfrei auf den Tisch und in den Garten kommt mit dem aktuellen Greenpeace- Einkaufsführer "Essen ohne Gentechnik"; schon in dritter Auflage herausgegeben." Er kann kostenlos bei Hanno Sombach, Heinrich-Marschner-Straße 79, 85591 Vaterstetten, abgeholt oder unter e-Mail hanno.sombach@web.de, Tel. 08106/309060, Fax 01212647662224 angefordert werden. Um dem Ziel gentechnikfreier Nahrungs- und Futtermittel näherzukommen, beteiligten sich die EU-Europawahl- Kandidaten Helmut Graf/Baldham und Hanno Sombach/Vaterstetten an der bundesweiten Großdemonstration gegen Gentechnik in der Landwirtschaft, die am 18. April 2004 ab 11.00 Uhr in Stuttgart stattfand. Weitere Infos dazu gibt es bei Hanno Sombach oder unter www.gentechnik-freie-landwirtschaft.de .
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Mobilfunk:
"Alle Macht den Gemeinden" |
April 2004 - Zeitgleich mit dem Volksbegehren "Gerecht sparen, auch an der Spitze" startete die ödp noch ein zweites Volksbegehren "Für Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk". Ziel dieses Projektes ist die Einführung einer Genehmigungspflicht für Mobilfunksendeanlagen. "Wir sind nicht gegen Mobilfunk, aber wir halten es für falsch, dass die Mobilfunkbetreiber ihre Sendeanlagen aufstellen dürfen wo sie gerade wollen. Weil sich die rot-grüne Regierung weigert, die überhöhten deutschen Grenzwerte zu senken, muss die Strahlenbelastung durch gezielte Standortauswahl minimiert werden", so Helmut Graf/Baldham, Geschäftsführer der ödp-EBE und EU-Kandidat. "Mit dem Volksbegehren will die ödp erreichen, dass die Bürgermeister und Kommunalparlamente ein Mitspracherecht bei der Standortsuche haben und die Bürger ihre Bedenken wirksam vorbringen können", erläutert Graf. Wer das Volksbegehren unterstützen will, kann dies an mehreren Infoständen im Landkreis - Ort und Zeitraum werden rechtzeitig über die Tagespresse bekannt gegeben - oder unter Tel./Fax 08106/5445 oder e-Mail oedp-ebe.geschf@ebe-online.de Unterschriftenlisten anfordern.
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1,2 Millionen LKW
über die Alpen - in Bayern kein Thema !! |
April 2004 - Täglich rollen ca. 4700 LKW über den Brenner - ein Großteil davon über Garmisch, der andere Teil über Irschenberg und Inntal-Dreieck. Anlaß genug für die Anrainer am Fernpaß und am Brenner, demonstrativ darauf aufmerksam zu machen. Mit der Blockade der wichtigsten Autobahnen und Schnellstraßen hatten Umweltschützer und Anrainer am Dienstag ihre dreitägigen Protestaktionen gegen den unkontrollierten Transitverkehr in Österreich fortgesetzt. Wiesheu plädiert für eine Aufhebung der Demonstrationsfreiheit österreichischer Betroffener. "Wir haben Verständnis für die deutschen Spediteure. Sie deshalb bei der Wahl der vorhandenen Alternativrouten zu unterstützen wäre meines Erachtens sinnvoller, als noch Öl ins Feuer zu gießen und darauf aufmerksam zu machen, dass die meisten schon die A 99 Ostumgehung München bis Inntal verstopfen, statt in München auf die Bahn umzuladen" so die Ansicht von Hanno Sombach/Vaterstetten, stv.Vorsitzender der ödp-EBE und Europawahlkandidat, der zumindest für drei Tage den Unmut der Bevölkerung über das Versagen der Bundesregierung in der Transitpolitik in Kauf nehmen will, weil er ihn nachvollziehen kann. "Braucht Wiesheu auch noch den Unmut der A 99-Anwohner des Landkreises Ebersberg?" fragt Sombach. Immerhin ist durch die Verschleppung der Transitabkommen keine Verbesserung für die Anrainer in Sicht. Mit ihren Aktionen soll deutlich werden, dass im Schnitt alle 15 Sekunden ein LKW die Strecke im Inntal passiert, womit an vielen Orten die Grenzwerte überschritten sind: dies betrifft Luft- und Lärmschutzgrenzwerte gleichermaßen. Im brennernahen Wipptal wird sogar davon abgeraten, die Kleinkinder mit den eigenen landwirtschaftlichen Erzeugnisse zu ernähren. "Für Wiesheu wohl kein Grund auf die Straße gehen zu müssen. Vermutlich war es eher die Sorge, sein Chef, Ministerpräsident Stoiber könnte durch den Stau seinen Samnauner Skiausflug verpassen. So fördert man Tourismus in Bayern. Na ja, immerhin konnte er dort steuerfrei tanken!" bemerkt Sombach voll Ironie.
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ödp-Kreisverband
Ebersberg will Politiker-Privilegien Volksbegehren "Gerecht sparen,
auch an der Spitze!" |
April 2004 - Das wird die Abgeordneten aus dem Landkreis Ebersberg, Christa Stewens/Poing, Jürgen Vocke/Ebersberg und Monika Hohlmeier/Vaterstetten gar nicht freuen: Die ödp-EBE will den Politikern mit einem Volksbegehren die "überzogenen beitragsfreien Pensionen" streichen und das Abgeordnetengesetz so ändern, dass auch Aufsichtsratsposten und Beraterverträge für Parlamentarier künftig tabu sind. Außerdem soll es die steuerfreie Aufwandspauschale künftig nur noch gegen Einzelbelege geben und nicht wie bisher ohne Nachweise. Näheres kann im Internet unter www.oedp-bayern.de eingesehen werden. Wer das Volksbegehren unterschreiben will, kann dies an mehreren Infostände im Landkreis tun - Ort und Zeitraum werden rechtzeitig über die Tagespresse bekannt gegeben - oder eine Unterschriftenliste anfordern unter Tel./Fax 08106/5445 oder e-Mail oedp-ebe.geschf@ebe-online.de Ödp Kreisvorsitzender WernerSchubert: "Abgeordnete verdienen so gut, dass sie für das Alter selbst vorsorgen können. Es kann nicht sein, dass die Politiker von den Bürgern mehr Eigenverantwortung und private Vorsorge verlangen, überall den Rotstift ansetzen und sich selbst dabei ausnehmen. So ein Verhalten lässt die Menschen an den demokratischen Institutionen zweifeln. Unser Volksbegehren ist deshalb ein wichtiges Projekt gegen die zunehmende Politikverdrossenheit". Mit dem Verbot von Aufsichtsratsposten und Beraterverträgen will die ödp außerdem erreichen, "dass Abgeordnete dem gesamten Volk dienen und nicht wirtschaftlichen Einzelinteressen oder bestimmten Verbänden". Mit Volksbegehren hat die ödp der CSU schon des öfteren das Fürchten gelehrt. Ihr spektakulärster Erfolg war 1998 die Abschaffung des von den meisten Bürgern als überflüssig empfundenen Bayerischen Senats. Kurz darauf startete die ödp zwei Volksbegehren zur Verkleinerung der Staatsregierung und des Landtags. "Der CSU saß der 'Senats-Schock' so in den Knochen, dass CSU-Chef Stoiber von sich aus mehrere Staatsekretärsposten gestrichen und zusammen mit der Landtagsopposition den Landtag verkleinerte. Außerdem haben wir der CSU die Streichung von fünf zusätzlichen Atomkraftstandorten per Volksbegehren abgerungen", erinnert Schubert: "Mit dieser Erfolgsbilanz können wir wirklich zufrieden sein". Im ödp-Kreisverband ist man sich einig , dass allein der Start eines Volksbegehrens für die CSU schon "wie eine Bewegungstherapie wirkt". Stv. Vorsitzender und EU-Kandidat Hanno Sombach: "Falls der Landtag von sich aus einen tatsächlichen Abbau überzogener Politiker-Privilegien beschließt, stoppen wir unser Volksbegehren. Wenn sich der Landtag aber nur zu kosmetischen Veränderungen durchringt, droht den etablierten Parteien ein Volksentscheid wie beim Senat".
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Seminar
"Strategie der Erfolgreichen" |
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März 2004 - Vierzig Prozent Stimmanteil oder gar mehrere 100% Steigerung von Mandaten und Mitgliederzahlen - wo und wieso das gelebte Realität ist, davon konnten sich die Vertreter des Kreisverbands Ebersberg (Schubert, Sombach und Graf) bei einem Strategieseminar überzeugen. Dazu lud die Starnberger ödp-Kreisvorsitzende Christiane Lüst. Niederbayerische Mandatsträger referierten in charmanter humorvoller Atmosphäre darüber, was den Erfolg ihrer ökologisch-demokratischen Arbeit ausmacht. Wer allerdings besondere Patentrezepte erwartet hat, dürfte enttäuscht worden sein: Ganzheitliches Denken, gemeinschaftliches Handeln statt manipulativ-populistischer Strategien, verantwortungsvolles auf Langfristigkeit ausgerichtetes Handeln statt Einschießen auf politische Gegner, Geduld, Vertrauen in die eigenen ethischen Grundsätze und Bürgernähe in Form von Lösungen, die den politisch Handelnden nicht von deren Wirkung ausschließen - das sorgt für Sympathie in Zeiten von Mitgliederschwund und Politikverdrossenheit. In der im Anschluß stattgefundenen Klausur wurde ein ödp-Regionalverbund München und Umland gegründet mit dem Ziel effektiver an den überörtlichen Zielen zu arbeiten. Mit im Projekt sind im Wesentlichen ödp-Verbände aus München Stadt sowie die von Münchner Politik unmittelbar stark beeinflußten Landkreise München, Starnberg, Erding, Ebersberg, Freising, Dachau aber auch Rosenheim und Augsburg. "Global denken und lokal handeln" schlägt Hanno Sombach, Europakandidat der ödp für den Kreis Ebersberg, vor. "Was in Vaterstetten nicht funktioniert, ist auch für Europa nicht von Nutzen - und umgekehrt". Deshalb sehen die EU-Kandidaten des Kreisverbandes EBE der ödp, Hanno Sombach und Helmut Graf, darin den Schwerpunkt ihrer Wahlwerbearbeit. Neben Themen wie der Ausweisung weiterer gentechnikfreier Zonen rund um München, Forcierung der Stadtumlandbahn, Ausbau des Personennahverkehrs in der Fläche statt punktualer Ballung durch Transrapid, Erschließung landwirtschaftlicher Nutzflächen statt Autobahnringschluß und Gewerbegebieten ist ihnen vor allem die Verabschiedung einer EU-Verfassung von großer Bedeutung. "Nie wieder will ich, dass ein - auch nur ansatzweise - totalitäres System über mich verfügt - deshalb sollten wir über den Neuentwurf der Europäischen Verfassung aufgeklärt sein und vor allem demokratisch darüber abstimmen dürfen.
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ödp fordert
Veröffentlichung |
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März 2004 - "Der Versuch der Bayrischen Landtagsgrünen sich vor Ort für gentechnikfreie Zonen stark zu machen wird wieder einmal von ihrer eigenen Parteispitze unterlaufen" so der stellvertretende Kreisvorsitzende der ödp Ebersberg, Hanno Sombach in einer Pressemeldung: Lt. Greenpeace hat das Bundessortenamt in Hannover Mitte Februar den Firmen Monsanto, Pioneer und KWS erlaubt 25,5 Tonnen Gen-Mais auszusäen und die Ernte zu Lebens- und Futtermitteln zu verarbeiten. "Es ist unglaublich! Da versuchen die Grünen vor Ort für gentechnikfrei zu werben, und Frau Künast untergräbt mit dieser Genehmigung (das Bundessortenamt untersteht Künasts Ministerium) sogar noch ihre eigene Gesetzesinitiative! Es ist noch nicht einmal genug damit, dass sie die Einführung der Gentechnik in der deutschen Landwirtschaft ermöglicht hat - nein, sämtliche Versprechungen nach Transparenz und Kennzeichnung sind damit anscheinend vergessen! Lt. Greenpeace soll keiner erfahren, wo der Gen-Mais angebaut wird und was mit der Ernte geschieht - damit wird dem Verbraucher gegen seinen Willen die Gentechnik untergeschoben! Soviel zur von Künast so gepriesenen Transparenz! " empörte sich Sombach. "Ich konnte mir bei der Jahreshauptversammmlung der Jungbauern ein Bild davon machen, mit wie viel Verantwortung, Weitblick für die aktuelle Situation der Landwirtschaft, Sinn für den Verbraucher und dessen Bedürfnisse und Gespür für die wirtschaftlichen Zusammenhänge unsere jungen Landwirte im Kreis Ebersberg denken und handeln. Frau Künast dagegen verkauft diese Landwirte und uns Verbraucher damit schlichtweg für dumm." So Sombach. "Während Verbraucher und Landwirte noch versuchen, sich nüchtern und sachlich über Chancen und Risiken, Nutzen und Gefahren der Gentechnologie zu informieren, schaffen andere klare und unwiderrufliche Fakten zu unseren Ungunsten". Im Kreisverband der ödp stellt man sich die Frage, wem sich Frau Künast eigentlich verpflichtet hat - den Gewinninteressen der Großkonzerne oder den Interessen von Verbrauchern und Landwirten? "Die Grünen bekennen nun endgültig Farbe für was sie wirklich stehen - daß sie bei den Landwirten nie besonders beliebt waren, bestätigt die sprichwörtliche Bauernschläue" meint Sombach respektvoll. Umso dringlicher ist nun die ödp Aktion bayernweit durch entsprechende Verträge und Anträge in der Kommunalpolitik für gentechnikfreie Zonen zu sorgen. Nur, wenn Verbraucher und Landwirte zusammen vor Ort für gentechfrei stehen, dann können wir der Politik da oben die rote Karte zeigen. Wir sind alle aufgefordert den Gewinninteressen einiger weniger auf Kosten unserer Gesundheit und der Zukunft unserer Kinder Einhalt zu gebieten!" so Sombach.
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ödp Ebersberg macht
mit beim Kauf der Hanauer Plutoniumfabrik. |
März 2004 - Die Idee, die Hanauer Plutoniumfabrik anstatt eines Exports nach China durch Kauf in Bürgerhand zu bringen und dann zu verschrotten wird von der ödp Ebersberg unterstützt. "Unser Kreisvorstand beschloss in seiner Sitzung am Montag 8.3.04 mit 100.- Euro einzusteigen und trägt die Aktion der IPPNW (Internationale Ärzte gegen den Atomkrieg) mit" erklärte Europakandidat und Mitglied des Kreisvorstands Hanno Sombach. Allerdings sei die angekündigte Beteiligung von Regierungsabgeordneten an dieser Aktion bei genauerer Betrachtung ein Spiegelbild ihrer mangelnden Standfestigkeit. "Diese Leute sitzen in der Regierung und es mangelt ihnen trotzdem an der Fähigkeit, ihr vom Wähler anvertrautes Mandat auszuüben. Während die einen noch den Lobbies und eigenen Karriereträumen frönen, muss sich der eigene Parteifreund außerparlamentarischer Mittel bedienen, ums so seinem Gewissen zu folgen - wir können das Wiederentdecken ihrer neu entdeckten ökologisch-demokratischen Werte nur gutheißen", meint Sombach. Für Bürger und Bürgerinnen, die ebenfalls ein deutliches Signal geben wollen gibt es Infos unter: http://www.hanauselberkaufen.de
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Gezielte
Flugzeugabstürze auf Atomkraftwerke haben unbeherrschbare Folgen! |
Februar 2004 - Im Streit um die Sicherheitsmängel des Atomkraftwerkes Isar 1 bei Landshut hat die ödp nun Teile der Gefahrenstudie veröffentlicht. Sie kann beim ödp-KV EBE (telef./faxisch/mailisch, siehe Fußzeile) angefordert werden "Wir geben selbstverständlich keine geheimen technischen Details preis, die Gefahrensituationen auslösen könnten, sondern nur die in der Studie beschriebene Unbeherrschbarkeit der Folgen eines terroristischen Angriffs", erklärte stv. ödp-Kreisvorsitzender Hanno Sombach. Die ödp-Aktion sei ein Akt der Notwehr, zumal auch der Landkreis EBE in einem solchen Fall stark betroffen wäre und der zuständige bayerische Umweltminister Werner Schnappauf ein Jahr lang nicht auf die Studie reagierte und Warnungen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) und der Geheimdienste ignoriert hat. Der Minister werde "zunehmend zum eigentlichen Sicherheitsrisiko". "Wir wollen mit öffentlichem Druck die verantwortlichen Politiker wachrütteln und den schnellstmöglichen Atomausstieg erreichen", sagte Hanno Sombach. Nun hat sogar das Bundesamt für Strahlenschutz die Abschaltung von Isar I gefordert. Die geheime Studie der Gesellschaft für Reaktorsicherheit stellt eine Gefährdung durch terroristische Anschläge und schwere Sicherheitsmängel vor allem im Atomkraftwerk Isar 1 bei Landshut fest. Eine großflächige Zerstörung des Reaktorgebäudes sei denkbar, die technische Beherrschung dieses Schadens "fraglich". Trotzdem hält der bayerische Umweltminister bislang an dem Atomkraftwerk fest. Sombach: "Die von Schnappauf geforderte Einnebelung des Atomreaktors im Gefahrenfall entspricht der üblichen CSU-Vernebelungspolitik. Stoiber und sein Umweltminister behaupten wider besseren Wissens, dass die deutschen Atomkraftwerke sicherer seien als das umstrittene tschechische Temelin. Jetzt steht amtlich fest, dass das eine Lüge war. Wir fordern von der CSU ein großräumiges Überflugverbot, einen angemessenen Katastrophenschutz oder eine radikale Wende in der bayerischen Energiepolitik, die dieses Risiko den Bürgern erst gar nicht zumutet." Die ödp kritisiert ebenso die von Rot-Grün unterzeichnete Bestandsgarantie für Isar 1 bis mindestens ins Jahr 2011.
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ödp -Ebersberg
startet in den EU-Wahlkampf |
Februar 2004 - In seiner ersten Sitzung im Jahr der Europawahl 2004 beschäftigte sich der Kreisverband Ebersberg der Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp) mit der künftigen europäischen Verfassung. "Die Europäische Union braucht dringend eine Verfassung, auf die sich die Mitgliedstaaten stützen können, "so der Kreisvorsitzende. "Allerdings kann niemand mit dem vorliegenden Entwurf zufrieden sein." Erstens bekenne sich die Verfassung nicht zu den demokratischen Grundrechten, stattdessen aber zu neoliberalen Grundfreiheiten im Bereich des Handels. Zweitens werde der Einfluss der Politik gegenüber der Wirtschaft minimiert. "Der GAT-Vertrag beispielsweise schränkt die Sozial- und Umweltstandards ein; Gesundheits- und Verbraucherschutz spielen auch keine Rolle mehr." kritisiert Schubert. Durch die geplante Privatisierung von Bildungseinrichtungen befürchtet der Kreisvorsitzende, dass die Bildungsfreiheit in Deutschland nicht mehr zu gewährleisten sei. "Die Errungenschaften der sozialen Marktwirtschaft werden auf dem Altar des Neoliberalismus geopfert," formuliert Schubert zugespitzt. Die ödp setzt sich für eine Volksabstimmung über die EU-Verfassung ein. Vorher müssten jedoch die Bürgerinnen und Bürger umfassend informiert werden. "Nur eine mündige Bevölkerung kann über die EU-Verfassung entscheiden." Auch personell starte der ödp Kreisverband Ebersberg in den EU-Wahlkampf mit Geschäftsführer Graf/Baldham und stv. Vors. Sombach/Vaterstetten. "Unser Kreisverband hat sich am Bundesparteitag, der am 24./25 Januar in Karlsruhe stattfand, dafür eingesetzt, dass Graf und Sombach als Kandidaten zur Europawahl gewählt wurden" so Schubert abschließend.
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Europawahl-
Kandidatenaufstellung bei der ödp-EBE |
Februar 2004 - Der ödp-Bundesparteitag hat beide am Wochenende 24./25.01.04 auf Vorschlag des ödp-Kreisvorstandes aufgestellt. Der 67jährige Graf will sich vor allem gegen die von Rot-Grün akzeptierte Freigabe genmanipulierter Pflanzen auf deutschen Äckern einsetzen und fordert die zuständige Ministerin Renate Künast zum Rücktritt auf. Graf will sich außerdem dafür einsetzen, dass die EU der tschechischen Regierung Hilfen bei der Stilllegung des Risikoatomkraftwerkes Temelin anbietet. Weiterer Kandidat aus der Region ist der 39jährige Hanno Sombach aus Vaterstetten. Als bundesweit bekannter ödp-Kandidat tritt der parteilose Bundeswehrarzt und Gründer der "Kinderhilfe Afghanistan", Dr. Reinhard Erös (Lkr. Regensburg)an. Die Kandidaten treten dafür ein, dass Europa von seiner bloßen Wirtschaftsorientierung befreit und zu einer Wertegemeinschaft weiterentwickelt wird, in der die regionalen Qualitäten nicht nur geachtet sondern auch gefördert werden, erklärte Graf in seiner Vorstellungsrede bei der Ebersberg ödp. Dabei griff er auch die Bundesministerin Künast wegen ihres aktuellen Gesetzentwurfs für die Freigabe genmanipulierter Pflanzen auf deutschen Äckern an: Eines der wichtigsten Anliegen der Natur- und Umweltbewegung sei jetzt in höchster Gefahr, weil es ein friedliches Nebeneinander von biologischer, konventioneller und genmanipulierter Landwirtschaft nicht geben könne. Dass gegen die rot-grüne Gesetzgebung seitens der CDU/CSU kein Widerstand erwartet werden könne, liege auf der Hand: "Merkel und Stoiber haben schon oft bewiesen, dass sie entschiedene Förderer der Gentech-Zauberlehrlinge sind", so Graf. Die ödp werde jetzt ihren Beitrag dazu leisten, den Widerstand der Landwirte und Verbraucher von unten her zu organisieren. Außerdem werde seine Partei das "Ja zur Bewahrung der Schöpfung und das entschiedene Nein zur Genmanipulation bei Menschen, Tieren und Pflanzen" zu einem Hauptthema des Europawahlkampfes machen, erklärte Graf.
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ödp ruft zur Teilnahme an Großdemonstration auf: Am 31.1. in München gegen
Freisetzung genmanipulierter Pflanzen - Ottfried Fischer spricht . |
Januar 2004 - Der ödp-Kreisverband Ebersberg ruft seine Mitglieder und alle Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme an der überparteilichen Großdemonstration für gentechnikfreie Natur und Landwirtschaft am kommenden Samstag 31.1 in München auf. Bei der Auftaktkundgebung um 11.00 Uhr auf dem Odeonsplatz spricht Kabarettist Ottfried Fischer. Anschließend zieht ein Demonstrationszug mit Traktoren und Musikkapelle Richtung Staatskanzlei, amerikanisches Konsulat und Landwirtschaftsministerium. Anlass ist das angekündigte Gesetz der rot-grünen Bundesregierung zur Umsetzung der EU-Freisetzungsrichtlinie. Die Veranstaltung wird organisiert vom "Aktionsbündnis Bayern für gentechnikfreie Natur und Landwirtschaft", dem zahlreiche Organisationen angehören.
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August 2003 - Bei der diesjährigen Kreishauptversammlung der ödp-EBE am 20.Nov.03 in Baldham war satzungsgemäß u.a. die Kreisvorstandschaft neu bzw. wieder zu wählen. Neu in die Vorstandschaft rückte Hanno Sombach ein. Einstimmig wurde er zum stv. Vorsitzenden und Schatzmeister gewählt für den bisherigen stv. Vorsitzenden Martin Baumgartner aus Ebersberg und den Schatzmeister Manfred Scherupp aus Zorneding, die beide nach langjähriger Tätigkeit nicht mehr kandidierten. Herr Sombach stellt sich wie folgt vor: 38 Jahre, von Beruf Verkehrspilot und derzeit Anwendungsentwickler bei einer bekannten Versicherungsgesellschaft in München. Er ist verheiratet, lebt mit Frau und Tochter in Vaterstetten und ist seit August 2003 neues aktives Mitglied der ödp. Nach seinen Beweggründen zum Beitritt gefragt, sagt er: "Die ödp ist die einzige Partei, die mich durch ihr Programm und die Taten ihrer Mitglieder beeindruckt hat, zuletzt beim Volksbegehren "Menschenklonen niemals...." Sie zeigen, dass sie sich aus Überzeugung für andere Menschen einsetzen und nicht nur für das eigene Wohl oder das der Partei. Nichtsdestotrotz fängt mein Engagement erst mal damit an, den Kreisverband Ebersberg durch die Tätigkeit als Schatzmeister und stellvertretender Vorsitzender zu unterstützen."
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Wahlkampfstart der
ödp im Landkreis EBE. |
August 2003 - "100% erfolgreicher als Rot-Grün im Landtag"
und "100% für echt christlich-soziale Werte" - mit diesen Slogans wirbt die
ödp um Stimmen. "Wir neigen eigentlich nicht zum Selbstlob", sagt
ödp-Landtagskandidat Helmut Graf, Baldham, "Aber wir wollen im Wahlkampf schon
darstellen, was wir in den letzten Jahren mit hohem ehrenamtlichen Einsatz und ohne
angenehme Landtagsdiäten bewirkt haben: In den nächsten Wochen wollen die ödp-Kandidaten deshalb möglichst viele Menschen davon überzeugen, "dass auch bei der Landtags- und Bezirkstagswahl Stimmen für die ödp höchst wirkungsvoll sind". Und weil ohnehin jeder mit einem haushohen Sieg der CSU rechne, glaubt die ödp, dass vor allem viele Stoiber-Befürworter, denen nicht alles an der CSU gefällt, bei dieser Landtagswahl auch der ödp ihre Stimmen geben könnten. Graf: "66 Prozent für die CSU? Das ist auch vielen Stoiber-Anhängern zu viel!" "Wertkonservative Bayern kritisieren, dass sich die CSU gegen das Volksbegehren 'Menschenwürde ja, Menschenklonen niemals' gestellt hat, dass die Union weitere Atomkraftwerke will, dass vor allem Wirtschaftsminister Wiesheu sein Handeln nur nach der technischen Machbarkeit ausrichtet und für die Bewahrung der Schöpfung gar nichts übrig hat. Die CSU vergisst in ihrer Übermacht schnell mal ihre christlich-sozialen Werte und braucht deshalb ein wertorientiertes Korrektiv", so Graf. Die ödp werde sich wie bisher zu 100% und ohne faule Kompromisse für einen Atomausstieg 2008, für ein Erziehungsgehalt, gegen Klonen und Embryonenexperimente, für eine würdevolle Versorgung älterer Menschen, für Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk, für ein gut funktionierendes Bus- und Bahnnetz, gegen Aufsichtsratsposten für Politiker und gegen Konzernspenden an Parteien einsetzen.
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Bürgerantrag an die
Bundesregierung: |
August 2003 - Die ödp-EBE startet am Freitag den 22.8.03 zusammen mit der ödp Freising und der ödp Erding am Flughafen München eine Unterschriftenaktion gegen den Bau des Transrapid zum Flughafen. "Das hierfür vorgesehene Geld sollte sinnvoller für Verbesserungen beim Bus- und Bahnangebot verwendet werden. Der 1,6 Milliarden Euro teure Transrapid nützt nur wenigen Großstädtern, die noch schneller am Flughafen sein wollen. Andererseits fehlt das Geld für einen attraktiveren öffentlichen Berufsverkehr in ganz Bayern", kritisiert ödp-Landtagskandidat Helmut Graf, Baldham. Auch angesichts der Streichungen in vielen anderen Bereichen sei der finanzielle Aufwand für den Transrapid "der blanke Hohn". Nach Ansicht der ödp betreiben SPD und Grüne ein "raffiniertes Täuschungsmanöver". Graf: "In Bayern kritisieren sie den Transrapid als verschwenderisches CSU-Prestige-Projekt und in Berlin stellen sie die Mittel dafür bereit. Das ist keine ehrliche Politik". Mit ihrer Aktion "Bus und Bahn für alle statt Transrapid für wenige" fordert die ödp Rot-Grün auf, den Zuschuss für den Transrapid zu streichen, "weil dieses Projekt unwirtschaftlich ist, gewaltige Kosten verursacht und eine Gefahr für die Natur darstellt. Unterschriftenlisten zu diesem Bürgerantrag können unter Tel./Fax 08106/5445 oder e-mail oedp-ebe.geschf@ebe-online.de angefordert werden.
Die ödp führt am Flughafen München eine Unterschriftenaktion (v.links) Wolfgang Reiter, Roswitha Bendl (KV Erding) , Helmut Graf (KV
Ebersberg)
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Neue
Studie:Mobilfunkstrahlen können Erbgut schädigen! |
August 2003 - Die Kritiker von Mobilfunksendeanlagen fühlen sich bestätigt: eine neue, von der EU geförderte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Mobilfunkstrahlung das Erbgut schädigt. ödp-Kreisvorsitzender Schubert forderte deshalb CSU-Mdls Hohlmeier, Stewens und Vocke in einem Schreiben v. 15.8.03 auf, die Staatsregierung zum Umdenken zu bewegen: "Die Grenzwerte müssen sofort gesenkt werden. Die Staatsregierung soll hierfür im Bundesrat tätig werden. Und die Anlagen der Mobilfunkbetreiber sollten ausnahmslos genehmigungspflichtig werden, damit die Bürgermeister und Gemeinderäte bei der Standortfrage mitreden können". "Jetzt muss Schluss sein mit der bisher seitens der Staatsregierung betriebenen Verharmlosung und einseitigen Förderung der Mobilfunk-Technologie", fordert Schubert. Die Ergebnisse der von 12 Forschungsgruppen aus 7 EU-Ländern durchgeführten "Reflex-Studie" (SZ vom 7.8.03) zeigen, dass tatsächlich durch elektrische Schwingungen Erbgutschäden hervorgerufen werden. Damit bricht die bisher von der Staatsregierung vertretene Position, wonach nur die Wärmewirkung der Handys zu beobachten sei, in sich zusammen. Ministerpräsident Stoiber und seine rechte Hand Erwin Huber müssen jetzt schleunigst das Lager der Mobilfunklobbyisten verlassen und sich an die Seite der Warner stellen! Die 3 angeschriebenen CSU-Mandatsträger sollte sich zusammen mit allen MdLs angesichts der neuen Erkenntnisse auf die Seite der Bürger stellen. Aber auch die rot-grüne Bundesregierung trägt nach Ansicht der ödp eine schwere Verantwortung: "Schröder und Trittin sind verantwortlich für die gesundheitsgefährdend hohen deutschen Strahlungsgrenzwerte. Vor allem der grüne Umweltminister Trittin zeigt sich seit Jahren uninteressiert und untätig. Die Novellierung der Bundesimmissionsschutzverordnung und die Senkung der Grenzwerte um das hunderttausendfache ist nicht nur technisch möglich, sondern angesichts der neuen Forschungsergebnisse zwingend geboten. Dass man auch mit wesentlich niedrigeren Grenzen telefonieren kann, haben viele andere Länder bewiesen", meint Schubert.
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ödp Ebersberg
startet Aktion gegen Aufsichtsratsposten und Privilegien für Politiker |
August 2003 - Die ödp-Ebersberg startet eine Aktion gegen Aufsichtsratsposten und Privilegien für Politiker. Ein Bürgerantrag, der von allen Interessierten unterschrieben werden kann, soll als Petition zur Änderung des Abgeordnetengesetzes im Landtag eingereicht werden. "Ich beantrage, dass Beraterverträge, Vorstands-, Geschäftsführer- und Aufsichtsratsposten in privaten Unternehmen und Verbänden für alle Politiker verboten werden", heißt es in der Unterschriftenliste, die unter Tel./Fax 08106/5445 oder e-mail oedp-ebe.geschf@ebe-online.de angefordert werden kann. ödp-Landtagsstimmkreiskandidat Helmut Graf, Baldham, ist überzeugt, dass nur so unabhängige Politik zum Wohl der Allgemeinheit möglich ist. Außerdem soll nach Ansicht der ödp die nachweis- und steuerfreie Aufwandspauschale (2724,- Euro) für Abgeordnete gestrichen werden, "weil jeder normale Steuerzahler seine Aufwendungen auch nachweisen muss", so Graf. Auch die "überzogenen und beitragsfreien Politikerpensionen" sollen nach Ansicht der ödp endlich gekippt werden. Graf: "Abgeordnete sollen von ihren Diäten (in Bayern derzeit mtl. 5861,- Euro) künftig für ihre Altersvorsorge Beiträge zahlen. Schließlich wird auch von uns Bürgern private Vorsorge erwartet". Und zur Begrenzung der Diäten hat sich die ödp etwas ausgedacht, was sicherlich den meisten Abgeordneten nicht gefallen dürfte: Die Festsetzung der Abgeordneten-Entschädigung soll künftig jeweils im letzten Jahr einer Legislaturperiode (also vor der Wahl) erfolgen und dann für die gesamte darauffolgende Amtsperiode gelten. Bayernweit will die ödp eine Million Flugblätter mit der Unterschriftenliste verschicken.
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ödp -EBE macht
vorsorgenden Gesundheitsschutz beim Mobilfunk zu einem Top-Thema im Wahlkampf und startet
Petition an den Landtag: |
Juli 2003 - Der ödp-Kreisverband Ebersberg macht den vorsorgenden Gesundheitsschutz beim Mobilfunk zu einem wichtigen Wahlkampfthema. Das hat der Kreisvorstand in seiner gestrigen Sitzung beschlossen. "Handies gehören zwar heute zum Alltag, doch gerade deswegen brauchen wir so niedrige Grenzwerte wie in den meisten anderen Ländern. Vor allem sollen die Gemeinderäte und Bürgermeister bei der Standortfrage ein echtes Mitspracherecht haben, damit die Sendemasten nicht direkt neben Schulen und Kindergärten stehen", erklärte ödp-Landtagsstimmkreiskandidat Helmut Graf, Baldham. Um das zu erreichen, hat die ödp nun eine Unterschriftenaktion gestartet, die dem Landtag als Petition vorgelegt werden soll. Unterschriftenlisten können unter Tel./Fax 08106/5445 oder e-mail oedp-ebe.geschf@ebe-online.de angefordert werden. Ziel ist: "Die Bayerische Bauordnung soll geändert werden, weil sie bisher ermöglicht, dass die Mobilfunkbetreiber ihre Anliegen genehmigungsfrei nahezu überall hinbauen können, wo sie wollen - auch neben Schulen und Kindergärten. Künftig sollen auch Mobilfunkantennen einer baurechtlichen Genehmigungspflicht unterliegen Damit würde vor allem den Kommunen der Rücken gestärkt, die heute oft genug keine Chance für eine vernünftige Planung als Gegengewicht zu den Mobilfunkkonzernen haben.", so Graf. Außerdem fordert die ödp, dass die Staatsregierung eine Bundesratsinitiative zur Reduzierung der Grenzwerte startet und das Prinzip der gesundheitlichen Vorsorge als Ziel in den Landesentwicklungsplan aufnimmt; heute tritt das LEP nur für die Sicherung der Mobilfunkversorgung ein - ohne Gesundheitsvorsorge. ödp-Landtagslistenkandidat Wolfgang Reiter, Markt Schwaben, fordert die Staatsregierung eindringlich auf, über den Bundesrat das einzufordern, was seitens der rot-grünen Regierung nicht geleistet wird: "Fast überall auf der Welt gelten weit niedrigere Grenzwerte als in Deutschland und die Handies funktionieren dennoch. In die neue Bundesimmissionsschutzverordnung muss deshalb ein Minimierungsgebot für Strahlung und das gesundheitliche Vorsorgeprinzip aufgenommen werden." Reiter:: "Wir geben in diesem Wahlkampf den Menschen die Gelegenheit, ihre berechtigte Sorge um den Gesundheitsschutz beim Mobilfunk politisch auszudrücken. Wir werden diesen Willen der Bevölkerung entweder im neuen bayerischen Landtag als gewählte Abgeordnete vertreten oder aber diese Forderungen als Bürgerantrag/Petition einbringen."
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Eintragungszeit: vom
22. Mai bis 4. Juni |
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Mai 2003 - Am kommenden Donnerstag beginnt die Eintragungszeit für das Volksbegehren "Menschenwürde ja, Menschenklonen niemals!". Bis zum 4.Juni können die bayerischen Wahlberechtigten in den Rathäusern für eine Verfassungsergänzung unterschreiben, die das Klonen und die Embryonenauswahl nach Körpermerkmalen verbieten soll. Eingeleitet wurde das Volksbegehren von der ödp-Bayern, die ödp-EBE hat dazu 1 375 Unterschriften beigesteuert. Getragen wird das Projekt auch von einem überparteilichen Bündnis aus Katholischer Landvolkbewegung (KLB), Untergliederungen von Kolping, Katholischer Arbeitnehmerbewegung (KAB), den evangelischen Jugendverbänden, der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB), Pfadfindern (DPSG), zahlreichen Ärzten und der Initiative "Christen gegen Klonen und Selektion". Ziel des Volksbegehrens ist eine Neufassung des Art. 100 der Bayerischen Verfassung, der künftig lauten soll: Die Würde des Menschen ist während seiner gesamten Entwicklung von der Zeugung bis zum Tod in Gesetzgebung, Verwaltung, Rechtspflege und Wissenschaft zu achten. Das Klonen menschlicher Embryonen, die Selektion menschlicher Embryonen und Eingriffe in die Keimbahn des Menschen sind mit der Würde des Menschen unvereinbar. "Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das bestehende Embryonenschutzgesetz unter dem Druck der Wirtschaft aufgeweicht wird. Deshalb wollen wir diese grundsätzlichen Fragen der Menschenwürde durch einen Verfassungsartikel absichern. Ein einfaches Gesetz, das jede Regierungsmehrheit ändern kann, genügt da nicht", erklärte ödp-EBE Kreisvorsitzender Werner Schubert in einem Aufruf des Volksbegehren-Bündnisses zum Start der Eintragungszeit. Es gehe darum, klare Aussagen zur Bioethik in die Verfassung zu schreiben und so zu sichern, "dass gerade am 'Bio-Tech-Standort' Bayern die Ethik Vorrang vor dem ökonomischen Kalkül behält". Die Aussage "Menschenwürde von der Zeugung bis zum Tod" müsse als Richtschnur für alles politische Handeln rund um Gentechnik, Embryonenforschung und Gestaltung des medizinischen Fortschritts in der Verfassung verankert sein, so Schubert: "Es geht um die Rettung der Menschenwürde ganz am Anfang der Entwicklung, aber auch am Ende des menschlichen Lebens. Im Forschungslabor und im Pflegeheim muss sich die Sonntagsrede von der Menschenwürde im Alltag bewähren dort wo sich die schwächsten und wehrlosesten Menschen den Interessen anderer, vor allem auch ökonomischen Interessen, gegenüber sehen". Weitere Informationen unter Info-Tel. 0851/931171 oder Wann und wo kann man sich eintragen? In den Rathäusern zu den üblichen Parteiverkehrszeiten, dazu noch an den Nachmittagen Montag bis Donnerstag von 13 bis 16 Uhr, dazu noch zu folgenden Tagen und Zeiten:
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Machen Sie mit beim
Volksbegehren! |
April 2003 - In Deutschland arbeiten interessierte Kreise, die
den frühen Menschen als bloßen Zellhaufen abqualifizieren und für die Verwertung
freigeben wollen, an der Lockerung des Embryonenschutzgesetzes. Ein ethischer
Dammbruch droht, weil das einfache Embryonenschutzgesetz dem Druck der Industrielobby wohl
nicht mehr lange stand halten wird. Die Bundestagsentschließung v.20.2.03 für ein
weltweites Klonverbot ändert daran nichts. Volksbegehren; ja, ich helfe mit ! Artikel 100 heute: Artikel 100 neu /Vorschlag des Volksbegehrens: Das Klonen menschlicher Embryonen, die Selektion menschlicher Embryonen und Eingriffe in die Keimbahn des Menschen sind mit der Würde des Menschen unvereinbar. ANTWORT ( ) Ja, ich werde in meinem persönlichen Umfeld dafür werben, im Zeitraum 22.Mai bis 4. Juni 2003 sich in die im Rathaus aufliegende Zustimmungs-Liste einzutragen(Daten, Zeiten siehe Tagespresse und gemeindlichen Anschlagtafeln)( ) ich beteilige mich an den Unkosten zur Werbung(Postwurfsendungen, Plakate, Flugblätter) für das Volksbegehren mit ............. und überweise auf Ihr Konto 69628802 bei 700 100 80(Postbank München). ( ) Ich bin bereit, in meiner Umgebung/meinem Wohnort für das Volksbegehren werbende Flugblätter zu verteilen. Bitte senden Sie mir.................. Stück. ( ) Ich bin bereit, in meinem Umkreis/meinem Wohnort Plakatständer, mit denen für das Volksbegehren geworben wird, aufzustellen oder Plakate auf von der Gemeinde aufgestellte Plakatwände zu kleben oder, wo die Gemeinde die Plakate selbst anbringt, Plakate zur Gemeinde zu bringen. Sie können uns gerne auch telefonisch/faxisch/mailisch antworten.Name, Anschrift:.............................................................. ........................................................................................ ........................................................................................ Tel:........................................................................................................... Fax:.......................................................................................................... e-mail:...................................................................................................... Datum:.........................................Unterschrift.........................................
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Innenministerium
lässt ödp-Volksbegehren "... Menschenklonen niemals" zu ! |
März 2003 - Das bayer. Innenministerium hat das Volksbegehren der ödp-Bayern "Menschenwürde ja - Menschenklonen niemals " zugelassen. Die zweite Phase des Projektes findet nun vom 22. Mai bis 4. Juni 2003 statt. Darauf bereitet sich der ödp-Kreisverband Ebersberg derzeit intensiv vor und sucht im Landkreis örtliche Verbände, Pfarrer und Ärzte und weitere Interessierte als Bündnispartner. Das Volksbegehren fand im Landkreis Ebersberg überdurchschnittliches Interesse, der Kreisverband der ödp konnte 1 375 Unterschriften dafür sammeln und damit die meisten von allen ödp-Kreisverbänden in Bayern. Nun beginnt für die ödp Ebersberg der schwierigste Teil ihrer neuen Aktion. Bayernweit müssen sich zehn Prozent der Wahlberechtigten, das sind fast 900.000 Menschen , innerhalb der o.a. Zweiwochenfrist in den Rathäusern eintragen. "Das schaffen wir nur, wenn uns viele kirchliche und soziale Organisationen und Vereine, Pfarrer und Ärzte unterstützen. Wir suchen möglichst viele Helferinnen und Helfer, die wie wir das Klonen und Embryonenexperimente ablehnen", erklärte ödp-Kreisvorsitzender Werner Schubert. Zahlreiche Verbände und Einzelpersonen im Landkreis Ebersberg werden in den nächsten Tagen einen Brief von der ödp erhalten und zum Mitmachen gebeten. Schubert: "Wir wollen als Initiator des Volksbegehrens im weiteren Verfahren auch nicht im Vordergrund stehen, sondern ziehen die Gründung eines zeitlich begrenzten überparteilichen Bündnisses der Sache wegen vor". Überall im Land arbeiten nach Überzeugung der ödp interessierte Kreise an der Lockerung des Embryonenschutzgesetzes. Es gebe heute "einflussreiche Leute, die den frühen Menschen als bloßen Zellhaufen abqualifizieren und für die Verwertung freigeben wollen. Ein ethischer Dammbruch droht, weil das einfache Embryonenschutzgesetz dem Druck der Industrielobby wohl nicht mehr lange standhält. Die jüngste Bundestagsresolution für ein weltweites Klonverbot ändert daran nichts. Außerdem geht es bei unserem Volksbegehren nicht nur ums Klonen: die qualitative Auslese von Menschen im Embryonalstadium (PID) soll ebenso wie die Genmanipulation am Menschen als Verstoß gegen die Menschenwürde gelten und durch einen Verfassungsartikel dauerhaft verboten werden", fordert Werner Schubert. Wer das Volksbegehren unterstützen möchte, kann sich telefonisch unter 08106/5445 melden und findet weitere Informationen auch im Internet unter www.menschenklonen-niemals.de.
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Am 8. Februar war
der fünfte Jahrestag des Volksentscheides "Schlanker Staat ohne Senat" |
Februar 2003 - Am Samstag 8.2.2003 war der fünfte Jahrestag des Volksentscheides "Schlanker Staat ohne Senat". 69,2% der Bayern stimmten damals für das von der ödp gestartete Volksbegehren zur Abschaffung der zweiten Kammer, im Landkreis Ebersberg 68,6%, also fast der Landesdurchschnitt. Motiviert durch mehrere direktdemokratische Erfolge will die Ebersberger ödp im Frühjahr ihr aktuelles Volksbegehren "Menschenwürde ja, Menschenklonen niemals!" zum Erfolg führen. Erste organisatorische Vorbereitungen wurden hierzu beim jüngsten Treffen des ödp-Kreisvorstandes getroffen. "Unsere damalige Argumentation, dass der Senat absolut überflüssig und geradezu ein Paradebeispiel für eine aufgeblähte Staatsspitze war, hat sich auch rückblickend voll bestätigt. Kaum jemand trauert dem Gremium nach. Und die bayerischen Steuerzahler sparen sich jährlich fünf Millionen Euro", erklärte ödp-Kreisgeschäftsführer Helmut Graf, der das Volksbegehren damals im Landkreis Ebersberg mit organisierte. Seit diesem direktdemokratischen Erfolg arbeitete die ödp immer wieder an neuen Gesetzentwürfen, die von der CSU zunächst stets abgelehnt, dann aber unter dem Druck eines Volksbegehrens zumindest teilweise akzeptiert wurden. So habe Ministerpräsident Stoiber 1998 nach dem Start des ödp-Volksbegehrens 'Schlanker Staat - schlanke Regierung' "sozusagen im vorauseilenden Gehorsam vor Volkes Wille" einige Staatsekretäre eingespart. Und mit der kommenden Landtagswahl wird der Landtag von 204 auf 180 Sitze verkleinert. "Das war keineswegs freiwillig, sondern ein Erfolg unseres Projektes 'Schlanker Staat - schlanker Landtag'. Wir meinen: gerade in schwierigen Zeiten brauchen wir glaubwürdige Signale, dass es beim Sparen gerecht zugeht und auch an der Spitze des Staates überflüssiger Speck abgebaut wird", erklärte ödp-Kreisvorsitzender Werner Schubert bei der ödp-Kreisvorstandssitzung. Gestrichen wurden in Bayern im Jahr 2000 auch fünf Standorte, die im Landesentwicklungsplan für ein zusätzliches Atomkraftwerk reserviert waren - gegen den erbitterten Widerstand von Wirtschaftsminister Otto Wiesheu, der sich schließlich jedoch dem ödp-Volksbegehren "Kein neues Atomkraftwerk in Bayern" beugen musste. Derzeit arbeiten die Juristen des ödp-Landesverbandes an einer Reform des Abgeordnetengesetzes, mit der die ödp Privilegien, wie die steuerfinanzierte beitragsfreie Altersversorgung der Volksvertreter, abbauen und bezahlte Nebentätigkeiten für Politiker generell verbieten will. Das Projekt soll im April von den ödp-Delegierten beraten und dann möglicherweise als Gesetzesinitiative und landesweite Unterschriftensammlung gestartet werden.
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ödp-Delegierte des
Kreisverbandes Ebersberg beim Landesparteitag am Sa./So. 7./8.02.03 in Straubing |
Februar 2003 - Die Landesparteitagsdelegierten Johanna Weigl-Mühlfeld/Baiern, Kurt Neubert/Markt Schwaben und Helmut Graf/Baldham nahmen am o.a. Landesparteitag teil und trugen mit bei zum eindrucksvollen Wahlergebnis für Bernhard Suttner an der von Helmut Graf geleiteten Wahl. In seiner programmatischen Rede, für die er mit starkem Applaus begeistert gefeiert wurde, griff er die im verabschiedeten Wahlprogramm - zu dem unser Kreisverband zum Thema Lebensschutz einen mit großer Mehrheit beschlossenen Ergänzungsantrag beitrug - besonders hervorgehobenen Themen
als Schwerpunkte heraus. Mit einer szenischen Aufführung wurde der rot-grüne Atomausstiegsschwindel dargestellt. Als "Atomstromausstiegsbeschleunigungsaktion" wurden 6 Kühlschränke 1 Minute lang bei geöffneter Kühlschranktür und hineingehaltenem Fön gefönt, um die Folgen der rot-grünen Ausstiegsvereinbarung aufzuzeigen. Weil dieser "Ausstiegskonsens" keine zeitliche Begrenzung festlegt, sonder nur eine Mengenbegrenzung auf 2 600 Milliarden Kilowattsunden, trägt Stromsparen und die Abnahme von Strom aus regenerativen Energien dazu bei, die Atomkraftwerke länger laufen zu lassen. Umweltbewusste Stromkunden tragen dazu unfreiwillig bei. Kann es einen größeren Widersinn geben? Außerdem folgt daraus, dass noch die gleiche Menge Atommüll erzeugt werden darf wie seit der bisherigen Nutzung der Atomenergie in Deutschland. Unser Kreisverband wurde bei diesem Parteitag durch die Verleihung des "Silbernen Reißnagels"("Auch ein kleiner Reißnagel kann einen großen bayerischen Löwenhintern bewegen") besonders geehrt dafür, dass er im Landkreis Ebersberg von allen Kreisverbänden der ödp in Bayern die meisten Unterschriften zum Volksbegehren "Menschenwürde ja- Menschenklonen niemals" gesammelt hat.
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Kreisversammlung der
Ebersberger ödp |
Januar 2003 - Bei der letzten Kreishauptversammlung am 24. Oktober 2002 kandidierte unser neuestes Mitglied, Herr Werner Schubert dafür und wurde einstimmig gewählt. Herr Schubert ist 36 Jahre, wurde in Schliersee geboren und ist im Bayerischen Oberland aufgewachsen. Er arbeitet als Industriebuchbinder in einer Druckerei in Ebersberg. Herr Schubert wohnt in Grafing. Gerne will er Sie auch persönlich kennen lernen und Sie sollten sich ihn auch anschauen. Gelegenheit dazu besteht bei der nächsten Kreisversammlung zu der wir Sie hiermit herzlich einladen. Anlass dieser Versammlung ist auch die Aufstellung unserer Landtags- und Bezirkstagsdirektkandidaten für die Landtags- und Bezirkstagswahl am 21.September 2003. Als Landtagsdirektkandidat für den Stimmkreis Ebersberg wird sich Herr Graf (Geschäftsführer der EBE-ödp) bewerben, als Bezirkstagsdirektkandidat Herr Schubert . Stimmberechtigt zur Aufstellung sind nur die ödp- Mitglieder unseres Kreisverbandes. Werden Sie es noch vorher, ein Beitrittsantragsformblatt geht Ihnen auf Anforderung unverzüglich zu! Die Aufstellung von Mandatsträger-Kandidaten ist ein wichtiges Ereignis für eine Partei, dazu werden wir auch die Presse einladen und auch deshalb bitten wir Sie, für diesen Abend uns "erste Priorität" einzuräumen. Für den Bayerischen Landtag suchen wir für die Oberbayern-Liste noch Kandidaten, desgleichen für den Bezirkstag Oberbayern. Bitte überlegen Sie, ob Sie uns nicht durch eine Kandidatur unterstützen wollen. Übrigens können sich auch Nichtmitglieder um ein Mandat bewerben. Darüber abstimmen dürfen aber nur Mitglieder! Wir wollen Sie auch noch auf die nächsten "ödp-Events" hinweisen, die für Jedermann offen sind:
Fahren Sie hin und lassen Sie sich von ödp-Bazillen anstecken!
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Mobilfunk
verträglich gestalten |
Januar 2003 - Der Kreistag von Ebersberg soll nach Meinung des ödp-Kreisverbandes Ebersberg den "Freiburger Appell" der "Interdisziplinären Gesellschaft für Umweltmedizin e.V." unterstützen und damit entsprechenden Bürgerinitiativen, u.a. in der größten Landkreisgemeinde Vaterstetten, "Schützenhilfe" gewähren. Diesen Appell haben nach Aussage der ödp nicht nur zahlreiche Wissenschaftler, sondern auch der Landrat und alle Bürgermeister des Landkreises Pfaffenhofen unterschrieben. "Die Warnung der Deutschen Bundesärztekammer vor Mobilfunkstrahlung, zahlreiche wissenschaftliche Studien über die Gesundheitsgefährdung durch die Strahlung von Mobilfunk-Sendestationen sollten auch im Kreistag Ebersberg zu einer eindeutigen Stellungnahme führen", so stv. Kreisvorsitzender Martin Baumgartner(Ebersberg) "Wir wollen nicht die Zeit zurückdrehen oder die Handys abschaffen. Es muss aber endlich erreicht werden, dass alle technischen Möglichkeiten zum Schutz der Bevölkerung vor Mobilfunkstrahlung auch wirklich umgesetzt werden". Im "Freiburger Appell" fordern zahlreiche Wissenschaftler, Ärzte und Politiker Sofortmaßnahmen zum Gesundheitsschutz der Bevölkerung. Vorgeschlagen werden z.B. eine massive Reduzierung der Grenzwerte und ein Mitspracherecht der Gemeinden und Bürger bei der Standortplanung von Sendemasten. "Es muss sich in diesem wichtigen Bereich endlich etwas tun. Es darf nicht dazu kommen, dass uns in einigen Jahren gesagt wird, man hätte ja nicht wissen können welche gesundheitlichen Schäden bzw. Belastungen durch die Strahlung entstehen können", so Martin Baumgartner.
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Schwarz-rot-grünes
Bündnis blockiert wirksames Verbot des Klonens ! |
Dezember 2002 - Am Donnerstag 28.11. hat der Verfassungsausschuss des Landtages die Anti-Klon-Petition der ödp mit den Stimmen von CSU, SPD und Grünen abgelehnt. Im ödp-Kreisverband Ebersberg laufen seither die Vorbereitungen für die Fortsetzung des Volksbegehrens auf Hochtouren. Kreisvorsitzender Werner Schubert will nun ein lokales Bündnis mit kirchlichen und sozialen Verbänden organisieren. Mit großer Enttäuschung hat die ödp Ebersberg die Ablehnung der Bioethik-Petition der ödp im Bayerischen Landtag aufgenommen. "Unser Vorschlag ist ein erster Schritt zu einem dauerhaft wirksamen Verbot des Menschenklonens, der Selektion von Behinderten und der Manipulation der menschlichen Keimbahn. Die Debatte im Landtag hat bewiesen, dass die Abgeordneten, darunter auch MdL Bärbel Narnhammer(SPD) als Mitglied im behandelnden Verfassungsausschuss, die Diskussion in der Fortpflanzungsmedizin und Biotechnologie entweder nicht verfolgt oder nicht verstanden haben", kritisiert ödp-Vorsitzender Werner Schubert. Nach Ansicht der ödp arbeitet ein Teil der "Forschungslobby" derzeit an der "vollständigen Zertrümmerung des Embryonenschutzes". Das deutsche Embryonenschutzgesetz werde diesem Druck nicht mehr lange standhalten. Deshalb reiche ein einfaches Gesetz nicht mehr. Schubert betont: "Der Schutz der Embryonen vor dem Zugriff der Industrie muss in der Verfassung stehen!" ödp-Landesvorsitzender Bernhard Suttner kündigte deshalb gleich nach der Beratung im Landtag an, der ödp-Landesvorstand wolle nun das der Petition entsprechende Volksbegehren "Menschenwürde ja, Menschenklonen niemals" fortsetzen. Die 14-tägige Eintragungszeit könnte demnach im April 2003 liegen, der Volksentscheid mit der Landtagswahl kombiniert werden. Die endgültige Entscheidung über die Fortsetzung des Volksbegehrens trifft ein kleiner Sonder-Parteitag der ödp am 14. Dezember in Regensburg. Für ihren Entwurf, der das Klonen von Embryonen und Experimente an Embryonen durch einen Verfassungsartikel verbieten will, hat die Partei bereits fast 30.000 Unterschriften gesammelt, die nun eingereicht werden sollen. Darunter sind nach Angaben des ödp-Kreisvorsitzenden Schubert auch rund 1350 im Landkreis Ebersberg gesammelte Unterschriften.
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Kreishauptversammlung
2002 der ödp-EBE wählt |
Oktober 2002 - Bei der Kreishauptversammlung am Donnerstag, 24.10.02 im "Baldhamer Hof" in Baldham konnte stv. Vorsitzender Martin Baumgartner er führte den Kreisverband seit 1. Juli 02, nachdem die Vorsitzende Johanna Weigl-Mühlfeld ihr Amt aus persönlichen und familiären Gründen niedergelegt hatte rund 1/3 der Mitglieder begrüßen. Nach den üblichen Regularien wie Rechenschaftsberichte des Vorstandes und der Aussprache dazu wurde dieser bei Enthaltung der Vorstandsmitglieder entlastet. Zum wichtigsten Tagesordnungspunkt "Nachwahl des 1.Vorsitzes" stellte sich der 36jährige Industriebuchbinder Werner Schubert aus Grafing zu Wahl und wurde bei einer Enthaltung zum Vorsitzenden gewählt. Sodann wurde einstimmig ein Änderungsantrag zum Landeswahlprogramm 2003 beschlossen des Inhaltes, dass in dessen Kapitel Leben und Menschenwürde schützen, von Anfang bis zum Ende die Möglichkeiten anonyme Klinikgeburt, anonyme Abgabemöglichkeiten("Babyklappe") Adoption und Pflegekindschaft als Alternative zu einer erwogenen Abtreibung dargestellt sein sollen mit dem Ziel, die Akzeptanz dieser Angebote zu erhöhen. Das Kind soll leben dürfen! Im weiteren Verlauf wurden die nächsten Schritte des Volksbegehrens "Menschenwürde ja, Menschenklonen niemals" besprochen, das im Landkreis EBE mit fast 1 500 Unterschriften besonders hohen Zuspruch fand. Voraussichtlich um Ostern 2003 wird der Volksentscheid dazu angesetzt werden. Schließlich erörterte man die Direktkandidatenaufstellung zur Landtags-und Bezirkstagswahl im September 2003.
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"Stimmen Sie
gegen den Import embryonaler Stammzellen!" |
| Januar 2002 - Die ödp-Kreisvorsitzende Johanna Weigl-Mühlfeld hat die o.a.
Bundestagsabgeordneten mit Schreiben v. 21.01.02 gebeten, im Deutschen Bundestag gegen den
Import embryonaler Stammzellen zu stimmen. Dies sei ethisch und moralisch nicht
verantwortbar. Nach Informationen der Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp) soll der
Deutsche Bundestag Ende Januar 2002 darüber entscheiden, ob der Import embryonaler
Stammzellen nach Deutschland erlaubt werden soll. Weigl-Mühlfeld forderte die beiden MdB
auf, dem Votum der Enquêtekommission des Deutschen Bundestages zu folgen. Diese hatte
sich bereits mit großer Mehrheit gegen einen Import humaner embryonaler Stammzellen
ausgesprochen im Gegensatz zum sog. Nationalen Ethikrat, der mehrheitlich den
Import befürwortet. "Die Gewinnung embryonaler Stammzellen setzt die Tötung eines
Embryos voraus", erläuterte Johanna Weigl-Mühfeld die Position ihrer Partei. Dies
sei aber in Deutschland durch das Embryonenschutzgesetz verboten. Der Import von im
Ausland hergestellten embryonalen Stammzellen würde dem Geist des Embryonenschutzgesetzes
widersprechen. Es sei ethisch und moralisch nicht vertretbar, zweierlei Maßstäbe
anzusetzen. "Auch die zum Import zur Verfügung stehenden Stammzelllinien werden
schließlich aus Embryonen gewonnen, die dafür vernichtet wurden", so Frau
Weigl-Mühfeld. Eine Alternative zur Forschung mit embryonalen Stammzellen stelle die
Verwendung sog. adulter Stammzellen dar. Die ödp-Vorsitzende bat die beiden
Mandatsträger: "Lassen Sie nicht zu, dass weitere ethische Dämme brechen. Der
Mensch darf nicht zur Ware oder zum Ersatzteillager verkommen."
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Attraktive Bahn- und
Busangebote in Bayern und im Landkreis Ebersberg statt Transrapid zum Münchner Flughafen!
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| Januar 2002 - Der ödp-Kreisverband Ebersberg unterstützt die gemeinsame Aktion
"Bayern-Netz" der Verbände VCD, pro Bahn und Bund Naturschutz. Auch der
"Filzenexpress" würde dadurch aufgewertet. Die Hauptforderung der seit kurzem
laufenden Initiative: In ganz Bayern soll es möglichst flächendeckend ein attraktiveres
Bahn- und Busnetz mit modernen Fahrzeugen und einem Beschleunigungsprogramm für
Nebenstrecken bekommen. Der Landkreis Ebersberg darf nicht länger benachteiligt werden.
Die Fördergelder für die Transrapid-Kurzstrecke vom Münchner Hauptbahnhof bis zum
Flughafen sollen für diesen Zweck umgeschichtet werde", fordert
ödp-Kreisvorsitzende Johanna Weigl-Mühlfeld. "Der Transrapid, das neue
Lieblingsspielzeug von Minister Wiesheu, passt einfach nicht in die Zeit. Überall im Land
wird bei den umweltfreundlichen Verkehrsmitteln gespart. Die geplante
Milliardeninvestition, von der auch im Ballungsraum München nur wenige profitieren,
verhöhnt die Regionen und die große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger. Milliarden
für 10 Minuten Zeitgewinn einiger Fluggäste oder umweltfreundliche Mobilität und
Lebensqualität im ganzen Freistaat?" Die einzelnen Forderungen der Aktion
'Bayern-Netz' und eine Möglichkeit zum Online-Unterschreiben gibt es unter
www.oedp-bayern.de/aktuelles/aktionen.html
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